Stand der Bezznesser in Tunesien

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 14:53

"Ab und zu taucht er ja auch auf - so ca. die halbe Zeit, aber die andere Hälfte musst Du auf ihn verzichten."


Ja, damit meine ich, dass ich die halbe Zeit in Tunesien ohne Zxxxx verbringen musste. Er war seinen Freunden seine Anwesenheit schuldig - tunesische Männer ratschen mehr als deutsche Frauen - und da konnte und wollte er mich nicht mitnehmen. So hat er dafür gesorgt bzw. die Familie, dass ich beschäftigt war. Und das war ich reichlich.

Nochmal an Nilopa


woher will die tunesische Frau dann überhaupt wissen, ob er sie betrügt?

Die Buschtrommeln schlagen in Tunis besonders laut, man kennt einander und Klatsch und Tratsch ist an der Tagesordnung.

und was hilft es ihr, wenn sie laut und aggressiv reagiert? ...ist doch auch bei uns häufig so!

Stell dir ein Wohnviertel vor, alles einstöckige Häuser mit grossen Innenhöfen. Manchmal trägt der Wind sehr gut und man hört das Geschrei einer Frau - es kommt vor. Und dann lässt sie aus Rache die ganze Nachbarschaft an dem Dilemma teilnehmen... was glaubst Du, was dann passiert und wie der Mann dasteht?

Viel wichtiger ist doch, welche Rechte und Möglichkeiten hat sie nach einer Scheidung?


Das weiss ich nicht. Es wäre aber für viele Frauen aus meiner Familie kein Problem, weil diese eigentständiges Einkommen haben durch berufliche Täigkeiten, wie ich ja schon berichtet habe. Meine Mutti hatte viel Gold für schlechte Zeiten, sie hat es mir gezeigt und es würde ihr helfen, wenn kein Einkommen mehr da wäre. Und selbstverständlich würde die Familie da sein, sie würden wohl darum streiten, bei wem die Mutti sein darf...


Darf ich Dich fragen, ob der Vater Deiner Tochter nach Eurer Trennung eine muslimische Jungfrau geheiratet hat?


Ja, das hat er. Wir waren da schon einige Jahre auseinander, er hatte hier wechselnde Bekanntschaften gemacht und die Familie machte sich Sorgen um ihn, weil er sich so allein fühlte. Also haben sie ihm eine Frau gesucht. Wir waren damals schon über 5 Jahre auseinander und ich habe eine neue Beziehung gehabt. Eines Tages rief er mich an und sagte zu mir - genau in diesem Wortlaut, ich werde es nie vergessen: Butschi, ich muss dir was sagen. Ich habe leider gestern geheiratet.

Nur falls es interessiert: aus dieser Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Zwei Mädchen und dann endlich ein Junge. Sonst hätte es nur ein oder zwei Kinder gegeben. Zxxxx ist heute sehr krank, im Grunde frühverrentet. Er ist mal vom Gerüst während seiner Arbeit gefallen und hatte sich den Rücken verletzt. Die Folgen und Schmerzen konnte man ihm niemals nehmen.

Glücklich ist diese Ehe nicht geworden, aber man hat sich arrangiert.


Da Deine Geschichte doch schon etwas länger her ist und auch die äußeren Bedingungen anders waren, sind solche Geschichten meiner Meinung nach zwar kein Bezness, aber dennoch so etwas wie die "Vorläufer",

Unsinn, Milopa. Es war eine ganz normale, wenn auch gemischt gemischt-nationale Beziehung von zwei Menschen, die sich liebten.

wodurch später immer mehr Männer auf die Idee gekommen sind, die Eigenständigkeit der Europäerinnen auszunutzen, um sich persönliche Vorteile durch das Vortäuschen von "Liebe" zu beschaffen.


Nein, Ich spreche von einem normalen tunesischen Mann, Du von Bezznessern. Die modernen tunesischen Frauen sind sehr eigenständig, täusche dich da nicht.


...und wenn ich die Geschichten hier so lese, ist der "Mittelstand" der tunesischen Familien auch dabei vertreten.

Der von dir Mittelstand genannte Teil der Bevölkerung mach das Gros der Menschen aus. Durch die Offerten oder die angenommen Offerten der Touristinnen verwahrlosen die Gewohnheiten der Touristikzentrum-nahen Bevölkerung.


Es ist durchaus nachvollziehbar, daß der Mann sich dabei wie ein "Leibeigener" vorkommt, bei all den Erwatungshaltungen der Daheimgebliebenen.


Als Leibeigenen habe ich Zxxx bezeichnet, er hat sich nicht so gefühlt.

Ich war nie ein liebes, pflegeleichtes Mädchen,habe ihn oft derbe provoziert. Es war einfach so wie ich zuvor beschrieben habe, er wurde aus diesem Grund nach Deutschland geschickt. Die Reisekosten hat übrigens seinerzeit die Firma für ihn und die anderen 14 Menschlein gezahlt. Und er konnte auch subventioniert 1 oder 2 mal im Jahr nach Tunesien fliegen. ( Ich weiss z. B. dass heutzutage seine Brüder ihm finanziell helfen, weil er durch seine Krankheit, den Betriebsunfall, auf Hilfe angewiesen ist.)

Sag mal Nilopa, kann es sein, dass eine gewisse Gehässigkeit Dir nicht ganz fremd ist? Bleibe doch bitte sachlich. Ich versuche es ja auch.


Hallo windstoss, schreibe bitte keine Namen aus, nur den ersten Buchstaben. Wir haben Datenschutz. Danke und lg Hülya

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 15:00

Liebe Free

Windstoss hat geschrieben: Ich würde so gern meine Mitschwestern vor dem Schmutz schützen, der auf sie gekübelt wird - und ich denke, das kann ich nur tun, wenn ich so ehrlich wie möglich über die GUTEN Menschen dort berichte.


Ich habe scheinbar das Talent, mich auch mal missverständlich auszudrücken. Ich meinte die Deutschen Frauen, die Touristinnen, die so skrupellos abgezogen werden.



Grundsätzlich sind wir uns aber wohl einig, dass ein Land, wie Tunesien durchweg korrupter ist und mit mehr Schmiergeldern arbeitet, als Deutschland – auch wenn Deutschland in den letzten Jahren / Jahrzehnten deutlich an Korruption zugelegt hat.


Ja, das ist leider wahr, Tunesien ist ausgesprochen korrupt geworden und es wird immer schlimmer.

Nilopa
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Nilopa » 03.01.2010, 17:10

Hallo Windstoss,

Du hast geschrieben:
Es wäre aber für viele Frauen aus meiner Familie kein Problem, weil diese eigenständiges Einkommen haben durch berufliche Täigkeiten, wie ich ja schon berichtet hab
also gibt es Frauen in Tunesien, die nach einer Trennung ein eigenständiges Leben führen? :)
...aber geheiratet werden sie dann nicht mehr?.... weil geheiratet werden ja nur Jungfrauen! :(

:? Nilopa

PS: bei so vielen Widersprüchlichkeiten ist es schwierig, sachlich zu bleiben.
Ich finde es außerdem etwas befremdlich, daß Du als deutsche Frau denkst, Du könntest hier stellvertretend für einen Tunesier sprechen.
»Your rights matter because you never know when you're going to need them.« – Edward Snowden-

xeniah
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von xeniah » 03.01.2010, 17:22

hm. Ich finde Windstoss schreib hier viel Wahres.

Sie versucht zu sagen, schert nicht alle über einen Kamm, aber seid euch bewußt, dass nahezu 100% der Männer im Tourismus Bezzis sind. Das ist doch so erstmal nicht falsch?

Anaba
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Anaba » 03.01.2010, 17:23

Merke: Ich schreibe mit den Augen eines Tunesiers:
Liebe Windstoß,

bei allem Verständnis für deine Erfahrungen, nie und nimmer kannst du für einen Tunesier sprechen.
Wir werden manche Sachen nie verstehen und nachvollziehen.
Es gibt Dinge in dieser Kultur die uns immer fremd bleiben werden.
Da du Tunesien nur vom Urlaub kennst verwundern mich deine Aussagen um so mehr.
Frauen die dort gelebt haben machen nämlich völlig andere Erfahrungen.

Über deine Anmekungen über geschieden Frauen kann ich nur den Kopf schütteln.
Du zeichnest ein ganz falsches Bild von diesen Ländern.
Liebe Grüße
Anaba

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anaba@1001Geschichte.de

“Am Ende wird die Wahrheit siegen, über Ängste und gut getarnte Lügen.
Am Ende wird sich alles fügen und was jetzt am Boden liegt, wird schließlich lächelnd fliegen...“

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Hülya

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Hülya » 03.01.2010, 17:30

xeniah hat geschrieben:hm. Ich finde Windstoss schreib hier viel Wahres.

Sie versucht zu sagen, schert nicht alle über einen Kamm, aber seid euch bewußt, dass nahezu 100% der Männer im Tourismus Bezzis sind. Das ist doch so erstmal nicht falsch?

Xeniah, hast Du schon mal länger in einem mosl. Land gelebt? Ich meine gelebt und nicht Urlaub gemacht?

Da gibt es klare Regeln für Frauen. Und jede Frau, die sich nicht an die Regeln hält wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 17:30

Hallo Nilopa,


also gibt es Frauen in Tunesien, die nach einer Trennung ein eigenständiges Leben führen? :)

Ja, die gibt es - sie sind aber häufig recht einsam und haben auch recht häufig einen grossen Bekanntenkreis an Frauen. Es kommt natürlich darauf an, wie sie selbst sich verhalten.

Wenn eine Frau geschieden ist, ist es auch relevant, warum sie geschieden wurde - ich hatte erwähnt, dass man nicht einfach so einen neuen Fremden heiratet, sondern die Frauen sind ja in der Familie bekannt und es wird viel untereinander geheiratet.


...aber geheiratet werden sie dann nicht mehr?.... weil geheiratet werden ja nur Jungfrauen! :(

Nilopa, es soll auch in Tunesien Männer geben, die älter und geschieden sind. Da macht man da schon mal Zugeständnisse. Wie gesagt, solche Sachen bleiben ja nicht geheim.


PS: bei so vielen Widersprüchlichkeiten ist es schwierig, sachlich zu bleiben.

Ich bemühe mich, Widersprüchlichkeiten zu vermeiden oder auch zu erklären.


Ich finde es außerdem etwas befremdlich, daß Du als deutsche Frau denkst, Du könntest hier stellvertretend für einen Tunesier sprechen.

Wenn Du mein Anliegen gelesen hast, dann weißt Du, warum ich das tue und was ich meine. Auch, wen Du es befremdlich findest, ändert das nichts an den Tatsachen. Ich bin sehr empathisch und kenne die Mentalität und Du magst mich bitte für erwachsen und selbstbewusst genug halten, das auch mitzuteilen, wenn ich damit jemandem helfen kann.

Also halte es für befremdlich, wenn es Dir Spaß macht und Du Dich besser fühlst - zensieren lasse ich mich nicht, solange ich die Grenzen der Höflichkeiten nicht überschreite und etwas falsch mache. Und wenn ich 5 Ärzte frage, dann bekomme ich wahrscheinlich 5 Diagnosen.

Liebe Nilopa, fühle dich nicht dauernd persönlich angegriffen, ich will dir nicht wehtun.

Hülya

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Hülya » 03.01.2010, 17:46

Hallo Windstoss,

also ich finde es unmöglich hier für einen Tunesier zu sprechen / schreiben.

Was weisst Du über das genaue Leben einer Frau in einem mosl. Land? Die größte Schande für eine mosl. Frau ist die Scheidung. Sie muß zurück zu ihren Eltern, ohne Kinder. Die Kinder gehören zum Mann und der kann damit machen was er will.

In jeder Familie und Dorfgemeinschaft gibt es eine ganz besondere Herachie. Auch in der Stadt. Nur in den Touristengebieten gibt es so etwas nicht. Oft werden die Männer, die in den Touristengebieten arbeiten von den einheimischen Mädchen / Frauen nicht geheiratet, weil sie sich anbieten und zu frei leben. Und mit jeder ins Bett gehen.

Von ein paar Wochen im Jahr Urlaub, lernt frau kein Land und auch keine Traditionen kennen.


Und außerdem werden wir Europäer und Christen nur solange gerne gesehen, solange Geld und Geschenke kommen.

Deshalb unterlass bitte das schönreden.

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 18:44

Hallo liebe Hülya

also ich finde es unmöglich hier für einen Tunesier zu sprechen / schreiben.


Ich rede nicht für einen Tunsesier, sondern spreche über die natürliche Mentalität der Tunesier im Allgemeinen. Wenn ich immer auf das hören würde, was man um mich herum sagt, würde ich zum Kreisel. Ich tue also, was ich für richtig halte. Und dann hätte ich mit meinem Partner nicht leben können, wenn ich z. B. Rassismus beachtet hätte und mich davon häte beirren lassen. Man braucht ein robustes Fell und muss stark sein, mit einem Ausländer zu leben.


Was weisst Du über das genaue Leben einer Frau in einem mosl. Land? Die größte Schande für eine mosl. Frau ist die Scheidung. Sie muß zurück zu ihren Eltern, ohne Kinder. Die Kinder gehören zum Mann und der kann machen damit was er will.


Wenn eine tunesische Frau in Tunesien in einer unglücklichen und gewalttätigen Ehe leben muss, nimmt sie sich heutzutage schon mal das Recht, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Das ist dann eventuell das kleinere Übel. Die zwei Frauen, die ich im Laufe der 10 Jahre kennengelernt hatte, denen das passiert ist, waren beide berufstätig und erfolgreich. Die Kinder "gehören" sowieso bis zum 7. Lebenjahr der Frau, erst dann dem Mann. Der eine Mann hat von den 3 Kindern den Jungen beansprucht - der aber bald zurückkam und die andere Frau hatte "nur" ein Mädchen. Beide Frauen verdienten genug Geld, um eine Hausangestellte zu beschäftigen.

Die tunesischen Frauen sagten mir auch, dass die Männer gern, um ihre Gesicht zu wahren und um es der Frau zu zeigen, die Kinder beanspruchen würden. Fakt sei aber, dass die Männer die Kinder nicht unbedingt wirklich haben wollten, sondern nur die Frau beunruhigen wollten. Wenn Frau es also schaffte zu sagen: Nimm doch - dann würden überraschend viele Männer davon eben keinen Gebrauch machen.... übrigens meine ich mich zu erinnern, dass die Kinder in meiner Familie bis 16.00 oder 17.00 Uhr in der Schule waren...

Ich hatte erwähnt, dass Yasmina und Dalila englisch gelernt hatten, um sich mit mir unterhalten zu können. Bei diesen Gesprächen kamen so manche Dinge zum Vorschein, die bitter waren und die Mädels haben sich oft beschwert und über Dinge geäussert, die sie hassten, aber nicht ändern konnten.


In jeder Familie und Dorfgemeinschaft gibt es eine ganz besondere Herachie. Auch in der Stadt.

Darüber spreche ich. Bei mir handelt es sich um eine - damals - Neubausiedlung - dennoch kannte jeder jeden.

Nur in den Touristengebieten gibt es so etwas nicht. Oft werden die Männer, die in den Touristengebieten arbeiten von den einheimischen Mädchen / Frauen nicht geheiratet, weil sie sich anbieten und zu frei leben. Und mit jeder ins Bett gehen.

Das ist richtig - und die Männer entwickeln sich auch in ihren moralischen Vorstellungen konträr zu den "normalen" Tunesiern. Deswegen möchte ich ja warnen - es gibt - geht man von der Ächtung durch die eigenen Landsleute aus - nichts Positives, was man von diesen Männern erwarten kann.

Von ein paar Wochen im Jahr Urlaub, lernt frau kein Land und auch keine Traditionen kennen.


Das ist auch richtig. Du vergisst aber, dass ich mit meinem Partner mehr als 10 Jahre zusammengelebt habe und ich kannte die 14 anderen Tunesier und deren Mentalität, über die viel und oft geredet wurde. Diese Menschen waren absolut ehrlich und haben mir viel, sehr viel über ihre Mentalität berichtet. So konnte man auch ein wenig das Heimweh unterdrücken. Weißt Du, der Unterschied zwischen den Kulturen war gewaltig und so haben wir alle miteinander versucht, uns auszutauschen, um einen Konsens zu finden. Das war außerordentlich schwierig und es gab sehr viel Zündstoff, denn eine Mentalität zu kennnen bedeutet ja nicht zwangsläufig, die anderen Geflogenheiten für sich selbst anzunehmen.

Es hat durchaus auch in Tunesien gekracht, wenn ich etwas partout nicht wollte und meinen Willen durchgesetzt habe. Ich erinnere mich da an sehr viele Szenen. Damit ich meine "Narrenfreiheit" behalten konnte, hat man mich kurzerhand in einen "Mann" umgedacht/umgetauft und die Männer haben das akzeptiert. Die Frauen haben mich beneidet - und ich erinnere mich an viele viele Stunden im Kreis der Frauen und Freundinnen, wo ich ausgefragt und beneidet wurde wegen meiner Freiheiten und es wurde mir viel über das Leben dort und die Unterschiede erzählt.

Und außerdem werden wir Europäer und Christen nur solange gerne gesehen, solange Geld und Geschenke kommen.

Die Frage habe ich ausführlich beantwortet. Ich war dort gern gesehen, meine Mutti hat mich geliebt - vielleicht auch besonders deswegen, weil ich eine Querdenkerin bin und mich NICHTS gefallen ließ. Geld floß von meiner Seite nie.

Wie erwähnt, haben die Schwestern ja auch für mich Englisch gelernt, damit sie sich mit mir unterhalten konnten, weil sie es nicht mehr ertrugen, dass Zine nur übersetzt hatte, was er wollte.....

Wusstest du, dass es mitten in Tunis im Souk eine christliche Kirche gibt und in Tunis christliche Schulen?

Deshalb unterlass bitte das schönreden.


Gerade WEIL ich es so schrecklich finde, wie mit deutschen Touristinnen umgegangen wird, versuche ich über die wahre Mentalität auszuklären - wenn man aufmerksam ist, weiß man schnellstens, welch ein Früchtchen einen da angesprochen hat. Was denkst du, warum ich mir solche Mühe gebe?

Und noch eine Frage: wie findest du es eigentlich, wenn Du mit Freundinnen hier in Deutschland Essen gehst und der Kellner baggert Dich an? Oder der Taxifahrer versucht, sich mit Dir zu verabreden? Oder der Roomboy, der Dein Zimmer sauber macht oder Dein Gepäck trägt, versucht, Deine Telefonnummer zu bekommen? Der Mann an der Reszeption Deines Hotels wagt es, Dich zu fragen, ob Du nachher mit ihm einen trinken gehst? Vielleicht findet Dich der Verkäufer im Kaufhaus ganz toll und muss Dich unbedingt kennenlernen? Sei ehrlich, wie reagierst du auf so eine Anmache?

Wenn so eine Type eine tunesische Frau am Strand anlabert, was glaubst Du, wie wird diese Frau reagieren? Und was wird ihre Begleitung dazu sagen?

Gelten diese zwischenmenschlichen NO-GOS im Ausland plötzlich nicht mehr? Ich finde es völlig legitim, wenn Frau meint, sie muss sich im Urlaub auch ein wenig Spaß gönnen. Unsere Mentalität unterscheidet sich eben von der dortigen. Der Tunesier denkt nicht wie die Deutsche. Er sagt, was er glaubt, dass sie hören will. Sie wundert sich nur, wenn sie den Flaschengeist nicht mehr in die Flasche zurückbekommt, aus der sie ihn rausgeholt hat.

Mal ehrlich: Würde Frau sich hier in Deutschland mit einem jungen Mann aus dem Dienstleistungsgewerbe abgeben?

Wie kommt sie auf die Idee, mit einem "Entehrten" eine gleichwertige Partnerschaft leben zu können, ohne dass sie bei lebendigem Leib komplett gerupft wird? Ich bin der Überzeugung, dass jede Frau das vorher weiß - und ihre innere Stimme mit Gewalt unterdrückt.

Ich habe leider auch sehen müssen, dass in den späteren Jahren genau solche Jungs nach Deutschland gekommen sind und von den hier ansässigen Tunesiern geächtet wurden. Keine der so entstandenen Partnerschaften ist gutgegangen, keine einzige, von der ich gewusst hätte. Es hatte immer schlimme Folgen für die deutschen Frauen. Dann ist der Junge nach Tunesien gefahren und hat eine Frau nach Deutschland gebracht, die seinen Vorstellungen entsprach und dann hier die Anerkennung unter den Landsleuten gefunden, die er gesucht hat und die er braucht.

Und glaube man nicht, dass die tunesiche Frau hier auch immer gewusst hat, aus welchem Grund er in Deutschland war. Da sind die Herren mit der Wahrheit ausserordentlich zurückhaltend.

morena
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von morena » 03.01.2010, 19:07

Hallo,Windstoss
zu Deinem Beitrag heute um 14.09 Uhr.
Es war nicht generell verboten unter französischem Protektorat in die Schule zu gehen, um die Leute
"dumm zu halten". Es war allerdings vor allem die Oberschicht, die in den Genuss der Schulen und Universitäten
kamen, da Wert darauf gelegt wurde, dass die Fächer in französischer Sprache abgehalten wurden und alles andere
in arabischer Sprache in Koran-Schulen unterrichtet wurde. Die Bildung wurde daher Menschen zuteil, die nicht
aufgrund "muslimischer" Bedenken, offen waren für westliches Gedankengut und eben auch Neuerungen akzeptierten.
Es sollte vor allen Dingen das Volk der "Arbeiter" möglichst viel Zeit mit Arbeiten verbringen.
In Marokko war es sogar so, dass sogar die Berber ihre Sprachen sprechen durften, was nach der Unabhängigkeitserklärung,
vom marokkanischen Staat verboten war. Heute gibt es sogar wieder Unterricht der Berbersprachen und die Schriften wurden
wieder zum Leben erweckt. Gerade in Tunesien wurde die Zweisprachigkeit, französisch und arabisch sehr gern gesehen.
Ich habe zum Bsp. in Marokko immer wieder erlebt, dass obwohl Möglichkeit und heutiger Schulpflicht, gerade in den Dörfern,
viele Mädchen nach wie vor nicht regelmässig zur Schule geschickt werden und auch Jungen, einfach aus Lustlosigkeit und
Faulheit, nicht zur Schule gehen. Die Mädchen werden als Bonne oder im eigenen Haushalt "benutzt".Die männl.haben keinen
wirklichen Rückhalt der eigenen Eltern, welche Analphabeten sind. Ich denke einfach, dass die Generation Deiner tunesischen
Familie, noch keinen Sinn in der schulischen Bildung sah und andere Probleme hatte.Ich kenne das auch so von meinen
Schwiegereltern. Das heisst aber nicht, dass sie menschlich nicht phantastisch waren und ihr Leben und das ihrer Kinder, die studiert
haben, wunderbar geebnet haben. Es zählt eben auch Herzenbildung.
Ich muss aber auch sagen, selbst eine ausgebildete Frau, ist nach Trennung oder Scheidung, den Strukturen fest verhaftet und hat
es auch heute noch sehr schwer. Sie kann durchaus wieder einen Ehemann finden,meist älter und entweder Witwer oder geschieden.
Dann hat sie aber wirklich Glück und ist dann auch gesellschaftlich wieder vorn. Wo ihre Kinder bleiben hängt vom Wohwollen des
Kindesvaters ab.
Viele Grüsse, Morena

Hülya

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Hülya » 03.01.2010, 19:11

Trotz allem finde ich , das Deine Aussagen nicht das richtige Bild von Tunesien rüberbringt.

Was weißt Du, was diese Frauen in der Isolierung leiden. Diese Frauen werden nie mehr zu Familienfeste eingeladen. Gehören einfach nicht dazu.

Ich denke, Du siehst und hörst auch nur das, wie es Dir in den Kram passt.

Das Leben in den mosl. Ländern sieht ganz anders aus. Du schreibst nur über Träume aus 1001Nacht.

Hülya

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Hülya » 03.01.2010, 19:51

Danke Strauss für die ausführlichen Beiträge.

Nilopa
Beiträge: 1565
Registriert: 30.10.2009, 17:05

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Nilopa » 03.01.2010, 20:02

Strauss hat geschrieben:
Zudem ist die Arbeit im Touristengewerbe, auch wenn sie einträglich ist
ist die Arbeit selbst einträglich oder nur, weil Touristinnen abgezockt werden?
»Your rights matter because you never know when you're going to need them.« – Edward Snowden-

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 20:14

Liebe Hülya,

Du hast recht. Die Frauen, die ich kannte, sind aus ihrem Viertel weggezogen in die Anonymität. Schon damals wurden in Tunis Mehrfamilienhäuser/Hochhäuser wie bei uns gebaut. Moderner Wohnungsbau halt. Da war man eher anonym - und glaube mir, ich habe durchaus die Frauen weinen sehen, weil sie aus diesen Gewohnheiten keinen Ausweg fanden.

Der Mann hat zu bestimmen,was du trägst.Er verbietet Dinge, die selbstverständlich sind für europäische Frauen, beispielsweise selbst zu entscheiden, ob du rauchen willst oder nicht. Er kann dir verbieten, die Pille zu nehmen und so weiter und so fort. Er kann dir sogar verbieten zu arbeiten. Wenn ich darüber hier alles berichten wollte, wäre ich den ganzen Tag am schreiben. Wenn er will, dass du dich verschleierst, dann hast du das zu tun. Es gab darüber wilde und heftige Diskussionen mit den Frauen, die mich um meine Freiheiten sehr beneidet haben. Frauen gingen damals nicht allein in Cafe´s oder ins Kino. Frau allein auf der Straße - ein no go.
Wer kaufte denn wohl die Lebensmittel für die Familie ein - jedenfalls überwiegend - und wer verbot noch so harmlose Gespräche mit fremden Männern? Jeans für Frauen? No. Kleider mussten getragen werden. Wer konnte, wann er wollte, das Eigentum der Frauen durchschnüffeln? Die Handtasche? Den Kleiderschrank? Das ist mir alles bekannt und noch viel mehr und viel intimere Einzelheiten aus dem Leben der tunesischen Frauen.

Wer suchte den "Mann fürs Leben" aus? Wie oft und unter welchen Voraussetzungen hat man sich vorher getroffen? Warum wurde man ausgegrenzt, wenn man bis zu einem gewissen Alter noch nicht "angefragt" worden war?

Ich kann hier nur kleine Teile von tunesischen Traditionen berichten und sicherlich gibt es von Familie zu Familie mehr oder weniger große Unterschiede. So ist es eben überall und mein Anspruch ist es ja auch nicht,alle Fragen abdecken zu können. Ich bemühe mich aber. DER DEUTSCHE hat ja auch Eigenschaften, die prinzipiell für jeden Deutschen Gültigkeit haben. Ausnahmen bestätigen hier aber natürlich auch die Regel, wie überall eben.

Ich denke - ganz profanes Beispiel - auch an einen Strandbesuch, wo der Papa der Familie dabei war. Wir waren in Hamamlif und ich hatte einen Bikini an - der Vater hat mich gebeten, ich möge mir doch einen Badeanzug anziehen und wollte im Übrigen weder mich noch seine Töchter direkt neben sich sitzen haben.

Wir mussten unsere Tücher einige -zig Meter weiter aufschlagen, um uns an den Strand zu legen, außer Blickweite vom Vater.


Was weißt Du, was diese Frauen in der Isolierung leiden. Diese Frauen werden nie mehr zu Familienfeste eingeladen. Gehören einfach nicht dazu.

Davon habe ich gehört und die Frauen haben sich darüber aufgeregt, ohne es ändern zu können. Auch Witwen werden in gewisser Weise ausgegrenzt.

Bei Hochzeiten z. B. sollen alle Frauen (so zwischen 30 - 50)sich in einem kleinen Raum aufhalten (so ca. 12 qm) bei der Braut und die Männer sitzen draussen auf Stühlen in der kühlen Sommernacht.... da könnte ich auch eine Menge erzählen...oder wie und wann gegessen wird, wie die Arbeit verteilt wird und wer wann und in welcher Reihenfolge bedient wird - wer wann was zu essen bekommt um wem die besten Bissen gebühren.... wer die Hausarbeitmacht und in welcher Reihenfolge wer den Frauen was zu sagen hat....

Ich denke, Du siehst und hörst auch nur das, wie es Dir in den Kram passt.

Nein, das versuche ich so weit als möglich zu vermeiden, es gibt auch viel Trauriges in Tunesien. Das hat aber nicht mein Thema sein sollen.

Es geht mir aber in erster Linie darum, wie die tunesischen Männer funzen und wie man als ausländische Touristin versuchen kann, sich davor zu schützen.

Nilopa
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Nilopa » 03.01.2010, 20:16

Windstoss hat geschrieben:
Kümmerst Du, Nilopa, Dich um die Huren und Stricher unseres Landes (Deutschland) oder gehst du denen aus dem Weg?
ich denke die Huren und Stricher unseres Landes geben sich als solches zu erkennen und müssen auch regelmäßige Gesundheitstests über sich ergehen lassen.
Also worum genau sollte ich mich da kümmern?

und Windstoss hat geschrieben:
Wie kommt sie auf die Idee, mit einem "Entehrten" eine gleichwertige Partnerschaft leben zu können, ohne dass sie bei lebendigem Leib komplett gerupft wird? Ich bin der Überzeugung, dass jede Frau das vorher weiß
... sowie Du, Windstoss mit 19 Jahren, als Du ihn kennengelernt hast, bereits alles wußtest,was auf Dich zukommt?... :lol:

:roll: Nilopa
»Your rights matter because you never know when you're going to need them.« – Edward Snowden-

adli
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von adli » 03.01.2010, 20:26

@ windstoß:

darf ich fragen, ob du konvertiert bist?

Phoenix
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Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Phoenix » 03.01.2010, 21:56

Es gibt da einiges, das ich nicht verstehe.

Fakt ist ja, dass Beznesser teilweise von der ganzen Sippe unterstützt werden. Aus meiner Sicht nur nur unterstützt, sondern es wird sogar bezness erwartet - wo in meinem Fall "habibi" mich nicht abzocken wollte, kam das subito von der Familie aus. Ist da eine ganze Familie/Sippe asozial?

Tun. Frauen aus "guten Familien" möchten keine beznesser heiraten. Ich kenne - innerhalb derselben Sippe! - aber einen, der nimmt die europäische Frau aus wie eine Weihnachtsgans, wobei diese angeblich von der vorgesehenen tun. Ehefrau wisse. Europäische Frau hat das Haus finanziert, in das er mit Ehefrau nach Fertigstellung wird einziehen sollen. Also auch asoziale Ehefrau?

Dann habe ich noch was gehört und weiss da auch keine Antwort: Angeblich soll es auch verschiedene Familie geben, die sog. "Läufer" in die Familie aufnehmen, d.h. junge Männer, die nicht eigentlich zur Familie gehören, sondern "gehalten" werden und von denen erwartet wird, dass sie beznessen und über eine europäische Frau Geld bringen. Habt ihr so was schon mal gehört?

Liebe Grüsse
Phoenix
Niemand kann euch etwas zeigen, was euch nicht schon nahezu klar geworden ist.
(Khalil Gibran)

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 22:21

Hallo Nilopa,

ich versuche noch einmal Deine Fragen zu beantworten und so zu tun, als verstünde ich Deine Provokationen nicht:

ich denke die Huren und Stricher unseres Landes geben sich als solches zu erkennen und müssen auch regelmäßige Gesundheitstests über sich ergehen lassen.

Ja


Also worum genau sollte ich mich da kümmern?

und warum lässt Du Dich dann in Tunesien von sowas anquatschen?

Und warum dürfen die dann in Tunesien an den Strand, in die Bars, an den Pool und die Touristinnen erkennen sie nicht, die Tunesier aber sehr wohl?

.. sowie Du, Windstoss mit 19 Jahren, als Du ihn kennengelernt hast, bereits alles wußtest,was auf Dich zukommt?... :lol:


Auch hier bewundere ich Deine Klugheit: Glaubst Du wirklich, ich bin ein Opfer? Denkst du, ich hätte mir auch nur eine Minute so ein Benehmen eines typischen Bezznessers gefallen lassen? Glaubst du, ich würde den schwülstigen Worten eines Gigolos Glauben schenken oder mich ausrauben lassen? Oder vielleicht sogar schlagen?

Ich habe sehr gutes Selbstbewusstsein und ein starkes Gefühl für mich selbst. Wenn mir jemand zu nahe tritt oder mir schaden will, werde ich zur Waffe. Die Männer merken das auch sehr schnell - siehe mein Bericht über den Gigolo, der mit mir zum Essen war...

Windstoss

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Windstoss » 03.01.2010, 22:31

Hallo Adli


darf ich fragen, ob du konvertiert bist?


Nein Adli, das bin ich nicht und ich habe auch nie einen Zweifel darüber gelassen, dass ich das niemals tun würde. Zine war damals nicht besonders gläubig und wurde es erst, als ich ihn verlassen hatte. Eine Moschee hat er nie besucht. Die anderen 14 Jungs übrigens auch nicht.

Ich selber wurde zwar mit der Frage konfroniert, habe aber niemals einen Zweifel an der Ablehnung gelassen. Im Übrigen glaube ich aber auch nicht an einen strafenden oder richtenden Gott der Kirche. Ich bin eine Absolute De-Istin.

Da ich nicht heiraten wollte, war das auch nicht das Problem. Wenn es zu einem Problem geworden wäre - nehmen wir an, ich hätte heiraten wollen - wäre ich aus Sturheit nicht konvertiert. Ich lasse mich zu nichts zwingen, wenn ich nicht überzeugt bin. Die Familie war aber auch nicht hardcoremässig muslimisch, das änderte sich erst vorsichtig, als die Kinder älter wurden und Mutti hat später viel gebetet.

Anaba
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Registriert: 12.03.2008, 16:36

Re: Stand der Bezznesser in Tunesien

Beitrag von Anaba » 03.01.2010, 22:36

Ich habe sehr gutes Selbstbewusstsein und ein starkes Gefühl für mich selbst. Wenn mir jemand zu nahe tritt oder mir schaden will, werde ich zur Waffe. Die Männer merken das auch sehr schnell - siehe mein Bericht über den Gigolo, der mit mir zum Essen war...
Seit einiger Zeit frage ich mich was du mit deinen Beiträgen hier im Forum bezwecken willst.
Denkst du etwa alle Frauen, die auf solche Männer reinfallen sind ohne Selbstbewustsein ?
Denkst du sie wussten sofort das die Männer ihnen schaden wollten ?
Viele waren länger verheiratet und haben erst spät bemerkt welche Absicht ihr Mann hatte.
Nicht alle der Männer waren als Gigolos, wie du sie nennst, zu erkennen.
Liebe Grüße
Anaba

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“Am Ende wird die Wahrheit siegen, über Ängste und gut getarnte Lügen.
Am Ende wird sich alles fügen und was jetzt am Boden liegt, wird schließlich lächelnd fliegen...“

Hans Kupka, hingerichtet 1942

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