Rossmann-Kundenmagazin über tunesische Strandreiter
Verfasst: 24.07.2011, 14:07
Im Kundenmagazin "Centaur" von Rossmann (Juli/August 2011) steht in der Serie "Amelies Welt" eine Art Glosse mit dem Titel "Erlebnisse in Tunesien - Die Wüstensohn-Metamorphose". Gibt es leider nicht online, aber das Magazin liegt kostenlos beim Drogeriemarkt Rossmann aus.
Die Autorin berichtet über einen Strandurlaub mit einer Freundin in Tunesien, über "Strandburschen", die alles Mögliche zu "halbe Preis" anbieten, wenn sie die Frauen am Strand nicht gerade anmachten. Und sie schildert einen attraktiven Mann ("Gewand wie ein Berberfürst"), der auf sie zukommt und danach fragt, wo ihr Mann sei, und sie ermahnt, es sei nicht gut, sich ohne Mann geschminkt zu präsentieren. Sie habe sich mit ihrem Badeanzug "schon zurückgehalten", musste ob der Ermahnung aber "verlegen zur Seite" schauen (auch im Gedanken an andere Touristinnen, die Bikini tragen oder sogar oben ohne sonnen).
Schließlich berichtet sie über die "Metamorphose" der Strandburschen, die bei Sonnenuntergang als "Symbole beeindruckender männlicher Schönheit" all die "dämlichen Touristen" nun als "stolze Herrscher" vergessen könnten. Die Autorin drückt schließlich ihre Scham für die Ungerechtigkeit der Welt aus. Sie selber am "riesigen Buffet", während die "stolzen Berberjungs am Strand in ihre kleinen engen Zelte aus Stöcken und Papier kletterten. Und die Nächte waren kalt!". Sie schließt mit den Worten "Eure betroffene Amelie" (ein voller Name wird nicht genannt, im Impressum findet sich keine "Amelie").
Eindrucksvolle und recht naive Schilderung der Gefühlslage, die Frauen auf Bezness vorbereitet. Besonders auffällig, für wie vollkommen normal die Autorin es nimmt, dass ein fremder Mann ihr am Strand eine Gardinenpredigt hält, und dass sie mit Scham (auch Fremdscham für die anderen Touristinnen) reagiert. Schreit das nicht danach, ein Wenig an den Ungerechtigkeiten der Welt gutzumachen und dem Werben eines dieser "stolzen Herrscher" von "beeindruckender männlicher Schönheit" nachzugeben?
Die Autorin berichtet über einen Strandurlaub mit einer Freundin in Tunesien, über "Strandburschen", die alles Mögliche zu "halbe Preis" anbieten, wenn sie die Frauen am Strand nicht gerade anmachten. Und sie schildert einen attraktiven Mann ("Gewand wie ein Berberfürst"), der auf sie zukommt und danach fragt, wo ihr Mann sei, und sie ermahnt, es sei nicht gut, sich ohne Mann geschminkt zu präsentieren. Sie habe sich mit ihrem Badeanzug "schon zurückgehalten", musste ob der Ermahnung aber "verlegen zur Seite" schauen (auch im Gedanken an andere Touristinnen, die Bikini tragen oder sogar oben ohne sonnen).
Schließlich berichtet sie über die "Metamorphose" der Strandburschen, die bei Sonnenuntergang als "Symbole beeindruckender männlicher Schönheit" all die "dämlichen Touristen" nun als "stolze Herrscher" vergessen könnten. Die Autorin drückt schließlich ihre Scham für die Ungerechtigkeit der Welt aus. Sie selber am "riesigen Buffet", während die "stolzen Berberjungs am Strand in ihre kleinen engen Zelte aus Stöcken und Papier kletterten. Und die Nächte waren kalt!". Sie schließt mit den Worten "Eure betroffene Amelie" (ein voller Name wird nicht genannt, im Impressum findet sich keine "Amelie").
Eindrucksvolle und recht naive Schilderung der Gefühlslage, die Frauen auf Bezness vorbereitet. Besonders auffällig, für wie vollkommen normal die Autorin es nimmt, dass ein fremder Mann ihr am Strand eine Gardinenpredigt hält, und dass sie mit Scham (auch Fremdscham für die anderen Touristinnen) reagiert. Schreit das nicht danach, ein Wenig an den Ungerechtigkeiten der Welt gutzumachen und dem Werben eines dieser "stolzen Herrscher" von "beeindruckender männlicher Schönheit" nachzugeben?