Gefühlschaos bei einem Kopten

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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ohje888
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 01:55

Kurze Zwischenfrage eines Neulings... was führt denn zum Schreibverbot für Planetenton? :D der oder die gute kommt ja gar nicht mehr zu wort?!

Chika

Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von Chika » 16.12.2010, 08:25

Mishmish hat geschrieben:Ich würde mich super gerne weiter an der Diskussion beteiligen (mag es nicht, wenn über mich geredet wird und ich nicht mitreden kann :mrgreen: ), aber mir fehlt dazu gerade echt die Zeit. Daher nur eine kurze Anmerkung:
Schön, meldest Du dich nochmals... :)
Mishmish hat geschrieben:Nehmen wir an, dass Bezness nicht im Spiel ist/wäre, eine binationale Beziehung ist nichts vollkommen unmögliches....sie mag oftmals schwerer sein als eine Beziehung zu einem Deutschen, muss es aber nicht zwangsläufig, denn Persönlichkeiten innerhalb einer jeden Kultur sind immer noch verschieden (das habe ich mal in der Uni gelernt).
Es ist absolut richtig (gottseidank-alhamdulillah-jah bless-javed hab dank) dass Persönlichkeiten innerhalb einer Kultur verschieden sind :-). Ich würde in diesem Punkt aber auf den wissenschaftlichen Track gehen und mir mal die sozio-demographische Struktur vor Ort in Sharm & Hurghada anschauen..... Und Du kannst nicht abstreiten, dass die kummulierten Eigenschaften "jung", "männlich", "auf dem Arbeitsmarkt im regulären Job benachteiligt", "unterbezahlt", "überarbeitet" etc. genau an diesen beiden Orten gehäuft zu finden sind. Und diese Eigenschaften in ihrer Aufsummierung könnten durchaus das Profil eines Bezzies ausmachen, einfach, weil diese Perspektivlosigkeit (das Streben nach (beruflichem und privatem, monetärem) Erfolg ist ja ein globales Phänomen und ist nicht merkbar unterschiedlich ausgeprägt von Kultur zu Kultur!) die jungen, eigentlich gut ausgebildeten Menschen frustriert und die einzige Chance, ihr Land zu verlassen, ist nun mal eine Beziehung / Ehe mit einem Westeuropäer oder Amerikaner. Tacheles gesprochen! Anfügen möchte ich hier wieder mal, dass ich nie und nimmer versuchen werde, dieses Bezzie-Verhalten mit den erwähnten Punkten zu legitimieren, es ist meiner Meinung nach in keinster Weise akzeptabel.
Mishmish hat geschrieben:Gott sei Dank bin ich nicht blind vor Liebe im Moment, kenne aber das Gefühl und weiß welchen Schaden es anrichten kann. Deutsche Männer haben meiner Meinung nach, und da stimme ich Ohje888 zu, auch so ihre Eigenarten und man kann da ebenfalls an sehr merkwürdige Typen geraten (Männer die nachher ihre Familien umbringen zum Beispiel).
Mit dem Risiko, dass Du mich jetzt als besonders pingelig abstempelst, aber diese Aussage ist für mich ein kleiner Widerspruch zur Aussage weiter oben, wo Du sagtest, dass Persönlichkeiten innerhalb einer Kultur immer noch verschieden sind. Denn hier gehts doch auch ziemlich pauschal über den Ladentisch weg, dass Deutsche auch so ihre Eigenschaften (suggeriert negative Punkte, so formuliert...) hätten. Hmmmm, eben, pingelig, aber ich wehre mich schon sehr lange gegen solche Schubladisierungen, man kann doch weder dem "Deutschen" noch dem "Ägypter" oder dem "Burkina Fasoer" eben pauschal gewisse Eigenschaften zuschreiben, oder?

Mishmish hat geschrieben:Zudem bin ich ein freiheitsliebender Mensch, der sich niemals gegen seine Ideale verbiegen lassen würde, auch nicht aus Liebe (wenn ihr jetzt sagt, dass kann vorher jeder sagen, dann gebe ich euch auch gerne ein Beispiel dafür aus meiner Beziehung mit dem Jemeniten).
Ja, das wäre sicher interessant, .....
Mishmish hat geschrieben:Mal abgesehen davon, habe ich nicht wirklich etwas zu verlieren oder zumindest nicht mehr als bei jeder anderen Beziehung auch, wenn sie nach einigen Jahren scheitert. Noch halte ich die Füße still und werde mir in den Ferien in aller Ruhe überlegen was ich tun werde und inwieweit ich eure Ratschläge dabei beherzige. Gut möglich, dass ich mich trotz allem der Gefahr aussetzen werde und Schwierigkeiten bekomme, aber wenn ich in meinem Leben ein Motto habe, dann ist es dieses: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt :wink:
Mishmish hat geschrieben:So, jetzt habe ich doch wieder viel zu viel geschrieben, verdammt :lol: Ein Wort zum Schluss: Diskussionen über Meinungsverschiedenheiten sind normal und völlig in Ordnung, aber bitte lasst Ohje888 leben und macht sie nicht mundtot nur weil sie mal jemand ist, der dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen kann :wink:
Ganz recht, im Endeffekt muss einjeder selbst wissen, was man machen will oder eben nicht, aus und in seinem Leben. Wir haben hier in unseren Breitengraden die freie Wahl, können, natürlich im Rahmen der Gesetze, so ziemlich alles tun oder eben sein lassen, wie wir es für richtig befinden. Wir sind frei, das ist doch eine der massgebendsten Errungenschaften unserer Gesellschaft. Es ist bestimmt, und das darf ich auch wieder aus eigener Erfahrung sagen, extrem horizonterweiternd, wenn man diese Erkenntnis wirklich zu schätzen weiss, nachdem man zurück nach einem längeren Auslandaufenthalt wieder in seinem Heimatland leben kann! Meiner Meinung nach beschreibt dies Jamina im Thread "meine Erfahrungen in einem orientalischen Land" extrem gut, sie schreibt übrigens über Ägypten. Wärmstens zu empfehlen :-)

Ich wünsche Dir nun alles Gute, Du bist bestens gewappnet für "was auch immer",

Chika

Chika

Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von Chika » 16.12.2010, 08:44

ohje888 hat geschrieben:Chika... mir ist schon bewusst wie gut diese männer ihr spiel spielen,und ich möchte dieses verhalten mit nichts rechtfertigen.
dennoch kann dir jahrelanges hintergehen bei jedem mann, jeder natinonalität passieren. Wenn bei mir nichts zu holen ist, sprich ich finanziere keine familie, ich zahle nicht allein wohnung, essen... ich eröffne kein gemeinsames konto.was soll kommen? das sind grundregeln, die habe ich bei jedem mann. das kann man nach jahrelangem zusammenleben machen, wo AE oder was auch immer kein thema mehr sind. Aber manche sind einfach zu blauäugig. Und die emotionale Abhängigkeit ist doch ebenso eine schwäche der frau. die vom mann ausgenutzt wird, ohne frage...
Da kann ich Dir nur beipflichten, getrennte Konten und separate Abrechnungen waren und sind bei mir in jeder Beziehung der Standard, ich denke, viele Frauen halten das mittlerweile genauso. Weder finanzierte ich seine Familie, noch habe ich die Wohnung alleine gezahlt. Ich habe einen knallharten Ehevertrag abgeschlossen, auch klar wie Klossbrühe.... Und trotzdem, trotz allem ist meine binationale Beziehung gescheitert. Frage: Kann es evtl. sein, dass das Modell zur Hypothese "wieso scheitern binationale Beziehungen" ein bisschen schwieriger aufzustellen ist als mit nur 3 Elementen:

Binationale Beziehung -------- gestellte Forderungen des Mannes ---------- Scheitern?!?

Es gibt doch evtl. noch diverse andere Störfaktoren?!?
ohje888 hat geschrieben:Für mich persönlich hat alles im Leben im Sinn und ich habe erfahrungen sammeln müssen, die ich keinem anderen menschen wünsche. Dennoch war ich mir immer bewusst über mein tun und habe nichts bereut, denn diese erfahrungen haben mich stark gemacht, ich hab sie zugelassen und ich bin deswegen der mensch, der ich bin.ich finde einfach man kann sich nicht in ein kummerloch zurück ziehen. davon wird nichts besser und aus meiner sicht ist der glaube daran dass alles im leben irgendeinen sinn hat ein hilfreicher schritt.
Es ist meiner Meinung nach doch ziemlich einfach gesagt und für viele Frauen, die immer noch in der akuten Phase des Ablösungsprozesses stecken (auch für mich, zugegeben!), eine Klatsche ins Gesicht, diese Aussage. Du bist wahrscheinlich in Deinem Verarbeitungsprozess schon etliche Ebenen weiter, als dass es viele Frauen hier sind. Die Kummerloch-zurückzieh-Phase gehört nunmal dazu und es ist meiner Meinung nach nicht wirklich hilfreich, dieses Verhalten als kontraproduktiv abzuverurteilen....
ohje888 hat geschrieben:für mich besteht das grundproblem darin, dass frau stets romantische gedanken verfolgt und dabei die realität aus den augen lässt sobald das herzchen pocht...
Ist jede Frau romantisch? Wie definiert man Romantik? Messbarkeit? Schau, ich bin zurzeit vielleicht ein bisschen vorbestraft, was das Auseinanderpflücken von solchen Aussagen angeht, wenns Dich nervt, dann entschuldige ich mich dafür... Ich finde es einfach sehr interessant, wenn man sich solche Aussagen nochmals genauer anschaut und dieses wissenschaftliche Hinterfragen eröffnet einen öfter mal neue Denkebenen.....
ohje888 hat geschrieben:Wir schreien nach gleichberechtigung, sind im breiten feld aber zu schwach diese zu leben... ich will damit nicht sagen wir nutzen jetzt die herren andersrum aus :wink: aber zumindest sollten wir und etwas mehr charakterliche stärke anerziehen, die uns alleine klarkommen lässt, die uns nein sagen lässt und die uns etwas rationaler denken lässt. aber nicht zu rational :) :) :) denn liebe ist schön und über diese ganzen bösen erfahrungen sollte mann nicht immer NUR das Ausrufezeichen im Hinterkopf haben...
Das finde ich einen guten Ansatz, der Aufruf an Frauen, uns diese oftmals männereigene Stärke anzueignen, die uns alleine klarkommen lässt. Die uns auch mal dazu bewägt, hoch- anstatt tiefzustapeln.... Unsere Frau zu stehen! Und diesen Ansatz müsste man nicht grad wieder relativieren mit diesem "die uns etwas rationaler denken lässt. aber nicht zu rational :) :) :) denn liebe ist schön und über diese ganzen bösen erfahrungen sollte mann nicht immer NUR das Ausrufezeichen im Hinterkopf haben..." ... meine Meinung :-)

beste Grüsse
C.

ohje888
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 09:28

Guten morgen chika. Für mich ist es ein himmelweiter unterschied ob wir von bezness reden oder von einer gescheiterten binationalen beziehung.

Das scheitern eine solchen ist mit sicherheit an mehrere faktoren zu knüpfen und auch hier ist die schuld sicher nicht nur allein beim mann zu suchen. Aus meiner Sicht beschäftigen sich viele viel zu wenig mit dem was auf sie zukommt. Oder übersehen es absichtlich weil sie den mann unbedingt wollen.

Und chika in welcher phase ich mich befinde magst du nun wirklich nicht zu beurteilen.

Ich rede so weil ich diese denkweise als richtig und selbstschutz erachte und ich mit ewigem gejammer einfach nichts anfangen kann

Chika

Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von Chika » 16.12.2010, 09:46

ohje888 hat geschrieben:Guten morgen chika. Für mich ist es ein himmelweiter unterschied ob wir von bezness reden oder von einer gescheiterten binationalen beziehung.

Das scheitern eine solchen ist mit sicherheit an mehrere faktoren zu knüpfen und auch hier ist die schuld sicher nicht nur allein beim mann zu suchen. Aus meiner Sicht beschäftigen sich viele viel zu wenig mit dem was auf sie zukommt. Oder übersehen es absichtlich weil sie den mann unbedingt wollen.

Und chika in welcher phase ich mich befinde magst du nun wirklich nicht zu beurteilen.

Ich rede so weil ich diese denkweise als richtig und selbstschutz erachte und ich mit ewigem gejammer einfach nichts anfangen kann
Hallo, oje

gut, argumentieren wir auf diesem Niveau...Genau sowenig magst DU beurteilen, ob und wieviel ICH mich damit beschäftigt habe, was auf mich genau zukommt in einer binationalen Beziehung. Mit Verlaub.....

Ich glaube nicht, dass wir, DU und ich, noch auf einen produktiven Konsens kommen. Deshalb belasse ich es mal mit diesem Statement, zumal alles Zusätzliche zu weit weg wäre von Mishmishs Thread.

In diesem Sinne,

mfg, C.

morena
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von morena » 16.12.2010, 10:44

ohje888 hat geschrieben:Schade, ich hatte bereits geantwortet,aber der beitrag ist nicht da... nun gut...

Morena, für mich gehören streit und schwierige zeiten zu einer beziehung dazu,.. Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt... Und ich beurteile eine Beziehung im gesamten und auch wenn ich mit meinem mann streite, führen wir doch im gesamten eine glückliche beziehung.

und dass du dich an dem wort störst, tut mir leid. ihn störts nicht. Er ist er, wurscht wie andere seine Herkunft titulieren...


Never, du scheinst mich irgendwie für begriffsstutzig zu halten... ich weiß in welchem thread ich mich befinde... und in mishmishs fall möchte ich einfach sagen, dass es vielleicht kein böses bezi ungeheuer ist, sondern ein vernünftiger mann. vielleicht aber auch nicht.

gegenfrage: was wenn sie so die chance auf eine tolle beziehung verpasst, in der sie das gefunden hätte wonach sie solange gesucht hat???

Chika... mir ist schon bewusst wie gut diese männer ihr spiel spielen,und ich möchte dieses verhalten mit nichts rechtfertigen.
dennoch kann dir jahrelanges hintergehen bei jedem mann, jeder natinonalität passieren. Wenn bei mir nichts zu holen ist, sprich ich finanziere keine familie, ich zahle nicht allein wohnung, essen... ich eröffne kein gemeinsames konto.

was soll kommen? das sind grundregeln, die habe ich bei jedem mann. das kann man nach jahrelangem zusammenleben machen, wo AE oder was auch immer kein thema mehr sind. Aber manche sind einfach zu blauäugig. Und die emotionale Abhängigkeit ist doch ebenso eine schwäche der frau. die vom mann ausgenutzt wird, ohne frage...

Für mich persönlich hat alles im Leben im Sinn und ich habe erfahrungen sammeln müssen, die ich keinem anderen menschen wünsche. Dennoch war ich mir immer bewusst über mein tun und habe nichts bereut. denn diese erfahrungen haben mich stark gemacht, ich hab sie zugelassen und ich bin deswegen der mensch, der ich bin.

ich finde einfach man kann sich nicht in ein kummerloch zurück ziehen. davon wird nichts besser und aus meiner sicht ist der glaube daran dass alles im leben irgendeinen sinn hat ein hilfreicher schritt.

für mich besteht das grundproblem darin, dass frau stets romantische gedanken verfolgt und dabei die realität aus den augen lässt sobald das herzchen pocht...
Wir schreien nach gleichberechtigung, sind im breiten feld aber zu schwach diese zu leben... ich will damit nicht sagen wir nutzen jetzt die herren andersrum aus :wink: aber zumindest sollten wir und etwas mehr charakterliche stärke anerziehen, die uns alleine klarkommen lässt, die uns nein sagen lässt und die uns etwas rationaler denken lässt. aber nicht zu rational :) :) :) denn liebe ist schön und über diese ganzen bösen erfahrungen sollte mann nicht immer NUR das Ausrufezeichen im Hinterkopf haben...

Mishmish erneuter Beitrag bestärkt mich in meiner Meinung.

Ich kann nicht sagen ob der Typ ein Bezi ist, aber ich denke sie wird es rausfinden und es wenn als Erfahrung ablegen, die sie Zeit gekostet hat, aber ihr nicht tiefgründig geschadet. So hoffe ich zumindest.
Hallo,ohje
Du schreibst,dass ich mich an einem Wort störe. Davon weiss ich gar nichts. An welchem Wort soll ich mich stören ?
Viele Grüsse, Morena

morena
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von morena » 16.12.2010, 10:56

ohje888 hat geschrieben:Guten morgen chika. Für mich ist es ein himmelweiter unterschied ob wir von bezness reden oder von einer gescheiterten binationalen beziehung.

Das scheitern eine solchen ist mit sicherheit an mehrere faktoren zu knüpfen und auch hier ist die schuld sicher nicht nur allein beim mann zu suchen. Aus meiner Sicht beschäftigen sich viele viel zu wenig mit dem was auf sie zukommt. Oder übersehen es absichtlich weil sie den mann unbedingt wollen.

Und chika in welcher phase ich mich befinde magst du nun wirklich nicht zu beurteilen.

Ich rede so weil ich diese denkweise als richtig und selbstschutz erachte und ich mit ewigem gejammer einfach nichts anfangen kann
Hallo, ohje

ich weiss nicht,wie lange Du schon bi-national verheiratet bist. Ich habe festgestellt,dass es nach vielen Jahren immer schwieriger wurde.
Und um Schuld geht es meiner Meinung auch nicht dabei, sondern um ständige Kompromisse, die meistens zu Lasten der Frauen gehen.
Da kann man sich lange vorher mit allem auseinander gesetzt haben und bestens Bescheid wissen,was bei mir zutraf und wie ich Chika einschätze,
bei ihr ebenso. Und ich kann auch nicht erkennen,wo hier ewig jemand jammert.
Wir erklären die Fakten und weisen auf Dinge hin,die nun einmal Fakt sind.

Grüsse, Morena

ohje888
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 11:08

Chika, ichhabe gesagt viele Frauen und nicht dich angesprochen, währenddessen du ganz explizit auf meine phase eingegangen bist oder etwa nicht?

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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 11:20

und morena, du schriebst dass du migrationshintergrund nicht gern hörst, oder???

natürlich kann es ne menge probleme geben, die sich erst entwickeln... die kann es in jeder anderen beziehung aber auch geben und die frage ist wie weit man kompromissbereit ist und damit noch glücklich.

Natürlich ist so eine Beziehung komplizierter und man muss sie ja auch nicht eingehen. ich empfinde es jedoch trotz allem als bereicherung...

und chika, wir müssen auch nicht auf einen nenner kommen. ein forum lebt ja vom austausch und davon dass nicht alle einer meinung sind. ich finde das produktiv. weil jeder sich das herausziehen kann was ihm am meisten zusagt und ihn weiterbringt...

morena
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von morena » 16.12.2010, 11:27

Hallo, ohje

nein ich habe nichts von Migrationshintergrund geschrieben,mit keiner Silbe.
Natürlich kann das eine Bereicherung sein und ist es auch,sonst hätten viele von uns keine bi-natonale Ehe geführt.
Aber erst nach vielen Jahren, erkennt man, ob die ständigen Kompromisse das Leben wirklich bereichern und je nach
Lebenssituation, nicht erschweren und jegliche Leichtigkeit fehlen lassen.
Das heraus zu finden,ist natürlich jedem selbst überlassen.
Nur ich rede von sehr vielen Jahren dieser Ehe. und nicht mal von bis zu 8 Jahren.
Viele Grüsse, Morena

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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 11:55

das ist deine meinung never... wer sagt dir, dass eine ehe mit einem deutschen mann ein leben lang hält? wieviele ehen halten heute überhaupt noch...?


sorry morena, irgendjemand bezog sich auf meine aussage migrationshintergrund. finde es leider nicht mehr und zitieren kann ich nicht...

und ich kenne mehrere binationale paare, die zum teil mehr als 10jahre verheiratet sind und auch kinder haben.

da funktioniert es...

jeder soll es handhaben wie er meint... und es sagt ja niemand, dass ihr nochmal eine binationale beziehung eingehen sollt, wenns schief lief... aber nehmt ihr auch nie wieder nen deutschen mann wenns mit einem nicht lief???

Es geht um den Menschen und nicht die Nation!!!

Wenn bezness im raum steht ok, sich einen rüberholen... wäre jetzt auch nicht meins. aber wenn es doch so ist, bitte...

und never, vielleicht habe ich einfach eine andere lebenseinstellung. ich habe lieber 10 glückliche jahre und ein schreckliches ende als 20 mit einem mann, die so naja sind.

wenn die kompromisse zu groß werden, bleibt nur trennung, egal ob deutscher, ägypter, asiate oder was weiß ich...

ich kann verstehen, dass ihr es scheut, aber ich finde es zu schlecht geredet und unfair einigen sehr ehrenhaften männern aus fernen ländern gegenüber.

morena
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von morena » 16.12.2010, 12:09

Hallo,ohje

es geht bei Bezness nicht um "ehrenwerte" Männer. Und über die anderen reden wir nicht schlecht und unfair, sondern
zeigen die Problematik auf. Du befindest Dich in einem unglaublichen Verteidigungskurs. Gut,das haben sicher auch viele von uns
gemacht, die bi-national und nicht beznesslastig verheiratet waren.
Aber irgend wann muss man auch einmal die Realität sehen und wenn bei Dir alles so wunderbar ist, braucht Du Dich nicht verteidigen
und in einem Forum gegen Bezness, Frauen zu sagen,was abgeht.Das ist nicht konstruktiv.Und es ist bester mishmish zu warnen,
bevor sie sich verbrannt hat. Und die Anzeichen,dass ihrer ein Beznesser ist ,sind vorhanden.
Gibt an Germanistikstudent zu sein,arbeitet aber in der Tourismusbranche usw.
Meinem Mann wäre nie eingefallen im Tourismus zu arbeiten mit seinem Studium.
Grüsse, Morena

Chika

Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von Chika » 16.12.2010, 12:11

ohje888 hat geschrieben:Chika, ichhabe gesagt viele Frauen und nicht dich angesprochen, währenddessen du ganz explizit auf meine phase eingegangen bist oder etwa nicht?
Man muss nicht explizit eine "Du, Deine, Bei Dir"-Formulierung anwenden, um ganz explizit über jemanden zu urteilen, das geht auch gut mit Aussagen wie "die ganzen Frauen hier" etc... Oftmals suggeriert man doch in seiner Schreibweise, dass die andere Person genau merkt, dass sie gemeint ist, obwohl man scheinbar gaaaanz allgemein formuliert...und zugegeben, ich habe sehr sensible Antennen, was das angeht! Ist es nun wirklich so, dass Du nicht mich explizit ansprechen wolltest und es wirklich nur ganz allgemein gemeint hast, dann entschuldige ich mich dafür, dass ich mich angesprochen gefühlt habe...

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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 12:17

ich habe dich nicht gemeint chika, denn ich kenne deine geschichte nicht!

Und Morena, ich habe schon verstanden, dass mir unterstellt wird keine Ahnung zu haben. Ich sagte bereits warnen ist gut, aber du kennst diesen mann nicht. kannst somit nicht sagen, dass ER ein bezi ist genauso wenig wie ich sagen kann, dass er keiner ist.

Die ganzen geschichten hier dienen als Warnung und wenn du bei ihm anzeichen siehst, sage es und warne, wie du es getan hast. aber gesteh doch bitte mir auch das recht zu eine gegenteilige meinung zu äußern...!

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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 12:21

Never hat geschrieben:
ohje888 hat geschrieben:das ist deine meinung never... wer sagt dir, dass eine ehe mit einem deutschen mann ein leben lang hält? wieviele ehen halten heute überhaupt noch...?


.
Ja, das ist meine Meinung. Ich bin sicher ein Mensch, der sich auch mal mutig "Gefahren" stellt oder diese als Herausforderung betrachtet.

Aber es gibt eben bei gewissen Dingen auch Grenzen. Vor allem, wenn es so weitreichende, nachhaltige Entscheidungen betrifft.

Und wenn ich diese beeinflussen kann, weil ich noch nicht kopflos verliebt bin, wie im Fall Mishmish z.B., würde ich mich glasklar für den unkomplizierteren Weg entscheiden!

Ich weiß nicht, warum in Abständen hier immer wieder User auftauchen, die so vehement binationale Ehen verteidigen und schmackhaft machen wollen. :wink:

Damit will ich nicht sagen, dass ich gegen ausländischen Partner/Menschen etwas hätte, nein!
Ich würde, solange ich es gefühlsmäßig beeinflussen kann und auch dem ausländischen Mensch zuliebe, darauf verzichten.
Denn für sie ist es genauso schwer mit uns!


LG
Never
ha, zitat gefunden...

weil es nicht in allen fällen schwer ist oder als schwer empfunden wird...

du bist nicht der nabel der welt und ich bin es auch nicht. ich gehe eine beziehung mit einem menschen ein... und nicht mit einer nation. und wenn dieser mensch passt, man probleme zusammen bewältigen kann, sich immer wider gern in der mitte trifft, dann ist es mir gleich woher dieser mensch stammt...

und sorry, aber das was du sagst ist nett verpackte ablehnung. mit sowas kann ich gar nichts anfangen...

einerseits allen abraten aus angeblich ganz ehrenhaften motiven, dann aber sagen man hätte nichts gegen einen ausländischen partner... was denn nun?

ohje888
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 12:37

Never hat geschrieben:
ohje888 hat geschrieben:
Never hat geschrieben:
Damit will ich nicht sagen, dass ich gegen ausländischen Partner/Menschen etwas hätte, nein!
Ich würde, solange ich es gefühlsmäßig beeinflussen kann und auch dem ausländischen Mensch zuliebe, darauf verzichten.
Denn für sie ist es genauso schwer mit uns!


dann aber sagen man hätte nichts gegen einen ausländischen partner... was denn nun?
Ich habe mich ganz eindeutig ausgedrückt!
ja, das ist wie gesagt aus meiner sicht vorgeschoben... überlass das doch bitte den leuten, die sich für eine binationale beziehung entscheiden... ich empfinde es im vergleich zu dem was mein mann mir gibt nicht als schwer. und er andersrum genauso.

FlammendeMorgenröte
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 16.12.2010, 12:38

Hallo Ohje,

dass wir böse, frustierte, auf-jeden-glutäugigen-Schönling-aus-dem-Morgenland nur extrem neidische Frauen sind, die alle Männer über einen Kamm scheren,- hören wir mindestens 1 pro Woche.

Ebenso antworten wir Gebetsmühlenhaft wie in einer Endloschleife, dass wir hier nur und ausschließlich von kriminellen, hochgradig egoistischen Männern sprechen, die gewillt sind "über Leichen zu gehen, wenn es zu ihrem Vorteil gereicht. Die Einzelschicksale sind an Tragik und Dramatik oft kaum mit dürren Buchstaben zu beschreiben!

Ebenso regelmässig schlagen hier - oftmals konvertierte Damen auf - die sich nach ihren Schilderungen in einer Beziehung wie aus dem Bilderbuch befinden , in einer von allen Zweifeln Lichtjahre entfernten bi-religiösen Ehe. Und das hier in einem BEZNESS-Forum kundtun, als wäre dieser Zustand das normalste der Welt und wäre mit ein "wenig Umsicht" auch für jede Frau erreichbar. Mann müsse auch was wagen wollen im Leben und in der Liebe - und eine Garantie gäbe es in keiner Ehe.

Die Erfahrungen über 7 Jahre in diesem Forum UND Erlebnisse und Erkennisse aus eben solchen Ehen der hier Schreibenden - zeigen genau das Gegenteil.

Die "Gefahr" seinen Traumprinzen durch uns zu "verpassen" ist unendlich geringer, als sein Lebensglück und das der evtl. vorhandenen Kinder, Verwandten und Freunde irreparabel zu beschädigen.

Tagesmotto:

"Wenn ich HEUTE den Kopf in den Sand stecke - werde ich MORGEN mit den Zähnen knirschen..."

Viele Grüße E.
Zuletzt geändert von FlammendeMorgenröte am 16.12.2010, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

ohje888
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von ohje888 » 16.12.2010, 12:42

Blume hat geschrieben:ohje888,

ein Mensch steht doch nicht im luftleeren Raum ohne Herkunft, Familie, Werten, Erziehung, Bildung etc. Diese Faktoren beeinflussen einen Menschen, einen mehr, den anderen weniger, je nach dem, wie sich dieser Mensch dieser Faktoren bewußt ist und/oder sich von der Beeinflussung lösen will, da er sie für sich als störend erkannt hat.

Das hat doch mit Ablehnung nichts zu tun.

Und Liebe alleine ist kein Allheilmittel. Manchmal paßt es trotz aller gegenseitiger Liebe nicht, da die Unterschiede unüberweindlich sind.
das ist völliig richtig... und es ist auch ganz wichtig sich mit der herkunft und kultur zu befassen. dennoch sind menschen unterschiedlich. und wie du schon sagst, die einflüsse unterschiedlich.

und liebe allein reicht nicht, auch recht... wer sagt aber, dass eine binationale beziehung nur durch liebe hält. meine beziehung ist geprägt von tollen gesprächen, von unternehmungen, von bereichernden gesprächen über kultur und religion. von gemeinsamen neuen erfahrungen. von problembewältigung zurückzuführen auf ganz normale alltagsprobleme, aber auch problemsituationen auf grund des kulturunterschiedes.

wir laufen in der mitte immer wieder zusammen obwohl wir ganz anders aufgewachsen sind und wir lernen vom jeweils anderen.

morena
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Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von morena » 16.12.2010, 12:42

Hallo, clarac

genau so ist es.Liebe überwindet nicht alle Hürden. Das ist nur im Märchen so.
Was man als eine gelungene und respektvolle Ebene bezeichnen kann, wenn man nach der Scheidung von einem ausl.Partner
sich zugesteht,dass man sich noch liebt,und der Partner,obwohl dieTrennung von der Frau ausging,einem sagt, dass die gemeinsame Zeit
so bereichernd und unvergesslich sei, dass dies ihn ein Leben lang begleiten werde.
Das ist meine Geschichte, ohje.
Viele Grüsse, Morena

Chika

Re: Gefühlschaos bei einem Kopten

Beitrag von Chika » 16.12.2010, 12:42

FlammendeMorgenröte hat geschrieben:Hallo Ohje,

dass wir böse, frustierte, auf-jeden-glutäugigen-Schöning-aus-dem-Morgenland nur extrem neidische Frauen sind, die alle Männer über einen Kamm scheren,- hören wir mindestens 1 pro Woche.

Ebenso antworten wir Gebetsmühlenhaft wie in einer Endloschleife, dass wir hier nur und ausschließlich von kriminellen, hochgradig egoistischen Männern sprechen, die gewillt sind "über Leichen zu gehen, wenn es zu ihrem Vorteil gereicht. Die Einzelschicksale sind an Tragik und Dramatik oft kaum mit dürren Buchstaben zu beschreiben!

Ebenso regelmässig schlagen hier - oftmals konvertierte Damen auf - die sich nach ihren Schilderungen in einer Beziehung wie aus dem Bilderbuch befinden , in einer von allen Zweifeln Lichtjahre entfernten bi-religiösen Ehe. Und das hier in einem BEZNESS-Forum kundtun, als wäre dieser Zustand das normalste der Welt und wäre mit ein "wenig Umsicht" auch für jede Frau erreichbar. Mann müsse auch was wagen wollen im Leben und in der Liebe - und eine Garantie gäbe es in keiner Ehe.

Die Erfahrungen über 7 Jahre in diesem Forum UND Erlebnisse und Erkennisse aus eben solchen Ehen der hier Schreibenden - zeigen genau das Gegenteil.

Die "Gefahr" seinen Traumprinzen durch uns zu "verpassen" ist unendlich geringer, als sein Lebensglück und das der evtl. vorhandenen Kinder, Verwandten und Freunde irreparabel zu beschädigen.

"Wenn ich HEUTE den Kopf in den Sand stecke - werde ich MORGEN mit den Zähnen knirschen..."

Viele Grüße E.
ich wünscht ich könnt mich auch sooooo gut ausdrücken wie Du, liebe FM!

:wink:

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