Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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gadi
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von gadi » 06.01.2019, 19:05

Ninegal hat geschrieben:
06.01.2019, 17:56
@gadi:
A. hat mir damals keinen Heiratsantrag gemacht und wie wichtig ihm mein Ruf war, kann ich dir nicht sagen. Als ich mit ihm unterwegs war, habe ich jedoch das Wort „Hchouma“ oft von ihm gehört... also beschämend, ein Tabu, eine Schande. Er hat mir Dinge erklärt, die Mann/Frau in Marokko nicht tut. Ein Beispiel: Wir schauten in einem Hotel vorbei, in dem getanzt wurde. Wir tanzten auch, doch als er mir zu aufdringlich wurde, ließ ich ihn entnervt stehen und ging nach draußen an die frische Luft. Dort stand ein anderer Marokkaner, der gleich wissen wollte, warum ich alleine da draußen war und dann, als A. mir hinterherkam, diesem Vorhaltungen machte, weil er mich alleine gelassen hatte. Und A. war sauer auf mich, weil er sich von meinem Verhalten beschämt fühlte. Das gab dann wieder reichlich Diskussionsstoff! :roll: :D
Ach, das ist ja drollig :mrgreen: . A.`s Aufdringlichsein beim Tanzen ist nicht "Hchouma", auch nicht das gemeinsame Übernachten in einem Zimmer.
Auch nicht, dass er nicht vor hatte, dich zu heiraten.
Wenn du den aufdringlichen Tänzer aber entnervt stehen lässt und ein paar Schritte weggehst, das ist natürlich sehr wohl beschämend, weil ein anderer Mann ihm Vorhaltungen macht :lol:
Das ist so typisch :mrgreen: .

Mit der "höflichen Distanz" (Mohammed) bist du auf dem richtigen Weg jedenfalls. Besser wäre es aber auf jeden Fall (glaub mir) den Kontakt ganz abzubrechen.
Wie Eclipse schon schrieb, früher oder später kommt dann doch dein Gewissen/Mitgefühl/Verbundenheitsgefühl ins Spiel, und ab da wird es gefährlich.
Wenn du wirklich wieder mit ausgerechnet dieser Frauengruppe (=Kontakt mit Mohammed) unterwegs sein wirst (und ich glaube, das lässt du dir nicht ausreden), dann behalte bitte all unsere Warnungen/Hinweise/Denkanstöße immer im Hinterkopf.
Und vielleicht auch ein wenig bei A.
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mara
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von mara » 06.01.2019, 20:09

Ich kann agadirbleu nur zustimmen. Das entspricht auch meinen Beobachtungen. Meine Schwägerin, Akademikerin, ist auch allein auf Reisen in Marokko. Allerdings sind es oft Arztbesuche in den Großstädten, sie hat da ihre Ärzte, da die Ausstattung besser ist, allerdings auch teuer.
Sie bleibt da auch über Nacht.
Ich kenne eine Bankangestellte, die demnächst allein nach Deutschland zu Verwandten reisen wird, eine Anwältin, die häufiger ihre Verwandten in Deutschland besucht, allein, und auch hier herumreist.
Die Cousine meines Mannes, deren Mann allerdings sehr wohlhabend geworden ist, verbringt ihren Urlaub immer allein irgendwo in Marokko.

Das heißt nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die nicht allein aus dem Haus dürfen.

Was dein Freund A. über die materiell-ausgerichteten Marokkanerinnen sagt, ist nicht nur ein Besznesser-Spruch. Es gibt viele junge Frauen, die überhaupt keinen Bock auf irgendeinen Beruf haben. Sie wollen heiraten, möglichst eine gute Partie und Kinder bekommen, also abgesichert sein.
Je mehr Einkommen oder Besitz der Mann hat, um so besser, er darf dann auch älter sein, noch besser wenn er "ein Bein in Europa" hat.

Im Übrigen ist mir letztens aufgefallen, dass immer häufiger Frauen, auch allein, allein mit Kind oder mit Freundin, in den Cafés sitzen, die an sich sonst nur mit Männern bevölkert sind. Und es handelt sich hier um eine Stadt, aber keine Großstadt.

Ninegal
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 06.01.2019, 20:40

Eclipse hat geschrieben:
06.01.2019, 18:08
Ich kann eines nicht verstehen: WARUM Du Deine Zeit- und gedanklichen Kapazitäten mit diesem Mohammed vergeudest. Nach allem, was Du über ihn erzählt hast und angesichts dessen, wie DU Dich hier präsentierst (geschliffenes Deutsch, tadellose Orthographie, reflektiert, unabhängig im Geiste - und cool!) hast Du mit diesem - bitte entschuldige das harte Wort - mittellosen, ungebildeten Wüstenrandbewohner keine Basis für eine (ohnehin unwahrscheinliche) Freundschaft.
Danke für die Blumen, Eclipse! :oops: Ich mochte ihn einfach, fand ihn von Anfang an sehr schnell sympathisch. Bildung bzw. eine gute Ausbildung spielt generell bei meinen Freundschaften keine besondere Rolle. Es gibt hochgebildete, erfolgreiche Leute in meinem Umfeld, vor denen es mich schaudert, weil sie zwar sehr intelligent sind, aber menschliche Wärme, Verständnis und Mitgefühl vermissen lassen. Einige meiner Freunde haben studiert, es sind aber auch Menschen dabei, die nie eine höhere Ausbildung hatten. Ich bin mit Gleichaltrigen, aber auch mit deutlich älteren und deutlich jüngeren Personen befreundet. Für mich zählt an erster Stelle der Charakter - hat der Mensch das Herz am rechten Fleck? Ist er bereit, auch mal zu geben? Ist er eine ehrliche Haut? Verdient er mein Vertrauen? Ich bin bereit, viel in eine Freundschaft zu investieren, die es meiner Meinung nach wert ist. Und wenn sie es nicht (mehr) ist, dann ziehe ich schweren Herzens irgendwann die Reißleine. Es war sicherlich utopisch und naiv, eine wirkliche Freundschaft mit Mohammed zu erwarten. Und trotzdem fühle ich mich ein wenig ungut bei dem Gedanken, dass ich ihn möglicherweise zu Unrecht in eine Ecke stecke, in die er nicht gehört. Ständiges Misstrauen ist jedoch keine Basis für eine Freundschaft - und dieses Misstrauen habe ich spätestens seit der Geschichte mit der älteren Engländerin und dem finanzierten Gästehaus.
Eclipse hat geschrieben:
06.01.2019, 18:08
Falls er aber zufällig tatsächlich ein halbwegs anständiger Kerl sein sollte, wird es Dir immer schwerer und schwerer fallen, "ihn hängen zu lassen". Früher oder später kommt noch Dein Gewissen ins Spiel, Mitleid, das Gefühl einer gewissen freundschaftlichen Verpflichtung/Verantwortung. Vielleicht hat er tatsächlich mal einen Unfall - an wen wird er sich wohl wenden? Wie wirst Du damit umgehen? KANNST Du dann - falls Du mit so einer Story konfrontiert wirst, sei sie wahr, sei sie erlogen - immer noch sagen "Geht mich nix an"? Der mögliche Ärger, der Dir in der Angelegenheit widerfahren kann, scheint mir absehbar (im Gegensatz zum Benefit).

Hoffentlich kennt er Deine Adresse nicht.
Nein, meine Adresse kennt er nicht. Und ja, ich hätte womöglich irgendwann tatsächlich Skrupel, ihn hängen zu lassen, es sei denn, es würde verdächtig nach Bezness riechen. In so einem Fall hätte ich nur noch kalte Verachtung für ihn übrig. Aber wie Ihr so schön schreibt: Das alles ist den Aufwand nicht wert. Ich könnte nie so sein und agieren, wie ich es möchte, weil ich mit großer Wahrscheinlichkeit falsch verstanden würde. Ich hätte immer ein latentes Misstrauen und würde im Zweifel doch Gefahr laufen, mich emotional zu sehr zu verstricken - nicht aus Liebe, aber aus freundschaftlichen Gefühlen heraus.

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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von gadi » 06.01.2019, 20:41

mara hat geschrieben:
06.01.2019, 20:09
Was dein Freund A. über die materiell-ausgerichteten Marokkanerinnen sagt, ist nicht nur ein Besznesser-Spruch. Es gibt viele junge Frauen, die überhaupt keinen Bock auf irgendeinen Beruf haben. Sie wollen heiraten, möglichst eine gute Partie und Kinder bekommen, also abgesichert sein.
Je mehr Einkommen oder Besitz der Mann hat, um so besser, er darf dann auch älter sein, noch besser wenn er "ein Bein in Europa" hat.
Ein Beznesser-Spruch kann auch dann ein Beznesser-Spruch sein, wenn er teilweise zutrifft. Und genau diese "materiellen" Frauen, über diese sich so beklagt wird, werden dann letztendlich von den Beznessern "ernsthaft" geheiratet.

Würden sie die Wahrheit sprechen, würden sie sagen "Es ist lästig, wie materiell diese Frauen eingestellt sind, aber ich nehme das in Kauf bei meiner späteren "richtigen" Frau", es ist ihr gutes Recht.
Der Deal ist: Gehorsame Frau gegen Versorgung.
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von gadi » 06.01.2019, 20:47

Ninegal hat geschrieben:
06.01.2019, 20:40
Bildung bzw. eine gute Ausbildung spielt generell bei meinen Freundschaften keine besondere Rolle. Es gibt hochgebildete, erfolgreiche Leute in meinem Umfeld, vor denen es mich schaudert, weil sie zwar sehr intelligent sind, aber menschliche Wärme, Verständnis und Mitgefühl vermissen lassen. Einige meiner Freunde haben studiert, es sind aber auch Menschen dabei, die nie eine höhere Ausbildung hatten. Ich bin mit Gleichaltrigen, aber auch mit deutlich älteren und deutlich jüngeren Personen befreundet. Für mich zählt an erster Stelle der Charakter - hat der Mensch das Herz am rechten Fleck? Ist er bereit, auch mal zu geben? Ist er eine ehrliche Haut? Verdient er mein Vertrauen? Ich bin bereit, viel in eine Freundschaft zu investieren, die es meiner Meinung nach wert ist.
So ähnlich denke ich auch. Ergänzen möchte ich noch: Intelligenz zeigt sich nicht zwingend bei "erfolgreichen" bzw. "hochgebildeten" Menschen bzw. ich kenne sehr intelligente "Ungebildete" bzw. auch weniger intelligente Menschen, die beruflich/bildungstechnisch sehr "erfolgreich" sind. Genauso wie mit der Intelligenz verhält es sich meiner Meinung nach bei der Frage, ob eine Person "interessant" ist. Das würde auch führen zu der Frage "Wie definieren wir Intelligenz."
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 06.01.2019, 20:51

gadi hat geschrieben:
06.01.2019, 19:05
Ninegal hat geschrieben:
06.01.2019, 17:56
@gadi:
A. hat mir damals keinen Heiratsantrag gemacht und wie wichtig ihm mein Ruf war, kann ich dir nicht sagen. Als ich mit ihm unterwegs war, habe ich jedoch das Wort „Hchouma“ oft von ihm gehört... also beschämend, ein Tabu, eine Schande. Er hat mir Dinge erklärt, die Mann/Frau in Marokko nicht tut. Ein Beispiel: Wir schauten in einem Hotel vorbei, in dem getanzt wurde. Wir tanzten auch, doch als er mir zu aufdringlich wurde, ließ ich ihn entnervt stehen und ging nach draußen an die frische Luft. Dort stand ein anderer Marokkaner, der gleich wissen wollte, warum ich alleine da draußen war und dann, als A. mir hinterherkam, diesem Vorhaltungen machte, weil er mich alleine gelassen hatte. Und A. war sauer auf mich, weil er sich von meinem Verhalten beschämt fühlte. Das gab dann wieder reichlich Diskussionsstoff! :roll: :D
Ach, das ist ja drollig :mrgreen: . A.`s Aufdringlichsein beim Tanzen ist nicht "Hchouma", auch nicht das gemeinsame Übernachten in einem Zimmer.
Auch nicht, dass er nicht vor hatte, dich zu heiraten.
Wenn du den aufdringlichen Tänzer aber entnervt stehen lässt und ein paar Schritte weggehst, das ist natürlich sehr wohl beschämend, weil ein anderer Mann ihm Vorhaltungen macht :lol:
Das ist so typisch :mrgreen: .

Mit der "höflichen Distanz" (Mohammed) bist du auf dem richtigen Weg jedenfalls. Besser wäre es aber auf jeden Fall (glaub mir) den Kontakt ganz abzubrechen.
Wie Eclipse schon schrieb, früher oder später kommt dann doch dein Gewissen/Mitgefühl/Verbundenheitsgefühl ins Spiel, und ab da wird es gefährlich.
Wenn du wirklich wieder mit ausgerechnet dieser Frauengruppe (=Kontakt mit Mohammed) unterwegs sein wirst (und ich glaube, das lässt du dir nicht ausreden), dann behalte bitte all unsere Warnungen/Hinweise/Denkanstöße immer im Hinterkopf.
Und vielleicht auch ein wenig bei A.
Pass auf dich auf!
Danke, gadi, das werde ich tun. Und Eure Denkanstöße und Warnungen sind bereits in meinem Gehirn verankert. Was A. angeht, hat der sich durch seine Zeit in Europa auch noch weiterentwickelt... :D Und ich lasse mir auch deutlich weniger gefallen als mit 18. Ich hoffe, ich kann auch in 20 Jahren hier nur Positives über unsere Freundschaft vermelden... :D

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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von NGal » 06.01.2019, 22:43

Ninegal, noch eine Frage. Bitte verzeih mir, wenn dass zu persönlich ist..
Aber könnte es sein, dass A Dich doch gern heiraten möchte? Es hört sich so aus als hätte er doch Gefühle und Wünsche für Dich.. Wegen seine Ausbildung and Lebenserfahrungen, kann er sich anständig mit Dir verhalten und seine mögliche Erwartungen heimlichen - aber irgendwann könnten sie trotzdem hochspringen... Wie gesagt, platonische 'Bruder-Schwester' Freundscahften sind in diesen Kulturen unbekannt - und auch wenn in der Religion von Brudern und Schwestern sehr schön und respektvoll gesprochen wird, ist das in der Praxis oft ganz anders.

Ponyhof
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ponyhof » 06.01.2019, 23:01

Diese Geschichten mit A sind 20 Jahre her, damals war er noch nicht mal oder gerade so eben 20, und Du vermutlich auch noch nicht verheiratet. Da würde ich auf die ollen Kammellen auch nix mehr geben, und das alles nicht hier wieder aufwärmen und bewerten als sei es gestern erst vorgefallen.

A. ist ein Freund, damit sollte es sich haben.

Und jein- vielleicht beschäftigst Du dich nicht "ständig" mit den Beiden. Aber Du schreibst hier im Forum, also beschäftigt es Dich eben doch. Sprichst Du auch mit Deinem Mann so offen darüber? Diskutiert ihr beiden Deine Bedenken? Weiss er, was da so in der Wüste passiert ist? Manchmal ist es besser, wenn man solche Dinge für sich behält, um seiner Beziehung nicht zu schaden- dann sollte man aber auch einen klaren Cut machen und einen Abschluss finden.

Ich bin ein Freund klarer Worte. Ich wäre ganz schön sauer und enttäuscht, wenn meine Frau anstatt mit mir in einem Forum seitenweise ihre Männerfreundschaften diskutiert, sich Gedanken über deren Liebesleben macht, dort einsame Nächte in der Wüste beichtet und sich trotz dieses "Übergriffes" immer noch Gedanken um den "sympathischen, netten" M macht, was er wohl denken und fühlen könnte, ob das mehr als Freundschaft ist oder schon Bezness...

Mein Vorschlag für ein reines Gewissen und fair gegenüber Deinem Mann: A ist als Freund ok, aber diese spirituellen Bauchtanzurlaube finden meiner Meinung nach vielleicht in Zukunft doch mit einer anderen Reisegruppe statt. Dieses "Freundschafts"geseihere, wenn man sich doch nur ein paar Tage im Jahr sieht, ist doch letztendlich Quatsch, du bist Kunde, er ist Dienstleister. Sympathie? Er als Dienstleister hat sich höflich, professionell und natürlich "sympathisch" zu benehmen. Das ist sein JOB. Der Reiseveranstalter wird natürlich nicht Ekel Alfred in die Spur setzen.

Und alles, was Du darüber hinaus zulässt oder einforderst (erwünschte Begleitung alleine etc.) ist für ihn und sein Umfeld missverständlich, genauso wie Dein "Freundschafts"verhalten. Es ist und bleibt eine "abhängige" "Freundschaft". Er kann nämlich nicht entscheiden, wann er Dich besucht/sieht. Du kommst als Kundin, er hat also eine Rolle als Dienstleister inne, bzw. "gestaltet" eure "Freundschaft" gar nicht mit. Wenn Du mit Deiner Reisegruppe da bist, ist er nämlich "im Dienst". :mrgreen:
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Nilka » 07.01.2019, 09:49

Es ist und bleibt eine "abhängige" "Freundschaft". Er kann nämlich nicht entscheiden, wann er Dich besucht/sieht. Du kommst als Kundin, er hat also eine Rolle als Dienstleister inne, bzw. "gestaltet" eure "Freundschaft" gar nicht mit. Wenn Du mit Deiner Reisegruppe da bist, ist er nämlich "im Dienst". :mrgreen:
So einfach und unmissverständlich sollte das Verhältnis sein.
Und immer wieder stellen wir fest, das über Freundschaft mit einem Dienstleistenden in Deutschland wird gar nicht angestrebt. Da reichen die Freundschaften, die man bis dahin geschlossen hat.
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Mignon » 07.01.2019, 10:14

Ponyhof hat geschrieben:
06.01.2019, 23:01
Dieses "Freundschafts"geseihere, wenn man sich doch nur ein paar Tage im Jahr sieht, ist doch letztendlich Quatsch, du bist Kunde, er ist Dienstleister. Sympathie? Er als Dienstleister hat sich höflich, professionell und natürlich "sympathisch" zu benehmen. Das ist sein JOB. Der Reiseveranstalter wird natürlich nicht Ekel Alfred in die Spur setzen.

Und alles, was Du darüber hinaus zulässt oder einforderst (erwünschte Begleitung alleine etc.) ist für ihn und sein Umfeld missverständlich, genauso wie Dein "Freundschafts"verhalten. Es ist und bleibt eine "abhängige" "Freundschaft". Er kann nämlich nicht entscheiden, wann er Dich besucht/sieht. Du kommst als Kundin, er hat also eine Rolle als Dienstleister inne, bzw. "gestaltet" eure "Freundschaft" gar nicht mit. Wenn Du mit Deiner Reisegruppe da bist, ist er nämlich "im Dienst". :mrgreen:
Ganz genau so ist es! Alles andere ist reine Phantasie, die im Urlaub in "exotischer" Umgebung natürlich wunderbar blühen kann.

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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 07.01.2019, 20:26

Ponyhof hat geschrieben:
06.01.2019, 23:01
Diese Geschichten mit A sind 20 Jahre her, damals war er noch nicht mal oder gerade so eben 20, und Du vermutlich auch noch nicht verheiratet. Da würde ich auf die ollen Kammellen auch nix mehr geben, und das alles nicht hier wieder aufwärmen und bewerten als sei es gestern erst vorgefallen.

A. ist ein Freund, damit sollte es sich haben.
Na klar, ich habe nie was anderes behauptet. Ihn habe ich auch anfangs überhaupt nur erwähnt, um zu erklären, dass ich aufgrund meiner Freundschaft zu ihm, einen Marokkaner, wohl etwas zu unbedarft in den Kontakt mit Mohammed gegangen bin. Dass A. hier so in den Fokus der Mitglieder geraten würde, konnte ich nicht wissen. Dass ich dann die Fragen zu ihm beantwortet habe, möge man mir nachsehen.
Ponyhof hat geschrieben:
06.01.2019, 23:01
Und jein- vielleicht beschäftigst Du dich nicht "ständig" mit den Beiden. Aber Du schreibst hier im Forum, also beschäftigt es Dich eben doch. Sprichst Du auch mit Deinem Mann so offen darüber? Diskutiert ihr beiden Deine Bedenken? Weiss er, was da so in der Wüste passiert ist? Manchmal ist es besser, wenn man solche Dinge für sich behält, um seiner Beziehung nicht zu schaden- dann sollte man aber auch einen klaren Cut machen und einen Abschluss finden.

Ich bin ein Freund klarer Worte. Ich wäre ganz schön sauer und enttäuscht, wenn meine Frau anstatt mit mir in einem Forum seitenweise ihre Männerfreundschaften diskutiert, sich Gedanken über deren Liebesleben macht, dort einsame Nächte in der Wüste beichtet und sich trotz dieses "Übergriffes" immer noch Gedanken um den "sympathischen, netten" M macht, was er wohl denken und fühlen könnte, ob das mehr als Freundschaft ist oder schon Bezness...
Oh entschuldige, ich wusste nicht, dass hier nur Singlefrauen, die verliebt sind, schreiben dürfen. :D Ehefrauen, die sich Gedanken über Freundschaft oder Bezness machen, wohl besser nicht. Das Liebesleben dieses Mohammed interessiert mich im Bezness-Kontext, ich dachte, das wäre klar geworden. Offensichtlich nicht. Und falls dich das tatsächlich interessiert, Ponyhof: Mein Mann weiß, dass ich auf meiner Solotour damals eine Nacht allein mit einem Mann in der Wüste verbracht habe, er weiß, dass ich Kontakt mit Mohammed habe, er weiß, dass ich mich an dieses Forum gewandt habe. Er weiß nichts über den mir aufgedrückten Kuss, aber das habe ich ja bereits geschrieben. Zu beichten, wie du es nennst, habe ich übrigens nichts, weil es von meinem Standpunkt (dem einer europäischen Frau) her verwerflich ist, abends mal ein Glas Wein zu trinken und mich alleine mit einem Mann zu unterhalten.
Ponyhof hat geschrieben:
06.01.2019, 23:01
Mein Vorschlag für ein reines Gewissen und fair gegenüber Deinem Mann: A ist als Freund ok, aber diese spirituellen Bauchtanzurlaube finden meiner Meinung nach vielleicht in Zukunft doch mit einer anderen Reisegruppe statt.
Deine Ehetipps in allen Ehren, aber ich bin sicher, dass Mohammed keinerlei Gefahr für meine bald 18-jährige Beziehung darstellt. :D Ich würde einen Wechsel der Reisegruppe eher aus dem Grund in Betracht ziehen, dass der künftige Umgang mit Mohammed etwas kompliziert werden könnte.
Ponyhof hat geschrieben:
06.01.2019, 23:01
Dieses "Freundschafts"geseihere, wenn man sich doch nur ein paar Tage im Jahr sieht, ist doch letztendlich Quatsch, du bist Kunde, er ist Dienstleister. Sympathie? Er als Dienstleister hat sich höflich, professionell und natürlich "sympathisch" zu benehmen. Das ist sein JOB. Der Reiseveranstalter wird natürlich nicht Ekel Alfred in die Spur setzen.

Und alles, was Du darüber hinaus zulässt oder einforderst (erwünschte Begleitung alleine etc.) ist für ihn und sein Umfeld missverständlich, genauso wie Dein "Freundschafts"verhalten. Es ist und bleibt eine "abhängige" "Freundschaft". Er kann nämlich nicht entscheiden, wann er Dich besucht/sieht. Du kommst als Kundin, er hat also eine Rolle als Dienstleister inne, bzw. "gestaltet" eure "Freundschaft" gar nicht mit. Wenn Du mit Deiner Reisegruppe da bist, ist er nämlich "im Dienst“. :mrgreen:
Hm, prinzipiell pflichte ich dir bei. Andererseits bin nicht ich diejenige, die seine Nähe gesucht hat - er hat die meine gesucht. Ich habe ihn nicht dazu verdonnert, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen, sondern er hat mich gebeten, noch nicht zu verschwinden, mich mit ihm zu unterhalten. Und er ist derjenige, der mir pro Woche mindestens zwei, drei Nachrichten schickt und nachhakt, ob alles in Ordnung ist, wenn ich nicht antworte. Aber vielleicht geht er ja in seiner Rolle als „höflicher, professioneller Dienstleister“ völlig auf... :D

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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 07.01.2019, 20:45

Ninegal hat geschrieben:
07.01.2019, 20:26
Zu beichten, wie du es nennst, habe ich übrigens nichts, weil es von meinem Standpunkt (dem einer europäischen Frau) her verwerflich ist, abends mal ein Glas Wein zu trinken und mich alleine mit einem Mann zu unterhalten,
Nicht verwerflich, sollte das natürlich heißen... :lol:

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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Nilka » 07.01.2019, 22:36

Andererseits bin nicht ich diejenige, die seine Nähe gesucht hat - er hat die meine gesucht. Ich habe ihn nicht dazu verdonnert, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen, sondern er hat mich gebeten, noch nicht zu verschwinden, mich mit ihm zu unterhalten. Und er ist derjenige, der mir pro Woche mindestens zwei, drei Nachrichten schickt und nachhakt, ob alles in Ordnung ist, wenn ich nicht antworte. Aber vielleicht geht er ja in seiner Rolle als „höflicher, professioneller Dienstleister“ völlig auf... :D
Klar ist er das. Ponyhof hat nicht das Gegenteil behauptet. Du hast das nur aus Unwissenheit, wie das ankommt, zugelassen. Er wittert einen Gewinn - sein Job, als Beznesser, ist dich umzugarnen. Dein Job ist es, das zu erkennen und zu unterbinden, auf welche Weise auch immer.
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ponyhof » 08.01.2019, 08:41

Na da schau an :mrgreen:

Der Kontakt ging also von ihm aus, und er meldet sich ständig bei Dir. Das hatte ich Deinen Beiträgen bisher nicht entnommen. Für mich riecht es in diesem Fall ganz klar nach Bezness von M.
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ponyhof » 08.01.2019, 13:51

Und ein kleiner Nachtrag: Natürlich darf hier jeder schreiben. Leider kam es schon häufig vor, dass Beznesser Ehen zerstört haben. Es war bis eben gerade nicht klar, wie der Kontakt zwischen M und Dir aussieht.

Nein, im europäischen Kontext hast Du dir nichts vorzuwerfen, Du darfst selbstverständlich Trinken und Reden mit wem Du willst. Nur im dortigen Lichte stellt sich das für M komplett anders dar. Mit der Bitte, dass „Du noch zum Reden bleiben“ sollst war in seiner kulturellen Sprache eine klare Anmache und Entwertung Deiner Person verbunden. Eine anständige, und schon gar nicht eine verheiratete, Frau geht nicht einfach so mit einem „fremden“ Mann -noch dazu mit einem „Dienstleister“- mit. Die soziale Hierarchie und der Anstand verbieten das.

Indem M es probiert (und es „geklappt“ hat) hat er sowohl deinen Ruf ruiniert, als auch den deines Mannes (er kann ihm die Frau „ausspannen“, dein Mann ist „unfähig“, auf „Dich aufzupassen“). Der Kuss im Zelt war kein Ausrutscher, sondern der Versuch an Sex zu kommen. In seinen Augen bist Du „so eine“.

Natürlich muss er später zurückrudern. Klar. Mann verfolgt ja vielleicht längerfristige Pläne und hofft vielleicht auf finanzielle Zuwendungen, irgendwann einmal. Zumindest würde man vielleicht seinen Job loswerden, wenn das herauskommt.

Jetzt kommen immer noch Nachrichten mit der Nachfrage nach Deinem Befinden. Das mag für Dich in einem europäisch interpretierten Freundschaftskontext normal sein, für ihn ist es das nicht. In seinem Land würde er es nie und nimmer wagen, mit einer verheirateten Frau solcherart Kontakte zu pflegen- dies ist nach dortigen Massstäben quasi schon fast „ein Verhältnis“.

Bringe ich noch mal Günther ins Spiel. Meine Frau ist in einer Gruppe unterwegs, und trifft auf Günther. Irgendwann trinken sie, und irgendwann bittet Günther sie, „zum Reden“ zu bleiben. Bei einer einsamen Nacht im Zelt wird sie von Günther geküsst. Und nun schreibt Günther ihr ständig Whatsapps.

Wenn man das mal so platt zusammengedampft liest, würde ich als Ehemann auch bei Günther mal sehr deutlich nachfragen. :mrgreen:

Das sind die Informationen, die ich habe. Unter Umständen war das vielleicht alles „ganz anders“. Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass M es keineswegs gut meint.

Sympathisch hin oder her: Viele Menschen hier haben jahrelange Beziehungen und Ehen hinter sich, und deren Beznesser waren (anfangs) alle total sympathisch.
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 08.01.2019, 21:40

Ponyhof hat geschrieben:
08.01.2019, 13:51
Und ein kleiner Nachtrag: Natürlich darf hier jeder schreiben. Leider kam es schon häufig vor, dass Beznesser Ehen zerstört haben. Es war bis eben gerade nicht klar, wie der Kontakt zwischen M und Dir aussieht.

Nein, im europäischen Kontext hast Du dir nichts vorzuwerfen, Du darfst selbstverständlich Trinken und Reden mit wem Du willst. Nur im dortigen Lichte stellt sich das für M komplett anders dar. Mit der Bitte, dass „Du noch zum Reden bleiben“ sollst war in seiner kulturellen Sprache eine klare Anmache und Entwertung Deiner Person verbunden. Eine anständige, und schon gar nicht eine verheiratete, Frau geht nicht einfach so mit einem „fremden“ Mann -noch dazu mit einem „Dienstleister“- mit. Die soziale Hierarchie und der Anstand verbieten das.

Indem M es probiert (und es „geklappt“ hat) hat er sowohl deinen Ruf ruiniert, als auch den deines Mannes (er kann ihm die Frau „ausspannen“, dein Mann ist „unfähig“, auf „Dich aufzupassen“). Der Kuss im Zelt war kein Ausrutscher, sondern der Versuch an Sex zu kommen. In seinen Augen bist Du „so eine“.
Eigentlich egal, aber nur zur Klarstellung: In einem Zelt war ich nie alleine mit ihm. :) Ich bin auch nicht irgendwohin mitgegangen, sondern einfach länger am Feuer sitzengeblieben. Aber das sind zu vernachlässigende Kleinigkeiten. Du darfst mir glauben, ich habe mich innerlich gekrümmt, als ich A. das alles vor kurzem schilderte und er mir - mit etwas weniger brutalen Worten als du - klargemacht hat, wie das alles bei Mohammed angekommen sein muss. Es ist nicht einfach, seine europäische Sichtweise zu verlassen und in eine völlig andere Denkweise einzutauchen. Zumal, wenn dein Gegenüber einen so relaxten, europäisch geprägten Eindruck vermittelt. Nun, der Schaden ist angerichtet und mir bleibt nur, entweder den Kontakt komplett zu beenden oder - falls ich weiterhin mit dieser Reisegruppe unterwegs bin - jegliche Interaktion alleine mit ihm zu umgehen. Meine Antworten an ihn sind mittlerweile sehr einsilbig oder ich schreibe gar nicht zurück. Nun wundert er sich natürlich, was los ist, ob ich ihm böse bin... :roll:

Ninegal
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 08.01.2019, 21:51

Ponyhof hat geschrieben:
08.01.2019, 13:51

Bringe ich noch mal Günther ins Spiel. Meine Frau ist in einer Gruppe unterwegs, und trifft auf Günther. Irgendwann trinken sie, und irgendwann bittet Günther sie, „zum Reden“ zu bleiben. Bei einer einsamen Nacht im Zelt wird sie von Günther geküsst. Und nun schreibt Günther ihr ständig Whatsapps.

Wenn man das mal so platt zusammengedampft liest, würde ich als Ehemann auch bei Günther mal sehr deutlich nachfragen. :mrgreen:
Kleine Richtigstellung: Deine Frau trifft in der Frauengruppe Günther wieder, den sie bereits seit ein paar Jahren kennt, weil er ihr damals in seiner Eigenschaft als Fremdenführer den Schluchsee gezeigt hat. :mrgreen:

Nilka
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Nilka » 08.01.2019, 22:01

Ninegal hat geschrieben:
08.01.2019, 21:40
Nun, der Schaden ist angerichtet und mir bleibt nur, entweder den Kontakt komplett zu beenden oder - falls ich weiterhin mit dieser Reisegruppe unterwegs bin - jegliche Interaktion alleine mit ihm zu umgehen.
Ein guter Vorsatz!
Meine Antworten an ihn sind mittlerweile sehr einsilbig oder ich schreibe gar nicht zurück.
Der Anfang ist gemacht, es verläuft sich im Sand, wenn du nicht reagieren wirst.
Nun wundert er sich natürlich, was los ist, ob ich ihm böse bin... :roll:
Soll er ruhig! :twisted:
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Ninegal
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ninegal » 08.01.2019, 22:11

Nilka hat geschrieben:
08.01.2019, 22:01
Ninegal hat geschrieben:
08.01.2019, 21:40
Nun, der Schaden ist angerichtet und mir bleibt nur, entweder den Kontakt komplett zu beenden oder - falls ich weiterhin mit dieser Reisegruppe unterwegs bin - jegliche Interaktion alleine mit ihm zu umgehen.
Ein guter Vorsatz!
Meine Antworten an ihn sind mittlerweile sehr einsilbig oder ich schreibe gar nicht zurück.
Der Anfang ist gemacht, es verläuft sich im Sand, wenn du nicht reagieren wirst.
Nun wundert er sich natürlich, was los ist, ob ich ihm böse bin... :roll:
Soll er ruhig! :twisted:
Es wäre einfacher für mich, wenn er sich mir gegenüber wie ein offensichtlicher Beznesser verhalten hätte/verhalten würde: Geld oder Waren fordern, von großer Liebe und Heirat faseln... So muss ich mir halt immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass ich in seinen Augen eine Schl... bin.

Ponyhof
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Re: Die zweite Nadel im Heuhaufen oder doch nur ein Beznesser?

Beitrag von Ponyhof » 08.01.2019, 22:12

Sorry wenn ich da ein paar Details verwechselt habe... :wink:

Aber letztendlich läuft es genau darauf hinaus, was Du gesagt hast: Sich irgendwie fernhalten.

Sorry auch, falls ich Dir zu nahe getreten bin oder etwas „brutal“ war. Aber Bezness ist viel brutaler und viel verletzender als ein paar deutliche Worte eines unbekannten Menschen in einem Forum.
„Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein grosser Glücksfall.“ Dalai Lama

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