Eine Frage zu einer Freundin

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Toastie
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Toastie » 30.06.2026, 18:40

Bini hat geschrieben:
30.06.2026, 17:44
Das Argument mit den „armen benachteiligten Menschen“ kenne ich auch von meiner Freundin.
Die Beznesser wissen doch sooooo verdammt gut, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit Geld für sie fließt.
So ist es! Sie reden einem (subtil oder weniger subtil) ein schlechtes Gewissen ein, indem sie einem (subtil der weniger subtil) ständig ihre Armut bzw. den eigenen wirtschaftlichen Vorteil und die daraus resultierende Welt-Ungerechtigkeit oder die dadurch eigene ausgelöste Scham wegen dem "ich habe viel mehr als er" vor Augen halten :x :cry: :roll: . Wer macht so etwas bei jemandem, den er aufrichtig liebt?
Liebe Grüße,
Toastie
Getoastet aber nicht verbrannt (Toastie)

Palisa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 30.06.2026, 20:55

Leider hat sie viel Geld geerbt und kommt deshalb wohl auch nicht raus aus dieser furchtbaren Beziehung.
Dein Stolz hat gesiegt, dass Du arbeiten und finanziell unabhängig sein willst


Hallo Bine naja so ganz bin ich noch nicht raus aus diesem, ich nenne es mal, ja wie ein Gefängnis, noch fühlt es sich etwas holbrig an, noch tut es weh, noch ist nicht alles zu meiner Zufriedenheit, doch je mehr ich hier lese, um so deutlicher werden die Strukturen, um so deutlicher dieser Betrug. Und ja ich musste im Januar 2025 zurück, weil mir sehr deutlich bewußt wurde, wenn ich so weiter mache rutscche ich noch mehr in die finanzielle Schieflage, er schaffte es immer wieder, das er für irgend etwas Geeld brauchte, dies hier alles zu erwähnen, nein das erspare ich Euch lieber. Er der Arme Ägypter, der ja so zu unrecht behandelt wird und ich Deutsche, die ja im Geld schwimmen muss. Ein Märchen folgte dem nächsten, doch war Ende August 2025 Ende mit der Märchenstunde. ich hatte 700.-€ hier in meiner Schublade für ein Neues Sofa. Die Anzahlung hatte ich beim Kauf schon erledigt, den Rest bei Lieferung. Er rief mich an, er braucht ganz dringend 500.- € ich war sauer, eenttäuscht, wütend und trotzdem hätte er es fast wieder geschafftt, das ich laufe, hatte das Geld schon in der Hand, ging zu meinem Auto und fuhr los. So nach knapp 3 km, sagte mein Kopf, hey was machst du wieder, mie wieder hast du dir selber gesagt, im Kreisverkehr fuhr ich einmal drumm herum und fuhr nach Hause. und habe das Geld behalten, er bekam einen Tobsuchtsanfall, wo denn das Geld sei, er würde drauf warten. Und wieso ich ihn jetzt im Stich lassen würde, es wäre das letzte mal und ich würde es zurück bekommen alles. Ich hab ihn dann blockiert, so ein Schw.... dachte ich. Doch war ich stolz auf mich, das ich es schaffte kein Geld dahin zu schicken, das erste mal in diesen fast 2 Jahren war ich stark genug zu sagen es reicht.

Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 30.06.2026, 21:50

Ich merke deiner Schilderung an, wie Anstrengend das für dich gewesen sein muss. Ich weiß es auch noch von meiner Freundin, unter welchem Druck sie immer stand, wenn er Geld wollte, wie er getobt hat, wenn sie ihm keins schicken wollte. Wie er sie mit „Liebesentzug“ bestraft hat. Sie hat so gelitten, wenn er sich eine Woche nicht gemeldet hatte.
Das ganze ist ein furchtbarer Teufelskreis und ich glaube, Du brauchst ganz ganz viel Stärke um da rauszukommen.
Ich bin mir sicher, Du schaffst das, bist auf dem richtigen Weg. Du brauchst dich nicht schämen, dafür dass dir das passiert ist. Der „Rausch“ muss heftig sein und das ganze zu beenden ist bestimmt wie ein Entzug von Drogen, stelle ich mir so vor.

Palisa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 01.07.2026, 17:04

Das ganze ist ein furchtbarer Teufelskreis und ich glaube, Du brauchst ganz ganz viel Stärke um da rauszukommen.

Ja Bine es ist ein Teufelskreis, da war immer dieses hoffen, das es mal anders werden könnte, auch die 6 Monate die ich dort lebte, waren ein Rausch eine Achterbahn, vom Kopf her weiß man, das man nur belogen wurde, die tollsten Storys um wieder Geld zu bekommen, :oops: :oops: :oops: ich wußte das diese Idee in Ägypten mit ihm zu leben auf Dauer nie so funktionieren würde, er arbeitete nicht mehr, hatte seine Stelle, falls er die überhaupt hatte, hingeschmissen, weil alle nur böse und gemein zu ihm waren. Er zeigte mir Wathsapp Nachrichten, von irgendwelchen Frauen, angebliche Arbeitskolleginnen, die nur auf eines aus waren ihn in die Kiste zu zerren :oops: :oops: und da er ja ein so guter war und er mir das ja niemals antun wollte musste er kündigen. Anfangs glaubte ich diesen Schwachsinn noch, bis ich diese Nachrichten genauer gelesen habe. Ja er spricht und schreibt sehr gut Deutsch, doch machte er immer mal wieder Schreibfehler, in diesen Watsapp waren die gleichen Fehler, da er 2 Handys hatte, schrieb er sich diese Nachrichten selber, und trotz diesem ganzen Scheiß, kann man es immer noch nicht glauben, das er der böse ist, das er derjenige ist der eingeperrt gehört, damit er nicht noch mehr Menschen verarschen kann. Gibt es eigentlich irgendwie rechtliche Mittel um solche Typen ins Gefängnis zu brringen, die machen ja weiter und es passiert nichts.

Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 03.07.2026, 10:55

Ich finde das super, wie Du das reflektieren kannst. Ich denke die Freundin von Biancamaria und von mir wissen es auch, dass sie nur belogen werden. Aber sie haben nicht die Kraft wie Du, um da rauszukommen.
Rechtlich gibt es leider keine Möglichkeit, soweit ich weiß.

Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 03.07.2026, 11:30

Sehr interessant finde ich auch, dass Du sagst, es hätte bei Dir vor einem Jahr überhaupt nichts genützt, wenn eine Freundin versucht hätte, dich davon abzuhalten.
Wir Angehören machen uns ja selbst fertig und grübeln, dass wir noch nicht alles versucht hätten……,
Biancamaria, wir können nix machen. Unsere Freundinnen wissen, dass sie betrogen und belogen werden. Aber sie schaffen es einfach nicht, die Kraft fehlt Ihnen.

biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 11.07.2026, 11:20

Hallo meine Lieben, so, ich habe wirklich lange gebraucht um mir klar zu werden, warum ich das alles so ertragen habe. Ich glaube einfach, das es von mir Verlustängste sind, weil ich als Kind jemand wichtiges verloren habe. Aber nun bin ich 66 und reflektiere mich und lerne immer noch damit umzugehen. Den Kontakt habe ich so gut wie es geht eingeschränkt, allerdings kommen immer noch Meldungen durch. Sie hat ihm , wie kann es auch anders sein, wieder verziehen, er kann heiraten, Kind machen und zu ihr nach Deutschland kommen.
Ich habe ihr gesagt, das ich das Moralisch absolut verwerflich finde, von ihr und von ihm sowieso. Sie schickt nach wie vor Geld, obwohl sie nur bürgergeld bekommt, aber er weiß halt wie man es macht. Es hat mich wütend gemacht, als ich das gehört habe, aber ich habe gleich darauf zu mir geagt, das ist nicht mehr deine Baustelle. Soll sie doch machen , soll sie fallen oder auch nciht, das letzte war ich ihr gesagt habe, ob sie glaubt, das es 29 jähriger dünner , drogensüchtiger Mann, eine sorr für die folgenden worte, XXX mit 63 wirklich liebt. Die ihm nur Geld schickt und das war es. Ja, nicht mehr meine baustelle. Danke für eure lieben Worte und euere Hilfe.

Palisa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 11.07.2026, 14:36

Sie schickt nach wie vor Geld, obwohl sie nur bürgergeld bekommt, aber er weiß halt wie man es macht
Es ist nur meine Meinung zu diesem Thema, Freundin will helfen. Ich denke wenn jemand so in dieser Geschichte drinn hängt und auch nicht rauskommen will, kann man als ausenstehender sowieso nichts tun. Was mir aber auch auffält, dass Besti, ihrer Freundin immer noch erzählt davon, so als wolle diese Besti, von dieser Freundin irgend eine Antwort, auch wenn die Freundin dies dann negativ bewertet, ist eine solche Antwort auch ein Kontakt. Vielleich sollte man gar nicht mehr hinhöhren, nichts tun, nichts sagen, nur so eine Idee, vielleicht wird sie dann wach. Auch Bürgergeld, ich hatte sowas noch nie, kann man davon noch Geld verschicken, ??? diese Besti muss ja auch von was leben. Nur eine Frage, hat sie noch jemand der sie finanziell unterstütz, ????wenn ja vielleicht wäre das mal eine Alternative, das man ihr sonst kein Geld mehr gibt.

biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 12.07.2026, 09:59

Einen wunderschönen guten Morgen, ja, sie meldet sich immer mal wieder, weil ich bin die einzige die sie noch hat. Keiner will mehr ihr zuhören, oder helfen. Sie hat überall schulden, ihr konto war gefändet, ich habe ihr den Rat gegeben, mach ein P Konto, das war auf der einen Seite richtig, aber die andere Seite, so hatte sie wieder Geld zum schicken. Nein, sie hat niemanden mehr der ihr Geld gibt, ich sage ihr immer, ich kaufe für dich ein, kein Thema, aber Geld bekommst du nicht. Es ist , ich habe keine Ahnung was ich sagen soll, wie ich es benennen soll, einfach uuuups. Sie hatte ein Leben, ein Leben mit Arbeit , Haus und Auto, also alles was der Mittelstand so hat. Nun hat sie nichts mehr, schläft auf dem Sofa von Bekannten, redet von der Liebe ihres Lebens, und glaubt das auch noch selber. Ich höre nicht mehr oft zu, wenn sie anruft lasse ich es oft klingeln, weil ich nichts hören will. Ja, so ist es . Alles für einen Menschen , der sie angeblich liebt. Na ja, ihre Sache. So einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von gadi » 12.07.2026, 10:20

Kaufst du wirklich ab und zu für sie ein, biankamaria, oder lehnt sie das stets ab? Mein Gedanke ist, dass sie in dem Fall das "eingesparte Geld für Lebensmittel" wieder dem Beznesser schicken kann.
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biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 12.07.2026, 11:40

Hallo Gadi, nein, sie lehnt es ab, weil sie sich wie ein Bitsteller fühlen würde. Tja, dann nicht, sagte ich. Weißt du , es ist nicht leicht seine Besti so zu sehen, aber ich muss Grenzen ziehen, für mich selbst. Das ist vieleicht für viele Egoistisch, für mich ist es Selbstschutz. Er baut dort ein Haus, auf ihre Kosten, damit dort seine Frau leben kann und sie zahlt dafür. Aber das glaubt sie nicht, weil er sie nie anlügen würde. Das bringt mich immer zum lachen, bzw zur Weißglut. Aber ich lass es einfach hat eh keinen Zweck. Sie glaubt ihm also lass ich sie

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 12.07.2026, 13:50

Hallo zusammen, es ist grausam sowas zu lesen, auch grausam, was so ein Bezzi anrichten kann, doch jede/jeder Betroffene der hier schreibt, kennt dies alles, kennt die Tricks,kennt die Manipulation, kennt dieses Gefühl der Ohnmacht, man weiß vielleicht sogar, das dies alles nur ein Spiel von denen ist und kann es nicht glauben, das dieser Habibi sowas tun würde. Ich bekam dann irgendwann Angst, das ich vor dem nichts stehen würde, wäre ich nicht gegangen. Wenn diese Bestie schon auf einem Sofa bei Bekannten schläft und hatte vorher ein normales Leben, :oops: :oops: ich würde mich schämen, wenn mir sowas passiert wäre. Doch sieht man an diesem Verhalten von dieser Frau, wie stark sowas wirken kann. Und ja auch da sehe ich, das ist eine Droge, instaliert durch Manipullieren, eine Sucht. In der Zeit in Ägypten hatte ich auch Forum, irgendwie konnte ich mich bei Euch nicht anmelden, Internettseelsorge, diese Dame mit der ich heute noch Kontakt habe, hat mir damals schon ein Stück weit geholfen dies mal als das zu sehen was es ist, doch glauben konnte ich es damals noch nicht so wircklich, ja ich glaubte auch lieber diesem M. als sonstt jemandem. Und glaubt mir ich bin so dankbar dafür, wer weiß was, oder wo ich heute wäre, hätte es nicht irgendwann ein kleines bisschen Einssicht von meiner Seite aus gegen, das dies so nicht stimmen kann. Ohne diese Einsicht, das er der ungute ist, bekommt man die Kurve nicht.
Liebe Grüße
Palisa

gadi
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von gadi » 12.07.2026, 15:51

biankamaria hat geschrieben:
12.07.2026, 11:40
Hallo Gadi, nein, sie lehnt es ab, weil sie sich wie ein Bitsteller fühlen würde. Tja, dann nicht, sagte ich. Weißt du , es ist nicht leicht seine Besti so zu sehen, aber ich muss Grenzen ziehen, für mich selbst. Das ist vieleicht für viele Egoistisch, für mich ist es Selbstschutz. Er baut dort ein Haus, auf ihre Kosten, damit dort seine Frau leben kann und sie zahlt dafür. Aber das glaubt sie nicht, weil er sie nie anlügen würde. Das bringt mich immer zum lachen, bzw zur Weißglut. Aber ich lass es einfach hat eh keinen Zweck. Sie glaubt ihm also lass ich sie
Hallo biankamaria,

nein, es ist absolut nicht egoistisch, wie du dich verhältst. Mich würde ihr Verhalten auch gelegentlich zur Weißglut bringen. Mein Tipp wäre (leichter gesagt, als getan, ich weiß): Bitte versuche, dich in solchen Momenten daran zu erinnern, dass sie krank ist. Vielleicht gelingt ja auch eine "Umleitung" der Wut auf denjenigen, der die Hauptschuld trägt.

Dies bedeutet aber nicht, dass du keine Grenzen setzen sollst. Im Gegenteil, sorge in erster Linie gut für dich indem du strenge Grenzen setzt. Wo genau diese jeweils liegen, das weißt du selbst am besten, wenn du ehrlich in dich hineinspürst.
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