Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 22.08.2011, 10:51

Ihr Lieben,

Mandy,ich gebe hier preis, was ich möchte... unter anderem schrieb ich bereits des öfteren, dass unser erstes Kind im
Alter von wenigen Monaten im europäischen Ausland (damals Nicht-EU)gestorben ist - ich übrigens auch fast ohne nachfolgende ausreichende medizinische Versorgung. Die zuständige Deutsche Botschaft hat mich im Stich gelassen, sodass ich bis heute unter der "weißen" Folter (bitte mal googeln)
leide. Natürlich wird alles vertuscht. Unser Kind hatte nicht einmal ein permanentes Grab !!! Eine Frau aus der dortigen Gemeinde bot ihres an (Familiengrab). Ich hatte damals geglaubt, dies sei für immer bzw. machte mir keine weiteren Gedanken. Leider war dem nicht so. Kurze Zeit später wurde uns ein Wisch unter die Nase gehalten, den ich/wir unter Schock unterschrieb/en.
Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Liebe Grüße

Brighterstar

P.S. Von deutschen Behörden wurde später sogar mein deutscher Geburtsname "gelöscht"/ignoriert, sodass sie versucht haben, meinen Ehenamen, der auch ein afrikanisches Element enthält, wahrscheinlich als meine fälschlicherweise "afrikanische Herkunft" zu tarnen (Vermutung) zwecks Vertuschung der Verletzung elementarer Menschenrechte. Ich bin von Geburt Deutsche.

Mandy
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Mandy » 22.08.2011, 14:40

@ Kater Karlo » 22.08.2011, 03:38
Kater Karlo hat geschrieben:
Was mich aber interessiert: hat ein erwachsener Mann, der eine Minderjährige schwängert, etwa Anspruch auf Umgang und gar das Sorgerecht? Das wäre dann der nächste Schlag, denn dann könnte eine unendliche Geschichte draus werden, mit Stalking und so. Mit ihm rede ich überhaupt nicht mehr, er erfährt also auch nicht, was wir aus der Situation machen
Mandy, der Fall ist jetzt eingetreten.
Ihr wolltet es so.
Nicht wir wollen das so, sondern die Gesetze. Aufgabe von Rechtsanwälten ist nicht, die Gegenseite mit allen Mitteln auszutricksen, sondern sie sind Organe der Rechtspflege.
Es ist ein wenig früh, über die Einzelheiten zu sprechen. Aber meine Tochter strebt dann eben begleiteten Umgang an. Auch erlauben seine momentanen Lebensumstände nicht, das Kind mit nach hause zu nehmen.

lalala
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von lalala » 22.08.2011, 14:47

liebe brighterstar,
deine letzte nachricht schockiert und berührt mich zutiefst. ich wünsche dir ganz viel kraft und heilung, wo das möglich ist!

brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 23.08.2011, 15:22

Hallo Lalala,

das tröstet - sei gewiss, dass dies nur die Spitze des Eisberges in meinem Leben ist. Trotz Beweisen, die
ich dem Gericht vorlege - falls ich überhaupt in der Lage bin, einen meinen Aktenordner aufzuschlagen und in der - teilweise sehr lange zurückliegenden Vergangenheit - zu graben und Dinge zu kopieren, ist es inzwischen fast so, als sei ich die Angeklagte; sprich : Verfahren werden verzögert, hier ein Gutachten, da noch ein Gutachten - hinterher geht es mir schlechter, als sonst (flashbacks). Mehr schreibe ich momentan nicht.
Am schlimmsten finde ich den Ausspruch eines Staatsanwaltes : der Sachverhalt sei inzwischen verjährt. Das mag für Gesetze und Gesetzbücher gelten, aber nicht für lebendige Wesen.
Im Übrigen stimmte es gar nicht, da ich erst vor weniger als fünf Jahren von einem Umstand Kenntnis erlangt habe. Ich bin zu geschwächt, geschockt - die Briefe, die oft mehr oder weniger in`s "Leere" gehen, stapeln sich bei mir und ich verliere langsam den Überblick.

Danke für Deine Worte.

Liebe Grüße

Brighterstar

Elisa
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 23.08.2011, 16:55

Liebe Brighterstar,

und wenn Du Vergangenheit Vergangenheit sein lässt. Das Leben ist so kurz, dass es oft Zeitvergeudung ist, sich immer wieder mit Dingen zu beschäftigen, die vorbeit sind, die nicht mehr geändert, auch wenn sie noch so bitter sind ?

Wäre nur ein Vorschlag von mir. Ich habe damit einfach gute Erfahrung gemacht. Was war, kann ich nicht ändern, aber ich kann damit abschliessen und neu beginnen.

Lebe, lebe jetzt.

LG Elisa

luna2000
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von luna2000 » 24.08.2011, 00:08

Zwei Frauen, ein Mann, ein Kind.
Patchwork schwarz-weiß-gemalt.
Und keiner der Beteiligten, die dies jetzt wollen, hat dies jemals gewollt.
Alles Schicksal - alle sind gut - jeder opfert sich auf.
Nur das Kind wird nicht gefragt. Hauptsache, die Erwachsenen haben Umgang.

Efendi II
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Efendi II » 24.08.2011, 12:18

Kater Karlo hat geschrieben: Du schriebst mal, ob er nicht sogar in den Knast käme wegen Schwängerung Minderjähriger usw.
Eine Strafbarkeit ist nach dem geschilderten Sachverhalt nicht zu erkennen.
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
- Aristoteles -

brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 24.08.2011, 12:56

Hallo Effendi,

meiner Ansicht nach gibt es offene (körperliche) und verdeckte (psychische) Gewalt (oder eine Mischung), wobei derTochter schon übel mitgespielt wurde. Er hat seine Überlegenheit (Alter,Erfahrung,Vertrauensvorschuss, inzestähnliche Konstellation)
unerträglich zu ihren Ungunsten ausgenutzt.
Es muss nicht zwingend so sein, dass ein Kind aus einer solchen Verbindung abgelehnt wird - es ist nur schwieriger als
unter sonnigeren Umständen...Oft wird es auch besonders begabt, engagiert....

Liebe Grüße

Brighterstar

Anaba
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Anaba » 24.08.2011, 13:03

brighterstar007 hat geschrieben:Es muss nicht zwingend so sein, dass ein Kind aus einer solchen Verbindung abgelehnt wird - es ist nur schwieriger als
unter sonnigeren Umständen...Oft wird es auch besonders begabt, engagiert....

Liebe Grüße

Brighterstar
Liebe Brighterstar,
das ist doch wohl etwas weit hergeholt.
Liebe Grüße
Anaba

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Efendi II
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Efendi II » 24.08.2011, 15:20

brighterstar007 hat geschrieben:meiner Ansicht nach gibt es offene (körperliche) und verdeckte (psychische) Gewalt (oder eine Mischung), wobei derTochter schon übel mitgespielt wurde. Er hat seine Überlegenheit (Alter,Erfahrung,Vertrauensvorschuss, inzestähnliche Konstellation)
unerträglich zu ihren Ungunsten ausgenutzt.
Das mag zwar alles so stimmen und moralisch fragwürdig sein, ist aber nicht justiziabel, es stellt keine Verfehlung dar, die strafrechtlich geahndet werden könnte/müßte.
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
- Aristoteles -

steckchen
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von steckchen » 24.08.2011, 16:57

Kleeblatt hat geschrieben:liebe mandy,

auch ich bin grundsätzlich gegen abtreibung, aber es gibt fälle, da ist es einfach besser ein kind nicht zu bekommen.

ich weiß jetzt nicht, ob ihr in einer großstadt, oder eher ländlich wohnt. auf dem land wäre es für euch und das kind ein ständiges spießrutenlaufen. das getratsche würde nie ein ende nehmen und ihr, und besonders das kind würdet darunter leiden.

auch würdest du ständig die untreue deines partners vor augen haben. die wut, die du jetzt dem mann gegenüber empfindest, könntest du, wenn mal nicht alles gut läuft, auch auf deine tochter übertragen.

wenn deine tochter dieses kind bekommt, verbaut sie sich ihre ganze zukunft. sie sollte erstmal ihre schule fertig machen, zeit zum kinder kriegen hat sie später noch genug.
Hallo Kleeblatt,

ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber diese Argumentation finde ich (mit Verlaub) etwas spießig. Dieses Argumentieren mit: "Was könnten wohl die Leute sagen?". Diese Leute helfen nicht bei der Aufzucht des Kindes. Sollen also auch bitte ihre Klappe halten. Es gibt ja auch die Ansicht, daß Frauen über 40 keine Kinder mehr bekommen sollten, weil dann die Eltern der Schulkameraden bei der Einschulung sich darüber mokieren könnten, daß die Oma und der Opa das Kind zur Einschulung begleiten. Woher nehmen die Leute eigentlich das Recht, immer derart rigide und vorauseilend-ängstlich über ungelegte Eier zu reden?

Und eigentlich sind 17 und 18 Jahre biologisch gesehen das beste Alter, um Kinder zu bekommen. Wer weiß, ob die Tochter von Mandy später noch einmal dazu kommt. Das kann niemand wirklich sagen, daß sie später noch viele Kinder bekommen könnte. Aber unsere Gesellschaft sieht das offensichtlich anders und schiebt den Zeitpunkt des Kinderkriegens immer weiter nach hinten. Wohin das führt, sehen wir an unserer Alterspyramide. Und man kann nie wissen, wie und ob das Kind überhaupt unter der Konstellation seiner Zeugung leiden wird. Das sind doch alles nur Spekulationen, die gewissensberuhigend sind, um sich das Leben so einfach wie möglich auf Kosten eines anderen Lebens zu machen, welches sich zunächst nicht wehren kann. Und nicht zuletzt gibt es heutzutage so viele Möglichkeiten, Teenagermütter mit Kindern aufzufangen, ihnen Schulabschluß und Ausbildung zu ermöglichen, daß ich als Mutter oder Großmutter mir darüber keine allzugroßen Sorgen machen würde. Sondern mich auf das werdende Leben freuen und es willkommen heißen würde. Diese Grundeinstellung ist es nämlich, die man einem Kind von Geburt an mitgibt und die es von kleinauf verinnerlichen kann und die es als wertvolles Geschenk sein ganzes Leben begleiten und glücklich machen kann.
Mandy hat geschrieben: Mein Ex-Mann und ich haben eine christliche Grundeinstellung, die wir auch an die Kinder weitergaben. Abtreibung ist für uns also nicht die bevorzugte Lösung.
Was noch nicht beantwortet wurde, folgt später.
Lieben Gruß an die Runde
Mandy
Hallo Mandy,

auch als Nichtchristin habe ich die gleiche Grundeinstellung wie Du zu dem Leben, das da in Deiner Tochter heranwächst. Natürlich kann man immer den bequemsten Weg suchen, aber das macht ihr gottseidank nicht. Natürlich kann man ein Kind als ständigen Klotz am Bein und als Quelle von Problemen betrachten. Aber genausogut als Chance und wertvolles Geschenk, von woher auch immer. Und wichtig sind letztendlich nicht nur die Gene, schon gar nicht die Hautfarbe, sondern die Erziehung und Bildung, die man einem Kind mitgibt - als realexistierende Eltern und Großeltern. Und so wie ich die Sache sehe, machst Du Dir ja große Gedanken, einen negativen Einfluß des Erzeugers außen vor zu lassen und dem Kind in dieser Hinsicht mögliche Traumata zu ersparen. Und davor ziehe ich meinen Hut. Ich hätte es an Eurer Stelle wahrscheinlich genauso gemacht.

LG
Steckchen
Die Liebe vernachlässigt diejenigen am meisten, die ihrer am meisten bedürfen.
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Mandy
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Mandy » 25.08.2011, 03:07

Kater Karlo hat geschrieben:Mandy, ich verstehe nicht, warum im 3. oder 4. Schwangerschaftsmonat Dinge wie Unterhalt oder Umgang oder Sorgerecht besprochen werden müssen.
Müssen sie ja nicht. Aber wenn man schon mal zusammen mit den Rechtsanwälten eine Lebenspartnerschaft abwickelt, kann man doch mal ´rauskitzeln, was die Gegenseite in dieser Hinsicht so vor hat.
Kater Karlo hat geschrieben:Deine Tochter meint, dass ihr vermeintlicher Peiniger ein Recht darauf hat, Umgang mit seinem Kind zu haben bzw. das Kind ein Recht auf ihn? Eigenartig. Hat sie denn wieder Kontakt mit ihm?
Natürlich nicht, warum interpretierst Du immer Dinge in meine Aussagen, die dort nicht stehen? Du stellst keine Fragen, sondern Suggestivfragen.
Kater Karlo hat geschrieben:Er wird im 3. Schwangerschaftsmonat bereits in den Rang eines Familienmitgliedes (überzogen gesagt) erhoben, als potentieller Vater, auf den bereits ein Fötus ein Recht hat. Warum lasst ihr ihn nicht seine Rechte einklagen?
Ich wäre Dir verbunden, wenn Du Dir künftig überzogene Aussagen verkneifen könntest, die unterhalten Dich vielleicht, tun aber nichts zur Sache. Ansonsten: nach dem jetzigen Stand - die Tatsachen können sich ändern - wäre eine solche Klage sinnlos, da sie verloren ginge. So ist die Gesetzeslage.

Zum Schluß möchte ich Dir noch mitteilen, daß der kleine schwarze Sohn der Freundin meiner Tochter einfach hinreißend niedlich ist! Er wäre der Stolz jeder deutschen Mutter.

Gruß Mandy

Anaba
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Anaba » 25.08.2011, 06:44

. Was mich aber interessiert: hat ein erwachsener Mann, der eine Minderjährige schwängert, etwa Anspruch auf Umgang und gar das Sorgerecht? Das wäre dann der nächste Schlag, denn dann könnte eine unendliche Geschichte draus werden, mit Stalking und so. Mit ihm rede ich überhaupt nicht mehr, er erfährt also auch nicht, was wir aus der Situation machen.
Drei Wochen später:
Mandy hat geschrieben:Nach drei Wochen möchte ich Euch mitteilen, wie es weiterging.
Mit Hilfe unserer Rechtsanwältin haben wir noch die Dinge geklärt, die mit dem Kindsvater zu regeln waren. Er hat sich auch einen Rechtsanwalt genommen und wissen lassen, daß er die Vaterschaft anerkennen wird. Er will auch den Unterhaltsverpflichtungen nachkommen, besteht aber auf Umgang mit dem Kind.
.

Liebe Mandy,
zwischen den beiden Aussagen liegen drei Wochen.
Wundern dich da kritische Nachfragen ?
Das Unterhalt und Sorgerecht bereits im dritten Schwangerschaftsmonat mit Anwälten besprochen werden ist schon sehr ungewöhnlich.
Für mich sieht das nach blindem Aktionismus aus. Keine Zeit zum aufarbeiten, trauern, nachdenken.
Die Befürchtung das euch das alles mal um die Ohren fliegt ist sicher nicht aus der Luft gegriffen.
Wie kannst du in so kurzer Zeit dieses Vertrauensbruch von Tochter und Lebensgefährten verkraften und schon von "hinreißenden, schwarzen Babys" schreiben ?
Wie wird deine siebzehnjährige Tochter damit fertig vom Lebensgefährten der Mutter ein Kind zu bekommen und ihr Leben komplett zu ändern ?
Ihr nehmt euch, meiner Meinung nach, viel zu wenig Zeit um diese ungeheuerliche Geschichte zu verarbeiten.
Zum Schluß möchte ich Dir noch mitteilen, daß der kleine schwarze Sohn der Freundin meiner Tochter einfach hinreißend niedlich ist! Er wäre der Stolz jeder deutschen Mutter.
Diesen Satz lasse ich mal unkommentiert so stehen.
Liebe Grüße
Anaba

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hulla
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von hulla » 25.08.2011, 08:00

Mandy hat geschrieben:
Zum Schluß möchte ich Dir noch mitteilen, daß der kleine schwarze Sohn der Freundin meiner Tochter einfach hinreißend niedlich ist! Er wäre der Stolz jeder deutschen Mutter.

Gruß Mandy
bist du dir da ganz sicher??

grüßle hulla

morena
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von morena » 25.08.2011, 08:15

Hallo, Mandy

ich finde Deinen Satz über das "hinreißende,niedliche,schwarze Kind " sehr fragwürdig und warum sollte so ein Kind gerade der Stolz jeder deutschen Mutter
sein ?
Ein deutscher "weißer" Sohn ist ebenso hinreißend und niedlich als Baby gewesen und ist es als Erwachsener ebenso, wenn er ein liebevolles
Elternhaus und einen wunderbaren background hatte mit Eltern oder Bezugspersonen,die ihm Werte vermitteln konnten.

Ein Kind ist keine Puppe.

Viele Grüße,Morena

Elisa
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Registriert: 29.03.2008, 11:59

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 25.08.2011, 08:55

Mandy, dieser Satz ist mir unheimlich. Wenn Du noch geschrieben hättest: Der Stolz jeder Eltern, aber jeder deutschen Eltern ???

Keine Eltern wünschen sich ein Kind, dessen Probleme schon vorprogrammiert sind. Kinder wollen nicht unbedingt auffallen.
Sie wollen auch nicht anders aussehen als die Eltern.

Und dieses Kind wird ja nach seiner Herkunft fragen.

Mandy, Deine Tochter bekommt keine Negerpuppe, sondern einen kleinen Menschen mit Gefühlen.

Für Kinder ist es schon schwer, wenn Eltern geschieden sind, aber in diesem Fall ist es ja noch viel schlimmer.

Ich habe da mal eine Frage zu einem Punkt, über den noch nicht gesprochen wurde. Könnte doch sein, dass deine Tochter diesen Mann liebt. Dann könnten sie ja heiraten. Könnte doch auch sein, dass er sie liebt.

Dann hätte dieses Kind doch ein halbwegs intaktes Zuhause.

An Deiner Aussage stimmt was nicht. Kann es sein, dass Du einfach die Realität nicht sehen willst ? Dass Du Angst hast ?

LG Elisa

FlammendeMorgenröte
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 25.08.2011, 09:00

Zum Schluß möchte ich Dir noch mitteilen, daß der kleine schwarze Sohn der Freundin meiner Tochter einfach hinreißend niedlich ist! Er wäre der Stolz jeder deutschen Mutter.
Genau auf eine solche Aussage habe ich gewartet…

JA, kleine Kinder sind niedlich und „zum anbeissen süß“ – und besonders schwarze, farbige Kinder entsprechen dem Kindchenschema ganz besonders. Kulleraugen, 100 Zöpfchen und rosa Glitter -machen speziell die kleinen Mädchen zu Püppchen. Die kleinen Jungs mit ihren niedlichen winzigen Löckchen, die sich anfühlen wie feine Stahlwolle, und ihren blendend-strahlend-weissen Mäusezähnchen im schwarzen Gesicht – zuuuuuuuuuuuu schön.

Es dürfte aber allgemein bekannt sein, dass Kinder nicht immer klein bleiben und damit ihren Niedlichkeitsfaktor verlieren.

DANN ist das Kind, wie in EUREM Fall, nur noch das Produkt einer unsäglichen Verkettung von „Verwahrlosung“ mehrerer Personen. In meinen Augen hast Du als Mutter und als Frau versagt – was schon schlimm genug ist – die wirkliche Tragödie nimmt aber erst ihren Anfang – und versuchst uns hier die toughe Übermutti und zukünftige Überoma vorzuspielen.

Ich komme aus einer intakten, starken Familie – in der selbst die sehr alten Eltern noch ein „wachsames Auge“ auf ihre mehr als erwachsenen Kinder hatten/haben. Beim letzten Gespräch das ich mit meinem inzwischen verstorbenen Vater führte sagte er – schon sehr schwach: E., Du weisst, egal was passiert, dies ist auch Dein Haus, in das Du immer zurückkehren kannst.
Dieses Gefühl und das Wissen um „Löweneltern“ – hat mich mein ganzes Leben getragen – in so manchem Sturm - und wird es weiterhin tun.

Ich weiß, dass gute Eltern und ein entsprechendes Elternhaus ein großes Glück ist, das leider nicht jeder hat. Deshalb kann ich es auch nicht als Maßstab der Dinge anlegen. Was aber IHR abzieht, ist JENSEITS von allem, was Gut und Böse ist


Ach ja, bevor jetzt Vorwürfe in Richtung Rassismus kommen. Seit Jahren betreue ich sporadisch besagte „Zuckermäuse“ und gehe auch mit ihnen auf den Spielplatz. „Gut geschminkt“ gehe ich (gerade noch) als Mutter dieser Kinder durch. Da kleine Kinder in einem bestimmten Alter auch zu halbfremden Menschen Mama sagen, gab es schon sehr spezielle Situationen auf den Spielplätzen Berlins.
Die Blicke sprachen teilweise von blanker Verachtung – und die anderen (wirklichen) Mütter vermieden das gemeinsame Spiel. Erst wenn ich bewußt überakzentuiert mit dem Kind sprach – fiel die Ablehnung wie Schuppen ab. Nach „Aufklärung“ über die Elternschaft und das ich nicht die Mutter bin, fanden alle die Kleine/n spontan soooooooooooooooooo süß.

Ach ja, zu Kindergeburtstagen mit ganz vielen dieser Zuckermäuse gehe ich auch gelegentlich (brauche dann anschließend 3 Tage zur Regeneration :D ) – will sagen, ich weiß wovon ich spreche – auch über gewisse Hintergründe.
Ich spreche immer nur von Verfehlungen der Erwachsenen - Kinder sind Kinder – SIE sind unschuldig.

Viele Grüße E.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

morena
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von morena » 25.08.2011, 09:19

Hallo, Mandy

das.was Elisa geschrieben hat,geht mir auch seit Tagen durch den Kopf.Kann es nicht sein,dass Deine Tochter sehr einvernehmlich und verliebt
mit Deinem Partner geschlafen hat und nach wie vor ihn sehr mag,dieses nicht zugeben möchte vor Dir.
Das würde auch erklären,dass sie so viel Wert darauf legt,dass er Umgang mit dem Kind hat.
Und wenn er sie auch mag gäbe es ja noch andere Lösungen,nur dann müsstest Du Dich ernsthaft der Situation stellen.


Viele Grüße,Morena

steckchen
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von steckchen » 25.08.2011, 12:43

Elisa hat geschrieben:Mandy, dieser Satz ist mir unheimlich. Wenn Du noch geschrieben hättest: Der Stolz jeder Eltern, aber jeder deutschen Eltern ???

Keine Eltern wünschen sich ein Kind, dessen Probleme schon vorprogrammiert sind. Kinder wollen nicht unbedingt auffallen.
Sie wollen auch nicht anders aussehen als die Eltern.

Und dieses Kind wird ja nach seiner Herkunft fragen.
Hallo Elisa,

Du hattest mir in einem anderen Thread mal geschrieben, daß Du noch nie gemobbt wurdest und deshalb auch nichts weiter zum damaligen Thema sagen könntest. Wahrscheinlich beherrschst Du intuitiv die Kunst, nirgends anzuecken und dich wie ein Fisch dem Wasser perfekt anzupassen. Glückwunsch dazu. Allerdings ist es so, daß gerade Kinder bei Ihresgleichen auch anders anecken können als durch die Hautfarbe. Und wenn es nur die Hautfarbe ist, ist das immer noch besser, weil offensichtlich und klar eingrenzbar, als wenn gesagt wird: Du bist irgendwie komisch. Aber nichts näher beschrieben oder benannt werden kann. Weil solche Aussagen dann immer allein auf das Kind selbst zurückfallen, nie auf den Erzeuger wie im Falle der Hautfarbe, für die das Kind ja offensichtlich nichts kann.

Und selbst wenn es deswegen gemobbt werden würde: Es gibt immer Leute, die an irgendetwas zerbrechen, aber mindestens genausoviele, die an Widrigkeiten stärker werden und daran wachsen, vor allem, wenn sie ein gefestigtes Umfeld haben. Es gibt heutzutage auch so viele Foren, wo man Mütter mit ähnlichen Kindern kennenlernen kann. Also die Hautfarbe als Abtreibungsgrund zu benennen, als wäre es eine schwerwiegende körperliche oder psychische Behinderung halte ich für sehr bedenklich wenn nicht überpessimistisch. Dann würde man ja den Rassisten sogar noch zuarbeiten.

Flammende Morgenröte hat geschrieben:Ach ja, bevor jetzt Vorwürfe in Richtung Rassismus kommen. Seit Jahren betreue ich sporadisch besagte „Zuckermäuse“ und gehe auch mit ihnen auf den Spielplatz. „Gut geschminkt“ gehe ich (gerade noch) als Mutter dieser Kinder durch. Da kleine Kinder in einem bestimmten Alter auch zu halbfremden Menschen Mama sagen, gab es schon sehr spezielle Situationen auf den Spielplätzen Berlins.
Die Blicke sprachen teilweise von blanker Verachtung – und die anderen (wirklichen) Mütter vermieden das gemeinsame Spiel. Erst wenn ich bewußt überakzentuiert mit dem Kind sprach – fiel die Ablehnung wie Schuppen ab. Nach „Aufklärung“ über die Elternschaft und das ich nicht die Mutter bin, fanden alle die Kleine/n spontan soooooooooooooooooo süß.
Also ehrlich, Flammende Morgenröte,

wenn ich solchen Müttern auf dem Spielplatz begegnen würde und hätte ein solches Mischlingskind, dann würde ich mit denen höchstens Smalltalk machen, aber sie ansonsten nicht unbedingt als potentielle Freundinnen betrachten. :P Mein Sohn hat immer mit Kindern jeglicher Hautfarbe gespielt und wir treffen uns hin und wieder sogar mal mit einer solchen Mischlingskindmutter. Ich persönlich vermeide es auch, meinem Sohn überhaupt zu sagen, dieses Kind ist schwarz oder gelb oder weiß. Damit er möglichst lange "farbenblind" bleibt. Das Erwachen kommt noch früh genug, bestimmt nicht durch mich. Die Mütter, die Du beschreibst, wären für mich bestimmt kein Grund, hier zu besonderer Vorsicht oder gar zur Abtreibung zu raten. Weil sie für mich einfach kein Maßstab sind, weil es gottseidank noch genügend andere Mütter gibt, die weniger borniert sind.

LG
Steckchen
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Anaba
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Anaba » 25.08.2011, 12:52

Die Mütter, die Du beschreibst, wären für mich bestimmt kein Grund, hier zu besonderer Vorsicht oder gar zur Abtreibung zu raten
Hat FM zur Abtreibung oder Vorsicht geraten ?
Nein, sie hat auf Mandys Anmerkung, deutsche Mütter wären froh ein zuckersüßes, schwarzes Baby zu haben, geantwortet.
Das ihre Beobachtungen ganz normaler Alltag sind kann man ja nicht ableugnen.
Liebe Grüße
Anaba

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