Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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happy mind
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von happy mind » 07.08.2016, 11:13

lunaverde,

niemand kritisiert die Rechtschreibung. Es scheint, als hätte moonlightbae ihr Rechtschreibeprogramm aktiviert. Die Nutzung setzt voraus, dass man es beherrscht. Falls nicht, gibt es die Möglichkeit der Deaktivierung. Ich empfinde das Enträtseln der Phantasiewörter teilweise als lästig, muss ihre Texte mehrmals lesen, um einen Sinn zu erfassen. Ihre Buchstabendreher entstehen durch schnelles Schreiben, ebenso das zweimalige Absenden ihrer Beiträge.
Moonlightbae wurde höflich gebeten ihre Texte vor dem Abschicken Korrektur zu lesen, dazu fehlt die Zeit?
Wir sind doch beim Schreiben nicht auf der Flucht. Die Zeit muss sein, den Usern, die sie in ihrem Thread begleiten, verständliche Texte zu posten- das nenne ich dann Höflichkeit.

Harvey
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Harvey » 07.08.2016, 11:38

lunaverde hat geschrieben:Hört doch bitte auf hier ständig die Rechtschreibung zu kritisieren und dann auch noch zu unterstellen, dass Moonlightbae unhöflich wäre, nur weil sie die Rechtschreibung nach Aufforderung nicht verbessert hat.

Ich hatte früher beruflich mit Legasthenie zu tun (und zwar mit echter Legasthenie, nicht mit der leichten Rechtschreibschwäche, die viele Hausärzte gleich als Legasthenie diagnostizieren) und kann nur sagen, dass es wirklich Menschen gibt, die sich noch so sehr anstregen können und trotzdem keinen auch nur annähernd fehlerfreien Text hinbekommen, obwohl sie ansonsten normal intelligent sind. Gerade Buchstabenverwechslungen sind da sehr häufig. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass Moonlightbae Legasthenie hat. Das aus der Ferne zu beurteilen obliegt mir natürlich nicht. Aber im Allgemeinen finde ich, dass man einfach etwas vorsichtiger sein sollte, wenn man Menschen wegen ihrer Rechtschreibung als unhöflich oder Ähnliches bezeichnet. Man kann nie wissen, ob es an mangelnden Bemühungen liegt oder ob die betroffene Person es einfach nicht besser kann.

Ich persönlich finde, dass fast alles hier im Thread trotz der Rechtschreib- und Tippfehler problemlos verstanden werden kann. Wem das zu anstrengend ist, der muss ja nicht weiter mitlesen. Unterstellungen, dass Moonlightbae unhöflich wäre, kann man sich dann aber auch sparen.
lunaverde,
gerade wenn du mit Legasthenie sogar beruflich zu tun hattest, musst du doch erst recht erkennen dass Moonlightbae ganz und gar keine Rechtschreibschwäche hat - sondern dass das ihrem Handy geschuldet ist, dass da z.B. völlig unpassende Worte wie "Honda" - "Kochbeutel" herauskommen.
Das hat doch nichts mit Rechtschreibschwäche oder Rechtschreibung zu tun.

Sobald sie langsamer und vorsichtig schreibt sind kaum Fehler drin - schon gar keine eklatanten Rechtschreibfehler wie bei einem Legastheniker.
Aber wenn sie kektisch aufm Touchscreen rumwischt, dann kommt sie manchmal auf die falschen Buchstaben - und die automatische Worterkennnung erledigt den Rest.
Und schon haben wir den Salat - also den Buchstabensalat. :wink:

Allein deshalb wurde sie darum gebeten etwas drauf zu achten - weil jedem klar war dass das nicht an Rechtschreibschwäche liegt.

lunaverde
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von lunaverde » 08.08.2016, 02:44

Ich möchte hier sicher nicht diskutieren, ob eine einzelne Forenteilnehmerin Legasthenie oder eine andere Form von Lese- und/oder Schreibstörung hat. Sprachliche Störungen sind so vielfältig, dass man das auch kaum an ein paar Texten erkennen kann. Eine Lese- und/oder Schreibschwäche äußert sich nicht immer in "typischen" oder "eklatanten" Fehlern. Jedenfalls ist es für viele Menschen mit einer solchen Störung eine Qual, Texte zu korrigieren, schon alleine, weil das Lesen sehr beschwerlich und langwierig sein kann. Das Finden von falschen Wörtern (z. B. durch die automatische Wortkorrektur) ist häufig auch schwierig für Menschen mit einer solchen Störung, gerade wenn sie den Text selber geschrieben haben und deswegen wissen, was dort steht. Trotzdem können diejenigen eventuell (auch längst nicht alle) einen nahezu fehlerlosen Text produzieren, wenn sie sehr viel Zeit und Aufwand investieren.

Wie auch immer, ihr hattet hier offensichtlich Recht, dass es nicht an einer Lese- oder Schreibschwäche liegt. Moonlightbae hat sich ja inzwischen dazu geäußert, wieso sie die Texte nicht korrigiert. Ich nehme meinen Einwand in dem Fall gerne zurück.

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 08.08.2016, 22:47

Das liegt nicht daran das ich unhöflich bin sondern dass die Seite bei mir beim schreiben hin und her springt und das Geschriebene oft verschwindet....Und dann ist das nur noch ein kleines Quadrat von orangeenen Quadraten verdeckt.
Auch wenn ich das absenden will hüpf das weg.oft ist der Beitrag ganz verschwunden und ich muss das noch mal schreiben.
Ich weiss nicht ob das an meinem. Handy liegt oder woran sonst.
LG

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 14.08.2016, 20:54

Hallo...
Das ist der endgültige Beweis.
Ich habe IHN heute beim Fitness getroffen. Zuerst haben meine Hände etwas gezittert...Aber ich habe nicht mit ihm gesprochen und es hat mir nichts ausgemacht...Ja ok.ihm ist das ignorieren viel leichter gefallen aber es ist endgültig vorbei.
Von beiden Seiten!
Und das ist absolut okay.
Mein stolz meldet sich etwas...Ist natürlich nicjt schön wenn er nicht mal in meine Richtung guckt und wehmütig an alte Zeiten denkt...:) aber es macht mir nix aus.Er ist ja nicjt mal ein richtiger Mann
LG
Moonlightbae

Mary70
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Mary70 » 22.08.2016, 10:48

Liebe moonlightbae,

so lange du schreibst dass es weh tut dass er nicht schaust oder dass du an die Zeiten zurück erinnerst , ist es nicht vorbei.
Es muss so sein dass es dir sch....ss egal ist dass er nicht mehr schaut oder dass du erleichtert bist dass er nicht mehr schaust...erleichtert fühlen dass es vorbei ist...befreit fühlen. .ich hoffe für dich dass du nicht ins Fitness-Studio gehst um die Kick wieder zu fühlen.

Als tipp würde ich dir geben dass du deine Fitness-Studio wechselt, auch wenn es dir Geld kostet oder du da deine Kontakten hast. wirklich, sei stolz und drehe deine Rücken um und geh alles aus dem Weg was mit ihn zu tun hat.

Lg Mary

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 22.08.2016, 17:00

Hallo Mary,
Ich schrieb das es meinem stolz so gar nicht gefallen hat.Das ist ja kein schönes Gefühl. Ich glaube meine Geschichte unterscheidet sich in einem Punkt von euren.Er hat kapiert das er mit mir niemals an sein Ziel kommt und nur seine Zeit verplempert.
Und mir war es fast peinlich wie jung er ist und das ich wirklich mal dachte er könne Gefühle für mich haben.Ich habe mir eingeredet ich sehe ja noch ganz Jung usw aus...Er ist nicht mal ein Mann...Er ist ein junge..
Ich bin momentan ganz zu Frieden wie alles ist.
Es hat aufgehört das ich dauernd an ihn denken muss und ich kopfkino habe.Ich gehe bestimmt nicht wegen ihm ins fitnessrudio. Das ist ja jetzt auch schon wieder über eine Woche her.
Ich kann von Glück sagen das es so gekommen ist und er letztlich genug davon hatte...So sehr dass er nicjt mal mehr Papiere von mir wollte.
Es Ich denke nicht mehr nach und...Es ging mir nicht schlecht nachdem ich ihn getroffen hatte.
Das ist alles gut finde ich
LG
Moonlightbae

Justicia

Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Justicia » 22.08.2016, 18:33

Liebe Monnlightbae,

deine Geschichte unterscheidet sich von den anderen hier?

Erster Gedanke: Oh nein, ganz sicher nicht, der meldet sich schon, wenn er es für nötig hält.
Zweiter Gedanke: Allerdings. Selten habe ich von einer Frau gelesen, die sich ein vermeintliches Ende so zu recht biegt.

Du schreibst zwar, dir geht es gut und dass du zufrieden bist. Ich wünsche dir wirklich, dass es so ist. Egal, ob du es dir einredest oder es Realität ist. Hauptsache, dir geht es gut.

Aber bitte schau dir mal deine Argumentation dahinter an!!

Er will dich nicht; er will keine Papiere von dir; du bist ja für ihn nicht zum Aushalten. Und weil er das angeblich gecheckt hat, unterscheidet sich dein Weg von anderen in den wahren Geschichten?

Wie wäre es denn mal damit, wenn du checkst, dass der Kerl ein Betrügner, ein Krimineller und ein Lügner ist? Dass du viel mehr Wert bist.

Würde er dich wollen, würdest du wollen. Vielleicht und wenn ja zum Glück mittlerweile nicht mehr. Aber das dachte ich vor Monaten ja auch schon... bis ich von den DK Papieren las.

Deine Geschichte unterscheidet sich- und zwar wegen dir und nicht wegen ihm. Er unterscheidet sich nicht von anderen Beznessern.

Ich hoffe, dir wird das mal bewusst.

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 22.08.2016, 19:01

Ich weiss was du meinst.Abet das war mein ganz grosses Glück.Ich meine ich habe das ja immer weiter rausgezögert, wir haben die Papiere nach Dänemark geschickt aber ich habe lange die Gebühr nicjt bezahlt, er wollte Geld ich habe dauernd neue Ausreden erfunden warum ich es jetzt nicht geben kann.Davon war er irgendwann so ricjrig genervt und des Wartens müde.
Das war mein grosses Glück.Von swlber hätte ich mich nie getrennt.
Die ersten 4 Wochen ging es mir echt richtig schlecht.Zu akzeptieren das alles wahr war was andere gesagt haben er mich nur benutzt hat...Seine letzten Worte am letzten Abend..Immer und immer wieder ging das in meinem Kopf hin und her. Aber daneben wurde ich auch so frei. Kein Herzchen mehr weil er online ist und sicj den 2.tag schon nicht meldet.Keine Kontrolle mehr sondern Freiheit. Kein beklemmende Gefühl mehr wenn junge blonde Mädchen in die bahn einsteigen.Kein Ärger mehr wenn ich etwas rum liegen lasse...Kein gebettelt mehr nach Geld. Und...Die schlinge zog sich immer enger um meinen Hals. Ich hätte ihn heiraten oder mich so oder so trennen müssen.
Unbewusst habe ich das ja alles provoziert.
Es ist wirklich so.Es gibt Momente da bin ich schon noch in Gedanken bei ihm aber es wird so wenig gerade das ich manchmal denke....ups, ich habe den ganzen Tag nicht an dingsbums gedacht.."
Ich glaube auch die konfrontarion hat mir dabei geholfen.
Immerhin wollte er mir Hallo sagen und fing an mich anzunähern aber ich bin an ihm vorbei gegangen.
Ich bin guten Mutes das ich es wirklich schaffe...
LG
MOONLIGHTBAE

PeggySue
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von PeggySue » 22.08.2016, 19:29

Moonlightbae, ganz ehrlich, aber wieso musst du Ausreden erfinden, warum du einem Mann kein Geld geben kannst oder willst??? An deiner Stelle hätte ich ihn erstmal zur Sau gemacht, dass er als Mann eine Frau überhaupt nach Geld fragt und dass sowas ein Unding ist, selbst wenn du Millionärin wärst und er ein Penner auf der Straße. Er ist doch kein richtiger Mann, er braucht ne Mutti und keine Frau!

Ich dachte außerdem, er hätte deine Heimatstadt verlassen?

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 22.08.2016, 20:24

Naja...Daß das alles mwhr als verrückt war haben wir ja ausgiebig besprochen. Wahrscheinlich wusste ich das er micj sofort verlässt wenn er das nicjt bekommt und ich ihn nicjt heirate.Aber ich wollte das ja nicjt wahr haben.
Ich weiss nur das ich einen ganz quälenden husten hatte.Der ging und ging nicht weg.
Jetzt ist er weg.Seit ca 3 Wochen..
Das sagt ja alles.
Ich will dringend aufarbeiten wie es möglich war das ich sowas mit mir habe machen lassen und zwar zeitnah. Wenn es wirklich so ist das er irgendwann wohl möglich wieder auftaucht will ich mit dem Thema durch sein. Nie wieder so eine Hölle!
Es ist übrigens wirklich so das das Feld in welches ich schreibe umher springt und dann da orange Farbene Kästchen sind und das was ich schreibe dahinter so das icj es nicjt mehr sehen kann usw.kommt das weil ich mit dem Handy Schreibe ?
LG
Moonlightbae

Justicia

Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Justicia » 22.08.2016, 20:30

Danke für deine Antwort, Moonlightbae.

Leider habe ich im Moment nicht so viel Zeit, sonst würde ich mir mal zwei, drei Stunden nehmen, chronologisch deine Beiträge lesen und dir all die Widersprüche aufzeigen, die sich in diesen ergeben. Meines Erachtens nach ist es keine gesunde Auseiandersetzung, wie du es handhabst. Es liest sich so als würdest du dir die Schuld am Scheitern dieser Beziehungen geben. Ich meine Schuld im wahrsten Sinne des Wortes. Als wärst du nicht gut genug für ihn.

Wenn du sagst, du hättest es unterbewusst provoziert, dann schützt dich das vielleicht in diesem Moment vor überkommenden Gefühlen, aber die Entwicklung allein von deinen Beiträgen hier, deuten für mich eher darauf hin, dass dein Selbstbewusstsein zu gering ist, dein Selbstwertgefühl kaum vorhanden. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis du wieder zum Opfer wirst.
Ich kann dich darin nur bestärken, (weiter?) professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen um an den Ursprung deines Problems heranzukommen und diesen zu behandeln.

Ich glaube übrigens jedes Wort von dem, was du schreibst. Du schreibst es halt aus der Momentaufnahme heraus. Aber es scheint mir als seiest du total vernebelt und in deinen eigenen Gedankengängen so verstrickt, dass du nicht mehr klar siehst.

Jetzt hast du eine super Gelegenheit für einen Neustart: Deine Kinder, neuen Job (sofern mich meine Erinnerungen nicht trügen), andere Wohnsituation (da habe ich mich allerdings gefragt, ob du dich damit wieder in eine Abhängikeit, und zwar zu deinem Exmann, begibst...). Vielleicht kannst du nach erfolgreicher Reflexion auch wieder soziale Bindungen aufbauen.
Ich würde meinen Freundinnen Lügen wie deine verzeihen, wenn ich erkennen würde, dass sie wirklich an sich gearbeitet und ihre Perspektiven verändert haben.

Natürlich interpretiere und unterstelle ich auch so einiges, was am Ende nicht wahr sein muss. So ist das halt in einem anonymen Forum. Doch ich vertrete die Sichtweise, lieber einmal zu viele Blickwinkel als zu wenige.
_______________

OT @peggysue: deine Frage nach den Ausreden finde ich total berechtigt. Aber deiner Aussage, als Mann kein Geld einer Frau anzunehmen, stimme ich nur dann zu, wenn es eine nicht gleichberechtigte Partnerschaft ist. Wir, mein Mann und ich, haben immer geteilt, ohne dass wir das groß besprochen haben, was auch eine Zeit lang bedeutet hat, dass ich einen Großteil der Finanzen trug. Gab nie einen Konflikt in 8 Jahren Beziehung um Geld. Vertrauen ist das Zauberwort.
Überhaupt habe ich mich das in letzter Zeit häufiger gefragt, weil ich hier immer wieder davon gelesen habe.
Wenn ein Mann aus dem Orient Geld einer Frau annimmt, dann ist es eine Schande, weil das in seiner Kultur nicht angebracht ist.
Wenn ein Mann aus dem Orient eine unterwürfige, haushaltfähige Frau hat, die vermutlich auch noch unterdrückt wird, dann ist es eine Schande, weil das in unserer Kultur nicht angebracht ist.
Ergo, Mann muss sich in gewissen Lebensbereichen anpassen (Verhalten zu Frau, z. B.) und in anderen aber nicht (kein Geld von Frau annehmen, z. B.).
Helft mir bitte auf die Sprünge, falls ich hier irgendetwas übersehe. Mir scheint das nämlich nicht so ganz schlüssig zu sein.

PeggySue
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von PeggySue » 22.08.2016, 21:01

Hallo Julija,

ich denke mal, das hängt sehr davon ab, wie man aufgewachsen ist. Ich bin nicht im Orient groß geworden,aber ich bin das eigentlich von Zuhause so gewohnt, dass der Mann immer alles bezahlt, darüber gab es nie ne Diskussion, meine Mama hat auch ein bisschen was verdient, aber das durfte sie für sich selbst ausgeben. Mein Vater hätte sich eher den Arm abgeschnitten als Geld von einer Frau anzunehmen.
Ich hab aber bisher auch immer Beziehungen gehabt, wo beide halt Studenten waren und man sich die Haushaltskosten geteilt hat. Nur ich könnte mir als Frau niemals vorstellen, für einen Mann zu sorgen, der zuhause bleibt oder ihm eine größere Geldsumme zu leihen, dann würde ich mir irgendwie wie im falschen Film vorkommen! Das ist Erziehungsache schätze ich mal...muss letztendlich jede Frau selbst entscheiden ob sie sowas macht, aber ich persönlich würde mir da blöd vorkommen! Das hat für mich auch nix mit Vertrauen zu tun sondern mit dem Bild, dass ich von einem richtigen Mann habe!

coralia
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von coralia » 22.08.2016, 22:08

Peggysue, in der heutigen Zeit gibt es aber auch viele Frauen, die ein finanziell unabhängiges Leben führen, weil sie selbst genug Geld verdienen und daher nicht darauf angewiesen sind, dass ihr Partner alles bezahlt. Für mich käme es nie in Frage, meinem Mann die gesamte finanzielle Last unseres Familienlebens aufzubürden. Wir teilen uns die Kosten ebenso selbstverständlich wie die Erziehung und versorgung unserer Tochter. Das bedeutet für mich eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen. So gibt es auch kein "wir müssen zusammen bleiben, weil wir uns eine Trennung finanziell nicht leisten können". Wir bleiben ganz einfach deswegen zusammen, weil wir uns lieben und respektieren und weil wir beide mit unseren rollen innerhalb der Familie zufrieden sind.

Coralia

Mary70
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Mary70 » 22.08.2016, 22:34

Liebe Moonlightbae

Ich hoffe wirklich dass du den Absprung schaffst.

Ich bin aber nicht sicher ob in die schön formulierte Satz von Julija , ein wenig die Wahrheit verborgen liegt, ich hoffe es nicht für dich.

Würde er dich wollen, würdest du wollen

Weiterhin viel Kraft.

Lg Mary

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 23.08.2016, 07:33

Hallo zusammen,
ich gebe mir wirklich Mühe mit dem Schreiben...Aber wie gesagt...Es hüpft hin und her...Ich wünschte ich könnte einen Screenshot davon machen...
Jedenfalls ist natürlich an allem was ihr sagt etwas dran.
Von Natur aus ist das gar nicht so, das ich keinen Selbstwertgefühl habe.Ich bin oft etwas unsicher aber das hält sich in Grenzen.
Nach 20 Jahren ohne Kinder und mann...Vor allem ohne Kinder ...Das hat mir Panik gemacht.Und dann ist das alles passiert.Das war eine Abhängigkeit wie ein junky oder Alkoholiker.
Wie es genau dazu kommen konnte weiss ich nicht .Bislang habe ich ein ganz normales Leben gelebt und normale Beziehungen gehabt.Abet dsd werde ich rsus finden. Leider muss man in HB lange warten auf einen therapieplatz.
Wenn ich sage ich habe das unbewusst provoziert meine ich , ich habe dsd Ende unbewusst provoziert. Ich war ja immer zwiegespalten und habe richtig oft richtig gebetet dsd ich endlich aus dieser beziehung komme.Ich habe ja selbst gemerkt wie das alles an mir zehrt. Und ich wusste wenn ich ihn heirate bin ich Tod. Aber das klar formulieren konnte ich nicht.Also habe ich das immer weiter rausgezögert und damit das Ende provoziert.
Ganz ehrlich...Ich merke das mein ganzer Körper anfängt sich zu erholen. Ich kann auch zu Männern die Interesse an mir haben klar sagen...sorry aber ich will keine Beziehung weil ich merke ich brauche noch viel Zeit um heil zu werden.und um Afrikaner mache ich einen gaaaanz grossen Bogen.In der Beziehung habe ich meine Lehre gelernt...
Als ich mit ihm war...Ich hatte von morhens bis abends Stress. Ich wusste nie wo er war wann er kommt was er macht..nie absprechen. Immer das Gefühl das ist noch eine andere Frau was dann ja auch stimmte....
Ich will das alles nie wieder in meinem leben haben.
Momentan erlebe icj das alleine zu sein sogar sehr sxhön sein kann.iIch genieße es frei zu sein...Ganz frei..Auch ohne Abhängigkeit.
Ganz ehrlich...Bei einem Alkoholiker weiss man auch nie ob er nicjt doch irgendwann mal wieder zur Flasche greift...Aber ich arbeite hart daran das es niemals passiert.
Es ist für mich als wäre ich der Hölle entkommen und jeder Tag der vergeht kommt es mir unwahrscheinlicher vor was da in meinem Leben passiert ist.
LG Moonlightbae

Moonlightbae
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Moonlightbae » 23.08.2016, 12:32

PS.
Er hat es ja am letzten Abend auch so dargestellt. Dass ich nicht gut genug für ihn bin.Es war als hätte er sich das alles vorgenommen.Er sagte ich sei alt und xxxxxxxxxxxxxxxxxxer hätte jetzt eine Frau xxxxxxxxx.Scjon bald würde ich seine Kinder sehen...Das war erstmal ein Schock für mich.Und San rief mich nächsten morhen seine Afrikanerin an und sagte ich solle ihn in Ruhe lassen ich sei zu alt..Er ist wie ein Kind s für mich.Sie hat eine entsprechende Antwort bekommen aber es hat gedauert bis ich kapiert habe das das nix mit mir zu tun hat.Das er nie eine Beziehung gesucjt hat ...Auch mit der neuen nicht.Gott das hat so weh getan am Anfang aber als ich mich dann wieder gefunden hatte ist es in Wut umgeschlagen. Ich wollte mich rächen um jeden Preis.und jetzt ist es eine Art Gleichmut. Er ist vom Leben an sich gestraft. Die Falle hat zugeschnappt, er wird nie bekommen wonach er sucht..Und man sieht es seinem Gesicht an das er unter Druck steht und keine würde hat.
Ich will jetzt das nächste Level schaffen und das schaffe ich auch.Es ist harte Arbeit aber nie wieder in diese Hölle!
LG
Moonlightbae

PeggySue
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von PeggySue » 23.08.2016, 13:01

Hallo moonlightbae,

ich drücke dir fest die Daumen, dass du es schaffst, ich hätte dir echt gewünscht, dass er die Stadt tatsächlich verlässt, das würde alles einfacher machen. Ob er niemals bekommt, was er sucht, das halte ich auch für fraglich, da sich ja immer weider eine neue Frau findet, die keine Ahnung hat, was er eigentlich will. Hört sich so an, als ob er jetzt eher auf Kinder zeugen setzt! Also wird er jüngere Frauen ins Visier nehmen und auch nur verarschen, aber das sollte auch nicht mehr dein Problem sein. Tun kannst du ja eh nichts! Das macht auch mich so fertig, dass man diesen Typen nicht das Handwerk legen kann, weil sie einfach nichts illegales machen mit uns, moralisch verwerflich im höchsten Maße, aber genau wie Fremdgehen leider nicht illegal!
coralia hat geschrieben:Peggysue, in der heutigen Zeit gibt es aber auch viele Frauen, die ein finanziell unabhängiges Leben führen, weil sie selbst genug Geld verdienen und daher nicht darauf angewiesen sind, dass ihr Partner alles bezahlt. Für mich käme es nie in Frage, meinem Mann die gesamte finanzielle Last unseres Familienlebens aufzubürden. Wir teilen uns die Kosten ebenso selbstverständlich wie die Erziehung und versorgung unserer Tochter. Das bedeutet für mich eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe zu führen. So gibt es auch kein "wir müssen zusammen bleiben, weil wir uns eine Trennung finanziell nicht leisten können". Wir bleiben ganz einfach deswegen zusammen, weil wir uns lieben und respektieren und weil wir beide mit unseren rollen innerhalb der Familie zufrieden sind.

Coralia
Ich finde das total okay, wenn man sich die Lebenskosten teilt, ist in der heutigen Zeit ja bedauerlicherweise auch notwendig. Aber was Geld angeht hab ich eine ziemlich extreme Einstellung, einfach als Schutz vor Ausnutzung, hab da zu viele Schauergeschichten gehört von Freundinnen (auch von deutschen Männern nur verarscht und finanziell ausgenutzt). Wer finanziell mehr in die Beziehung einbringt ist am Ende immer der Arsch und das Ende kommt ja bekanntlich immer irgendwann, weil man für eine Jüngere ausgetauscht wird. Dann will ich wenigstens nicht auch noch die Doofe gewesen sein, die Kinder bekommen, den Haushalt gemacht, den Mann betudelt und auch noch bezahlt hat, damit er mir dann später in den Arsch tritt....ich finde, wir Frauen investieren schon genug in Beziehungen/Ehe und tragen eh immer das größere Risiko, irgendwann ist es mal gut, die Männer müssen auch ihren Part beitragen. Und ein Mann, der weiß, was ihm bei einer Scheidung finanziell blüht, hat bestimmt eine höhere Bindung zu seiner Familie und eine höhere Hemmschwelle diese einfach sitzen zu lassen. Ich weiß, eigentlich sollte sowas eine Frage von Charakter und Rückgrat usw. sein, aber naja, die Erfahung und auch die Wissenschaft zeigt, Menschen sind im Allgemeinen eigentlich ziemlich primitiv und sehr einfach gestrickt...

Nilka
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von Nilka » 23.08.2016, 13:06

Hallo moonlightbae,

V e r a c h t u n g wäre auch nicht schlecht.
Ich glaube, erst danach wäre Dir Gleichgültigkeit sicher.

Wenn ich die Beiträge über Eure Bezzis lese, bin ich auf die **** (Selbstzensur) wütend,
aber dann macht sich Verachtung breit, bis zum Erbrechen.
LG ♥ Nilka

Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. Thomas Mann

coralia
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Re: Es ist längst vorbei aber ich kann es nicht vergessen...

Beitrag von coralia » 23.08.2016, 13:26

Ich persönlich hätte ein Problem damit, wenn ich denken würde, dass mein Mann uns deswegen nicht sitzenläßt, weil ihm eine Scheidung zu teuer wäre.ich fände es ganz schrecklich, wenn mein Mann sich aus finanziellen Gründen an mich gebunden fühlen würde und nicht aus emotionalen gründen. Das wäre für mich kein Grund zusammen zu bleiben. Ich habe allerdings auch nicht das Gefühl, dass ich mehr in die Familie investiere als mein Mann. Wenn mein Mann eines Tages entscheiden sollte, dass er gehen will, wäre das für mich aus finanzieller Sicht kein Problem, weil ich mein Kind und mich locker allein durchbringen kann. Umgekehrt wäre es genauso, wenn ich mich trennen wollte, käme mein Mann finanziell bestens alleine klar. Das bedeutet für mich Unabhängigkeit, zu bleiben, weil man bleiben WILL und nicht weil man bleiben MUSS.

Deswegen kann ich jeder Frau nur raten: schafft euch eine stabile Basis in Form einer beruflichen Tätigkeit, die euch unabhängig macht. Dann seid ihr nicht auf einen Mann (oder auf den Staat) angewiesen. Dazu darf man sich aber dann auch nicht zu schade sein, selbst anzupacken und kann eben nicht erwarten, vom Mann "versorgt" zu werden. Die einzige Person, die in meiner Familie "versorgt" wird, ist unser Kind. Und das von beiden Eltern.

Aber ich schweife ab, in diesem Thread geht es ja eigentlich um was andres. Sorry für das offtopic.

Coralia

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