Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

zum Thema Bezness

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Zwoelfe
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Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Zwoelfe » 02.12.2013, 04:13

1. Advent

Diese schöne Idee eines Mitmach-Adventskalender stammt von Maybee und ich möchte den Anfang machen . Aber erst mal Maybees Idee im Orginal :
Maybee hat geschrieben:Auch wenn eine solche Aktion nichts mit Besnezz zu tun hat, wäre ein virtueller Adventskalender der UserInnen mit der Bekanntgabe ihrer/seiner Lieblingsrezepte für Weihnachtsbäckerei doch sicher unterhaltsam und ein gemeinsames Projekt, das die Empfindungen der Betroffenen widerspiegeln kann. Das Leben geht ja bekanntlich weiter und Trauer, Enttäuschung und wohl auch Wut können gerade zur Weihnachtszeit sehr belastend sein. Ein "gemeinsames" Backen kann da vielleicht hilfreich sein. Auf alle Fälle wird dadurch aufgezeigt, dass hier niemand allein ist.
Ich hoffe , dass Euch diese Idee auch so gut gefällt und wir für jeden Tag ein Rezept , eine Geschichte , ein Gedicht finden . Welche Userin hat gleich nochmal die Signatur : Gemeinsam sind wir stark . Laßt es uns beweisen .

Da die Idee hierzu am ersten Advent kam , ist das auch gleichzeitig der erste Beitrag .

Zwoelfe
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Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 02.12.2013, 07:27

2. Dezember

- Auf den Link klicken
- Lautsprecher an
- das Pölsterchen "Fluff" (rechts, am Sofa) anklicken!

:arrow: Hier klicken

Bild
LG, Jakobs_Weg

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Franconia
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Franconia » 02.12.2013, 12:27

Baileys - Pralinen

100 g Zartbitter Schokolade
50 g Vollmilch Schokolade
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
3 EL Kakaopulver
6 cl Bailey's Irish Cream
Zucker - Perlen zum verzieren

Beide Schokoladensorten zusammen im Wasserbad schmelzen. Butter und Puderzucker mit den Schneebesen oder Mixer schaumig rühren. Löffelweise Kakao, Baileys und die Schokolade hinzufügen. Masse in einen Spritzbeutel mit Sternentülle füllen, ca. 15 Minuten kalt stellen.
Schokomasse portionsweise in Pralinenmanschetten spritzen und mit Zuckerperlen verzieren. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Ergibt bei mir ca. 30 Stück.
Kühl und trocken lagern, eignet sich gut zum verschenken aber natürlich auch zum selber essen :wink:
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen. (Platon)

Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 03.12.2013, 09:02

3. Dezember

Wenn möglich, bitte Lautsprecher anstellen.

Bild :arrow: Santa Claws - Simon's Cat
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Franconia
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Franconia » 03.12.2013, 12:01

Eine kleine Geschichte...

Sohn: "Papa, kann ich dich mal was fragen?"
Vater: "Klar mein Junge. Was ist los?"
Sohn: "Papa, wie viel Geld verdienst du in einer Stunde?"
Vater: "Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du?"
Sohn: "Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte, bitte, sag mir wie viel du in einer Stunde verdienst."
Vater: "Na gut, wenn du es unbedingt wissen willst. Ich verdiene 50 Euro in der Stunde."
Sohn: "Oh." (er senkt den Kopf)
Sohn: "Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?"
Vater (äußerst verärgert): "So, so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschiere in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!"

Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür. Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt. "Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!"

Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
...vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm unrecht getan.
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.

Vater: "Schläfst du schon, Sohnemann?"
Sohn: "Nein, Papa, ich bin noch wach."
Vater: "Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid."

Der kleine Junge lächelte.
Sohn: "Papi!"
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euroscheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.

Vater: "Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?"
Sohn: "Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!"
Sohn: "Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen."

Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt und überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme und bittet um Entschuldigung.

Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene, die in ihrem Leben so hast und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass in unserem turbulenten Leben der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen die wir lieben.
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen. (Platon)

Nilka
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Nilka » 03.12.2013, 18:52

Ich habe auch eine ... keine religiöse trotz der biblischen Namen.



Kain und Abel Anonym

Einer der großen Künstler aller Zeiten hatte sich einmal vorgesetzt, ein Bild aus der Geschichte der ersten Menschen zu malen: die Brüder Kain und Abel in ihrem Widerstreit. Nun pflegte er, wann immer es galt, eine Gestalt aus vergangenen Tagen darzustellen, unter den Mitmenschen Umschau zu halten, bis er einen gefunden hatte, der seiner Vorstellung entsprach. Eines Tages erblickte er einen Jüngling so kindlichen und rechtsschaffenen Gemüts und mit einem unschuldigen Antlitz, welches die Unschuld einer reiner Seele wiederspiegelte, daß er bei dem Anblick beglückt ausrief: Hier habe ich das Urbild für den sanften Abel !
Under machte sich sogleich ans Werk und bildete die Figur so edel und gut, wie sie im Leben war.
Nun galt es für den Meister, das Gegenbild zu finden, den bösen Kain. Aber das war kein leichtes Ding, und Jahre um Jahre suchte er vergeblich. Freilich,da waren die Bösewichter genug, die ihm den Eindruck machten, sie wären auch eines Brudermordes fähig; und unter diesen auch mehr als einer, dem der Trotz zuzutrauen gewesen wäre, mit dem Kain dem Schöpfer zu antworten sich erkühnte: Soll ich meines Bruders Hüter sein?! Aber er fand keinen, der jenem unglücklichen Frevler geglichen hätte, welcher in der Verzweiflung seines Herzens ausrufen sollte: Zu groß ist meine Schuld, als daß sie vergeben werden könnte ! Zehn Jahre, sagt man, hat der Meister gesucht. Dann fügte se der Zufall, daß er auf einenLandstreicher stieß, dessen Erscheinung ihn bannte. In dem verwüsteten Gesicht des Fremden stand alles zu lesen, was einmal in den Zügen eines Kain geschrieben sein müßte: Eifersucht, Haß, Mordlust und Trotz, aber auch Trübsal, Herzleid und Reue. So lud er den Obdachlosen in sein Haus und gedachte ihn zu malen und sein Gemälde zu vollenden. Als aber derUnglückliche der leinwand gegenüber stand und das Abbild des sanften Jünglings sah, brach er in Tränen aus. Der Meister stutzte , starrte den Weinenden an und erschrack. - In diesem Augenblick öffnete Kain den Mund und sprach: "Der hier vor dir steht, hat schon einmal, vor zehn Jahren, vor dir gestanden. Damals hast du mich als den unschuldigen Abel gemalt, und inzwischen bin ich zum Kain geworden !


Die hat mich seltsam berührt.
LG ♥ Nilka

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Nilka
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Nilka » 03.12.2013, 18:56

Anonym heißt natürlich - der Autor ist unbekannt, nicht Kain und Abel :lol: Das Wort stand weiter rechts vor dem senden, jetzt aber nicht mehr.
LG ♥ Nilka

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Franconia
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Franconia » 04.12.2013, 00:10

4. Dezember


Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist`s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchen,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämmst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schläge drohst.
darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren
aus ist's dann mit dem Schlittenfahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt,
dich die Kanzlei reich zu beschenken,
dann wird mein Chef es überdenken.
Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen. (Platon)

Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 04.12.2013, 07:34

Der Apfent - Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt siw mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren drin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Platzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.
Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren zu langweilig.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher.

Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich.

Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wie keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Rechts neben dem Stell haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatzwolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir aber die meisten sind mir zu lusert.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und das gehr so:
„Apfent, Apfent, der Bärwurz (Schnaps) brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier, dann hauts de mit deim Hirn an d`Tür.“ Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat die Mama gesagt, dass ich mir es nicht merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine mit Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse bis sie golden sind, das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen weil der Goldstaub ist dodal leicht und fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass mit dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt, und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentsabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unser Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen auf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht.

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gwies: der Apfent kommt wieder.

Quelle: Toni Lauerer
www.tonilauerer.de
LG, Jakobs_Weg

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Zwoelfe
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Zwoelfe » 04.12.2013, 08:44

... pruuuuuuuuuuuuust ... auch wenn da soviele "Fremdwörters" drinne sind , habe ich es verstanden ... und dachte zunächst , das Zwoelferchen ist die Schwester - Wunschzettel passt - aaaaaber :

.. daann würde ich ja wissen was ein "Bummerl" ist !

Vielen Dank für all die Geschichten und Rezepte ! und einen frohen vierten Adventstag .

Zwoelfe
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Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 04.12.2013, 08:53

Liebe Zwoelfe,

Bummerl ... also, ich kenne ein Bummerl auch nur vom Kartenspiel, derjenige, der verliert, hat ein Bummerl (bekommen).

Tante Google zeigte mir, dass im Bayrischen etwas rundes, dickes, als Bummerl bezeichnet wird (z.B. ein Mensch, ein Stein, etc.).

Aber vielleicht erlösen uns bayrische UserInnen, was in der Geschichte gemeint sein könnte? :)

Dir, liebe Zwoelfe und allen anderen - wünsche ich einen wundersamen Barbara-Tag!
LG, Jakobs_Weg

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Franconia
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Franconia » 04.12.2013, 16:37

ich kenne den Begriff Bummerl als Bezeichnung für ein junges Rindvieh (nein, nicht die zweibeinigen :) ), also z. B. für einen Jungbullen oder jungen Stier.
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Nilka
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Nilka » 04.12.2013, 18:46

Ich finde diesen Film passend für Mitmach-Adventskalender:
https://www.youtube.com/watch?v=5lYdrhYYWpg
Bin sowas von entspannt und beseelt von den schönen Bilder und Musik!
Schönen Abend :D
LG ♥ Nilka

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Franconia
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Franconia » 05.12.2013, 00:07

5. Dezember


Karamell - Trüffel

150 g weiße Kuvertüre
150 g Vollmilch Kuvertüre
50 g Zucker
175 ml Sahne
75 g Palmfett (z. B. Palmin)

Den Zucker im Topf karamellisieren lassen.
Mit der Sahne ablöschen und so lange unter rühren kochen lassen, bis sich der Zucker wieder löst.
Den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Kuvertüre und das Fett darin schmelzen lassen.
Die Masse 4 Stunden kühl stellen.
Danach die Masse mit dem Handrührgerät kurz aufschlagen (nicht zu fest werden lassen!!), in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Masse in Pralinenförmchen spritzen.

Bild
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Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 05.12.2013, 07:54

Die achtjährige Virginia aus New York schrieb vor langer Zeit an die "SUN" einen Brief:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt kein Christkind. Papa sagt, was in der SUN steht, ist immer wahr. Bitte sagen Sie mir - gibt es ein Christkind?

Virginia O' Hanlon

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


Liebe Virginia,

Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen gehört oder einem Kind. Im Weltall verliert es sich wie ein Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt ein Christkind. Es gibt es so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.

Wie dunkel wäre die Welt, wenn es kein Christkind gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich macht. Ein Flackergeist an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.

Es gibt ein Christkind. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss könntest Du Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, das Christkind zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme das Christkind zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht es einfach so. Das beweist gar nichts.

Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn, sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, den nicht einmal alle Gewalt auf der Erde zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.

"Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und beständiger. Das Christkind lebt, und ewig wird es leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird es da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Bild
LG, Jakobs_Weg

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Bocanda
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Bocanda » 05.12.2013, 07:56

Sehr süß liebe Jakobs Weg!!!!
Liebe Grüße
Bocanda



Der klügste Trick des Teufels ist, uns davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt (Baudelaire)

Jakobs_Weg
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 05.12.2013, 08:04

Ich finde diese Antwort auch sehr berührend, liebe Bocanda!

Wen es interessiert, hier noch der Wikipedia-Artikel zu diesem Brief und seinem Verfasser

Dir - und allen anderen - einen besinnlichen 5. Dezember!

Bild
LG, Jakobs_Weg

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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Jakobs_Weg » 06.12.2013, 07:53

Zum Nikolo ein Flashmob - grandios! Bild

:arrow: Christmas Food Court Flash Mob, Hallelujah Chorus

"Halleluja" aus "Messiah" von Georg Friedrich Händel
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Geena
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Geena » 06.12.2013, 09:17

Nikolausgedicht für Frauen:

Lieber Nikolaus, bevor ich schlaf,
bitte ich dich noch um was:
Schick mir mal nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht.
Mich stets nur auf Händen trägt...und sich Geburtstage einprägt.
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich dann liebt den ganzen Tag.
Soll die Füsse mir massieren
und mich schick zum Essen führen.
Soll treu und zärtlich sein und mein bester Freund obendrein.

Nikolausgedicht für Männer:

Lieber Nikolaus,
bitte schick mir eine stumme Nymphomanin,
die einen Fleisch - und Getränkehandel besitzt
und eine Jahreskarte fürs Stadion.
Und es ist mir scheißegal, das sich das nicht reimt.

In diesem Sinne: Einen schönen Nikolaustag :D
Geena[
If your religion requires you to hate someone - YOU NEED A NEW RELIGION!!!

Anaba
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Re: Ein virtueller Mitmach-Adventskalender der UserInnen

Beitrag von Anaba » 06.12.2013, 14:06

:lol: :lol:
Liebe Grüße
Anaba

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“Am Ende wird die Wahrheit siegen, über Ängste und gut getarnte Lügen.
Am Ende wird sich alles fügen und was jetzt am Boden liegt, wird schließlich lächelnd fliegen...“

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