Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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jippie
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von jippie » 23.07.2011, 19:36

Sehr gutes Post, Scharade.

Ich glaube hier ist eine Lebensentscheidung überhaupt nicht Zuende gedacht.
Weder für das Kind, welchem jetzt schon eine sehr schwere Hypothek aufgeladen wird,
noch für das Mädel, was gestern noch so schüchtern, naiv und unerfahren war und morgen schon Mutter werden soll.

Mandy, bringt deine Tochter evtl. DEIN Kind zur Welt?
Leicht beeinflussbar scheint sie ja zu sein.....
Was sagt ihr Vater dazu und was dein Sohn?
Jetzt der "kultursensiblen Sprache" verpflichtet.

Jakobs_Weg
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Jakobs_Weg » 23.07.2011, 19:42

Liebe Mandy,

bitte nicht böse sein, dass ich meine Bedenken offen ausspreche, aber in einem solchen Fall plädiere ich auch auf Schwangerschaftsunterbrechung.

Manchmal sollten wir unsere Sehnsüchte und Wünsche aus Vernunftgründen etwas zurücknehmen und das Schicksal nicht "zwingen" wollen. Es hat einen Grund, warum etwas bei uns nicht "einfach so" passieren will, was rundherum 1000-fach passiert.

Meiner Meinung nach können andernfalls du und deine Tochter diese Sache niemals abschließen und zur Ruhe kommen, da dieses Kind euch ständig daran erinnern wird. Und ich denke, auch mit besten Absichten und ohne es zu wollen, ist das ingesamt keine Basis für ein Kind, das aus wirklich ganzem Herzen willkommen sein soll.

Wie gesagt, ich würde es meiner Tochter, dem Kind - und letztlich auch mir - nicht antun, denn zwischen den jetzt besten Absichten für die Zukunft und der kommenden Realität, die dann gegenwärtig gelebt sein will, Tag für Tag, klaffen Welten.

Ich wünsche euch beiden zufriedenstellende Entscheidungsfindung!
LG, Jakobs_Weg

Nein, nicht alle Orientalen sind Beznesser!

Efendi II
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Efendi II » 23.07.2011, 20:18

Amely hat geschrieben:Spontan würde ich ja sagen, gebt ihn nicht als Vater an.
Alles ist besser als so einen Menschen auch noch ständig an der Backe zu haben.
Auch wenn in der Geburtsurkunde dann Vater unbekannt steht, nun läuft die Kleine
ja nicht ständig mit ihrer Geburtsurkunde rum. Das muss also nicht unbedingt belastend
für sie sein. Wenn sie dann mal alt genug ist, kann man sie ja darüber aufklären.
So einfach geht das nicht (mehr).
Auch der Vater kann auf eine >Feststellung der Vaterschaft< klagen und auf einem DNA-Nachweis bestehen, dann ergibt sich auch ein Sorgerecht.

Strafrechtlich könnt Ihr den Mann nicht mehr an die Karre fahren, wenn es keine Vergewaltigung und einvernehmlicher Sex war, zudem ist die Tochter über sechzehn, somit fällt eine >Verführung Minderjähriger< aus. Eine Vergewaltigung nach Monaten zu behaupten, wird bestimmt nicht funktionieren.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 40,00.html
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.
- Aristoteles -

Rubinrot
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Rubinrot » 23.07.2011, 22:18

Mandy hat geschrieben:Im Sommer 2007 wurde ich (heute 38) nach 14 Ehejahren von meinem deutschen Mann geschieden. Eine einvernehmliche Scheidung ohne Streit, wir hatten uns halt auseinandergelebt. Meine Tochter (demnächst 18) und mein Sohn (15) blieben bei mir. Kontakt zum Kindsvater problemlos, wie auch der Unterhalt zusammen mit meiner Halbtagsstelle für ein finanziell abgesichertes Leben gut reicht.Mandy
Hallo Mandy,

Ihr habt doch immer noch einen guten Kontakt zum Vater Deiner Tochter.
Was sagt er zu dieser Situation, weiß er von dem Geschehnis.
Bitte beziehe ihn unbedingt in eure Überlegungen mit ein.
Entscheidet gemeinsam, noch ist deine Tochter nicht volljährig.
Ich wünsche Euch viel Kraft für alles was noch euch zukommt.

Wenn ich in dieser Situation wäre würde das Kind nicht haben wollen, weder als 18 jährige Mutter noch als 38 jährige Omi.
( Und als Vater würde ich dem Typ mal die Fresse polieren) :twisted:

Liebe Grüsse
Rubinrot
Sage nicht immer was Du weißt, aber wisse immer was du sagst!

cem1985
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von cem1985 » 24.07.2011, 00:56

Scharade hat geschrieben:Ich schaute ihm weiter direkt in die Augen, was ihn nur noch wütender machte. „Hau ab, du Fotze, sonst knallt es.“ Er hob die Hand. Währenddessen ging er langsam rückwärts und ich sehr langsam auf ihn zu. Ich sagte zu ihm. “Sieh, wer ich bin und sei sehr vorsichtig.“ Ich zeigte ihm (m)ein Zeichen. Ich habe spirituelle Kräfte, die Afrikaner schnell erkennen und vor denen sie sehr viel Respekt haben.
Scharade, meine erste Frage ist: von welchen spirituellen Kräften sprichst du eigentlich??
Scharade hat geschrieben:Und ich fand bestätigt, was mir schon einige Male aufgefallen war: Sehr viele Afrikaner haben einen extrem sitzenden Minderwertigkeitskomplex. Sie fühlen sich als minderwertig als Schwarze und werden sicher immer wieder rassistisch angemacht und ausgegrenzt. Das Gefühl, was sie ganz oft treibt, wenn es um Kinder geht: Sie wollen ihre Erbinformationen in den Kindern hinterlassen und glauben, sich so an den Weissen zu rächen. Wenn sie ihnen schon nicht beikommen können, soll wenigstens ihre „Brut“ daran erinnern, wie sie sich behandelt fühlen.
Bei den Schwarzafrikanern, die ich bisher kennengelernt habe, habe ich eigentlich immer festgestellt, dass sie einen (übertriebenen) Stolz auf ihre Hautfarbe und Herkunft haben. Noch nie habe ich bisher Sätze oder Andeutungen, wie von dir beschrieben, gehört oder erahnen können.
Scharade hat geschrieben:Ich habe sehr viel über die Mentalität aus den verschiedenen Ländern gelernt. Gambia, Nigeria, Liberia, Angola, Sierra Leone und verschiedene andere Länder sind auch auf dem afrikanischen Kontinent nicht gut angesehen. Viele dieser Menschen, die nach Deutschland kommen, sind ausgesprochen ungebildet und auch voller Wut. Frau sollte das nicht unterschätzen. Den Rassismus, den sie selber nicht haben, haben ganz schnell mal die Afrikaner selbst.
Ich kenne auch verschiedene Menschen aus verschiedenen Ländern, ich zähle einige Gambianer zu meinen guten Freunden. Einen vernünftigen und ehrlichen Nigerianer konnte ich persönlich bisher nicht kennenlernen...Bei deiner Begegnung handelt es sich meiner Meinung nach um ein Einzelfall. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Afrikaner, erst Recht kein Dealer, so sehr auf diese Art auffallen möchte....immerhin bestünde doch so die Gefahr für ihn, dass er sehr auffällt, Kontrollen dürfte er doch eigentlich vermeiden dürfen! Ehrlich gesagt, kann ich kaum glauben, dass dies so geschehen ist, nur weil du ihn gefragt hast, was er dort tut....Auch wenn einige oder auch viele Afrikaner Kacke am stecken haben, sie versuchen jedoch immer, nicht aufzufallen, da die Gefahr besteht, dass sie auffliegen könnten. Stand er vielleicht selbst unter Drogen/Alkohol? Anders kann ich es mir kaum erklären.....

kleeblatt
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von kleeblatt » 24.07.2011, 10:58

liebe mandy,

auch ich bin grundsätzlich gegen abtreibung, aber es gibt fälle, da ist es einfach besser ein kind nicht zu bekommen.

ich weiß jetzt nicht, ob ihr in einer großstadt, oder eher ländlich wohnt. auf dem land wäre es für euch und das kind ein ständiges spießrutenlaufen. das getratsche würde nie ein ende nehmen und ihr, und besonders das kind würdet darunter leiden.

auch würdest du ständig die untreue deines partners vor augen haben. die wut, die du jetzt dem mann gegenüber empfindest, könntest du, wenn mal nicht alles gut läuft, auch auf deine tochter übertragen.

wenn deine tochter dieses kind bekommt, verbaut sie sich ihre ganze zukunft. sie sollte erstmal ihre schule fertig machen, zeit zum kinder kriegen hat sie später noch genug.

sie ist erst im zweiten monat. noch ist zeit, eine entscheidung zu treffen.

liebe grüße, kleeblatt
liebe grüße, kleeblatt

Elisa
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 24.07.2011, 11:42

Claraq, das wird aber in einem solchen Fall sehr schwierig sein. Und ändert das etwas für das Kind ?

Eine Abtreibung ist immer eine sehr schwerwiegende und traurige Sache. Nur wahrscheinlich in einem solchen Fall das beste.

Denn ich habe viele Zweifel, dass ein Leben mit dem Kind so funktioniert, dass jeder zu seinem Recht kommt.

LG Elisa

black&white
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von black&white » 24.07.2011, 12:07

Vorerst mal:
Ich bin der Meinung, das jedes Kind ein Recht auf Leben hat, egal wie es dazu gekommen ist!!!

Liebe Mandy!
Was hier passiert ist, ist nicht so leicht zu verdauen! Ich denke, dass Du es verdrängt hast, dass Deine Tochter von Deinem Ex schwanger ist & es als eigenes Kind ansieht!
Es ist zwar gut, dass Du sagt, ja wir schaffen es... doch ich würde Dir, liebe Mandy, dringend zu Herzen legen professionelle Hilfe zu holen!


Alles Gute
black&white

PS: was mir grad so in den Sinn gekommen ist..
Deine Tochter ist fast 18 Jahre alt... wie wäre es, sie mit dem Kind ins Mutter-Kind-Heim zu schicken!? Es wäre eine Lösung, dass du das Kind nicht als dein Eigenes ansiehst, da es woanders aufwächst & obendrein übernimmt deine Tochter mal verantwortung & lernt mit dem Kind allein klar zu kommen (natürlich helfen dort auch die Betreuer)! Sie würde selbstständig werden & obendrein lernt sie andere junge Mütter auch kennen!
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black&white
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von black&white » 24.07.2011, 12:16

@ Scharade:
Ja, da geb ich dir recht, dass viele Afrikaner ein gemindertes Selbstbewusstsein haben & schnell mal rumschreien & mit den Händen herumfuchteln & Angst einjagen wollen...

Leider gibt es solche Männer, die sich an den "Weissen" rächen wollen... :roll:
...& leider gibts auch solche Frauen, die auf diese Männer reinfallen... :(

Mein Ex (auch Afrikaner) ist ein anderer komischer Kauz... der meint, sobald Frau & Mann ein gemeinsames Kind haben, ist die Frau verpflichtet beim Mann zu bleiben... :roll:


Sry, war etwas OT!
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noemi86
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von noemi86 » 24.07.2011, 12:22

Liebe Mandy,

da wurde euer Leben aber innerhalb kürzester Zeit kräftig durcheinander gewirbelt.
Das ist schon wirklich ein harter Brocken, den Ihr da jetzt zu bewältigen habt.

Ich finde es allerdings sehr bemerkenswert, wie du bis jetzt die Dinge angegangen bist. Dass du ohne vorbehalt, deiner Tochter geglaubt hast und diesen Mistkerl direkt vor die Tür gesetzt hast. Das ist wirklich aller Hand.

Man merkt, dass du dir schon sehr viele Gedanken gemacht hast und versuchst so gut es geht die Situation in die Hand zu nehmen. Ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage wäre.

Ich würde euch dringend empfehlen, Kontakt mit dem Jugendamt und anderen Familienberatungsstellen aufzunehmen. Dort könnt ihr sicherlich professionell beraten werden, welche Möglichkeiten euch offen stehen.
Wenn deine Tochter sich für das Kind entscheidet, wäre vielleicht etwas wie Mutter-Kind Wohngruppe o.ä. eine Option.
Es ist toll, dass du deiner Tochter so gut hilfst. Wichtig ist aber denke ich, dass man ihr nicht alles abnimmt, sondern sie unterstützt in die Selbstständigkeit zu gelangen.

Ich wünsche euch alles Gute

LG Noemi

Mandy
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Mandy » 24.07.2011, 13:10

Zunächst mal danke für die große Resonanz. Eure Gedanken sind mir wichtig, auch wenn ich nicht auf alles im Einzelnen eingehen kann.
Etwas schade ist, daß manche meinen Text nur oberflächig gelesen haben.
So ist es eben NICHT so, daß ich unbedingt ein Kind wollte, sondern er. Er war immer die treibende Kraft, ich habe mich dann rumkriegen lassen, es zu versuchen. Habe aber eben auch akzeptiert, daß es nicht klappte und hätte die Beziehung ohne weiteres Kind fortgesetzt. Die biologische Uhr ist halt irgendwann abgelaufen.
Professionelle Beratung und Hilfe werden wir uns jetzt holen. Rechtsanwalt habe ich schon erwähnt. Jugendamt und andere Familienberatungsstellen werde ich jetzt kontaktieren. Danke für die Idee mit der Mutter-Kind Wohngruppe, wir werden uns zumindest auch dort beraten lassen. Habe auch eine Selbsthilfegruppe für junge Mütter gefunden. Ich veranlasse also eine Menge und weise den Vorwurf zurück, daß ich meine Tochter irgendwie bedränge. Daß ich sie als ihre Mutter beeinflusse ist doch klar, das tut man ja schon, wenn man nur mit ihr redet.
Der Vater meiner Tochter konnte erst nur telefonisch informiert werden. Fiel natürlich aus allen Wolken, aber blieb ruhig und machte auch keine Vorwürfe in irgendeine Richtung (den Erzeuger mal ausgenommen). Mein Ex-Mann wird uns schnellstmöglich besuchen, um alles ausführlich zu besprechen.
Meine Tochter wird nächstes Jahr Abitur machen. Käme das Kind im Februar, müßte das auch klappen. Und wenn sie ein Jahr länger bräuchte, hätte sie meine Unterstützung. Danach wollte sie studieren und das wird sie wohl auch tun.
Wir leben in einer Großstadt. Deshalb ist die genannte Beratung hier auch leichter zu bekommen als auf dem Land. Wenn ich die Spielplätze und Pausenhöfe hier in der Umgebung sehe, dann sind wohl bis zu 20 Prozent der Kinder Schwarzafrikaner und Afrodeutsche. Tendenz steigend. Wenn ich die Kinder so beobachte, scheint Hautfarbe keine Rolle zu spielen.
Hautfarbe ist auch mir nicht wichtig, ich liebte den Mann, nicht den Schwarzen oder Afrikaner. Etwas komisch ist, wenn hier gefragt wird, ob ich mir klar sei, daß meine Tochter ein sehr dunkles Kind bekommen wird. Meine Tochter ist so weiß, wie ein Mensch nur sein kann, der Erzeuger aber so schwarz, wie ein Mensch sein kann. Da wird die Hautfarbe des yoruba-deutschen Kindes wohl irgendwo zwischen den beiden Extremen liegen. So what?
Wäre ich mit meiner Geschichte auf eine Multikultiseite gegangen wären die Reaktionen wohl umgekehrt. Glückwünsche, weil es für ein deutsches Mädchen ja nicht besseres gibt als ein Kind von einem Afrikaner. Vorschläge für Yoruba-Namen würden gemacht und meine Tochter ermahnt, möglichst viel afrikanische Kultur zu bimsen um das dann an das Kind weiterzugeben usw. Hier rät man halt zur Abtreibung. Kind weg - Problem weg. So hat halt jeder seine Koordinaten... Aber Eure Meinung sei Euch unbenommen, schlie0lich habe ich darum gebeten, sie zu äußern.
Mein Ex-Mann und ich haben eine christliche Grundeinstellung, die wir auch an die Kinder weitergaben. Abtreibung ist für uns also nicht die bevorzugte Lösung.
Was noch nicht beantwortet wurde, folgt später.
Lieben Gruß an die Runde
Mandy

jippie
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von jippie » 24.07.2011, 13:41

Was mir wieder ins Auge springt, du schreibst was DU willst und was DU alles veranlasst, aber was will deine Tochter?
Erkennt sie die Tragweite dieser Entscheidung?
Kind weg - Problem weg.
Ja, genauso schauts aus.
Schließlich ist deine Tochter noch viel zu jung und es ist nicht "irgendein" Kind, sondern das Kind von Muttis Liebhaber.
:roll:
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Elisa
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Elisa » 24.07.2011, 14:06

Nein Mandy , so ist es halt nicht. Eine Abtreigung wird Deine Tochter ihr leben lang begleiten.

Aber man abwägen zwischen dem einen und dem anderen Elend.

Wie ist es für ein Kind ? Vater hat Mutter erpresst, weil er der Liebhaber der Oma war. Also von Liebe keine Spur.

Kann Deine Tochter oder auch Du das Kind dieses Mannes lieben ? Was ist, wenn es ihm ähnelt, ich meine jetzt nicht äußerlich.

Nein Mandy, so einfach ist es nicht. Und was ist mit der Zukunft Deiner Tochter ?

Du redest von christlicher Gesinnung, aber besagt die nicht auch, dass man einem Kind ein Zuhause geben soll, es annehmen soll. Und das halte ich bei dieser Konstellation als äußerst schwierig.

Lg Elisa

kleeblatt
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von kleeblatt » 24.07.2011, 14:34

liebe mandy,

ich würde jetzt ehrlich gesagt gern mal mit deiner tochter diskutieren, wie sie die sache sieht.

liebe grüße, kleeblatt
liebe grüße, kleeblatt

black&white
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von black&white » 24.07.2011, 15:10

Ich denk mir, die Hautfarbe vom Kind ist in diesem Fall das kleinste Problem! Ich selbst hab ja ein "Mischlingskind" & wird überall angenommen...

Zwecks äußerliche Ähnlichkeiten - das ist dann wohl klar, dass die meisten Kinder dem Vater ähnlich schauen.
Zwecks "innerliche" Ähnlichkeiten - diese kann man mit Konsequent sein im Damm halten & außerdem schaut sich ein Kind viel von seinen Bezugspersonen ab... also mit konsequenter Erziehung hat man da nicht so seine Schwierigkeiten... (so ist eben meine Erfahrung)!

>> Fazit: äußerliche/innerliche Ähnlichkeiten sind kein großes Problem!!

Wichtig ist das, was schon viele angesprochen haben - die Konstellation. Wie das Kind entstanden ist.
...& jedes Kind, dass ohne Vater aufwächst, fragt irgendwann einmal nach seinem Vater...
& das man dann sein Kind anlügt ist doch nicht sehr christlich... :wink:
Also es wird sicher noch sehr schwierig werden!


Ich denk mal, es wäre an der Reihe, deine Tochter zu fragen, was sie zu dem Ganzen sagt.
Sie ist erst 17 & kriegt ein Kind. Ich hab meinen Kleinen mit 19 Jahren gekriegt & es wird einem erst so richtig bewusst, welche Verantwortung man da übernehmen muss, wenn das Kind dann im Arm liegt!!
Mach mal deiner Tochter klar, dass sie dann 18 Jahre lang die VERANTWORTUNG für das Kind trägt!!!!! Außerdem will sie studieren! - Wie sie das auf die Reihe kriegt, ist fraglich... ich selbst mach meine Ausbildung neben dem Kleinen fertig & es ist verdammt hart!!!
Ich denke, dass ihr das Ganze noch sehr genau planen müsst!!!
Als Mutter muss man gewisse Sachen auch zurückstecken können....


...& Mandy, ihr habt zwar kein Kind bekommen & er machte Druck etc. & es ist ja doch nicht entstanden...
Du hast aber gemeint, wenn eins Kommt, dann ists auch recht! (So hab ich es verstanden)
Das zeugt für mich, dass du nicht wirklich planst.
Ein Kind mit ?? Jahren (kurz vorm Wechsel?) - hätte auch für dich noch 18 Jahre Verantwortung bedeutet. Ich glaube, dass war dir damals nicht bewusst, dass durch ein Kind die stabile Lage (finanziell) auch wieder ins Wanken gerät.. Ansonsten hättest du damals nicht so leicht zugestimmt...

Gut, das war jetzt nur ne Vermutung - nimm sie nicht böse - & klär mich auf, wenn ich was falsches reininterprätiere!
Life is not a fairy-tale...

brighterstar007

Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von brighterstar007 » 24.07.2011, 15:23

Liebe Mandy,

wie heißt ein altes Sprichwort :" besser, eines auf dem Kissen, als eines auf dem Gewissen" - ich weiß, wovon ich rede...
Später ist dann eines meiner Kinder zwei Monate nach der Geburt verstorben.
Es ist gut und richtig, wie Du reagiert hast - eigentlich normal, denn er hat sich falsch/ am Rande der Kriminalität
verhalten.
Da sie zum Zeitpunkt der Geburt volljährig ist, wird allein sie entscheiden müssen, ob sie ihn als Vater angibt, ihn anzeigt etc.

In Afrika gilt eine Frau, die keine Kinder gebären kann - selbst, wenn es am Mann liegt (Tabu), als eine Art "Schande".
So ist es z.B. dort nicht sooo schlimm/verwerflich, als unverheiratete Frau Mutter zu werden, im Gegensatz zum Fall,
in dem eine verheiratete Dame unfruchtbar ist, womit sie fast den Status einer "Hexe"/ Bedrohung für die Gemeinschaft
erhält.
Die afrikanischen Männer sehen in ihrer Kinderzahl eine Art sichtbaren Beweis für ihre Männlichkeit/Potenz - daher haben
die meisten - nach TRADITIONELLEM Denken (was sich teilweise ändert), soviele babies, wie möglich.

Liebe Grüße

Brighterstar

kleeblatt
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von kleeblatt » 24.07.2011, 15:37

brighterstar007 hat geschrieben:Die afrikanischen Männer sehen in ihrer Kinderzahl eine Art sichtbaren Beweis für ihre Männlichkeit/Potenz - daher haben
die meisten - nach TRADITIONELLEM Denken (was sich teilweise ändert), soviele babies, wie möglich.
ja klar ................ und ob die babies dann verhungern, weil sie sie nicht ernähren können, das geht denen am arxxx vorbei :evil:

aber wir spenden ja!
liebe grüße, kleeblatt

Tabiba
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Tabiba » 24.07.2011, 16:40

Hallo Mandy, auch mir fällt auf, dass Du hier eigentlich nur schreibst, wie Du alles
siehst und beurteilst.
Ist es wirklich der Wunsch deiner Tochter, dieses Kind zu bekommen. Ist ihr wirklich
klar, was es heisst, mit 18 Jahren Mutter zu werden, alleinerziehend, ohne Berufsausbildung,
finanziell auf die Unterstützung durch dich, ihren Vater und eventuell das Jugendamt
angewiesen?
Es ist natürlich schön, dass du voll hinter ihr stehst und sie finanziell und wohl auch
in allem anderen (Betreuung, Erziehung?) unterstützen willst.
Ich weiss auch, dass viele Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch noch lange
trauern, eventuell jahrelang.
Ich bin nicht der Meinung, dass jedes Kind geboren werden muss. Natürlich wird
es schwieriger, je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft ist.
Da ich in der Anästhesie arbeite, habe ich schon viele Schwangerschaftsabbrüche
erlebt. Das heisst, ich weiss wie ein Embryo in der jeweiligen Schwangerschaftswoche
aussieht.
Als ich noch kein Kind hatte, habe ich das anders gesehen als jetzt. Wenn man ein Kind
wirklich will, dann liebt man es schon vom ersten Moment, also im Prinzip, wenn
der Schwangerschaftstest positiv ist. So war es jedenfalls bei mir.
Da ich damals nicht mehr soooo jung war, habe ich auch eine Amniozentese machen
lassen. Das ergebnis kam aber erst in der 16. oder 17. Woche und obwohl ich vorher
immer gesagt habe, ich könnte niemals ein behindertes Kind behalten, hätte ich damals
niemals eine Abtreibung durchführen lassen, auch wenn eine Behinderung vorgelegen hätte.
Gott sei dank ist meine Tochter gesund, aber wie gesagt ich hätte sie auch bekommen,
wenn sie behindert wäre.
Allerdings hatte ich keine Vorstellungen davon, wie dramatisch sich meine Lebensumstände
verändern würden. Das hört sich vielleicht übertrieben an, war aber so.
Meine Ehe war sehr schwierig, ich war praktisch alleinerziehend, mein Exmann hatte damals
grosse Probleme hier in Deutschland, ich hatte von keiner Seite Unterstützung, habe alles
selbst finanzieren und organisieren müssen.
Das ist natürlich nicht bei jeder frau so, vor allem wenn sie in einer sicheren beziehung lebt,
finanziell abgesichert ist, das Kind ein Wunschkind ist.
Und natürlich haben viele junge Frauen allein Kinder großgezogen, oft mit wenig Geld und
nebenbei gearbeitet oder eine Ausbildung gemacht.
Aber trotzdem bin ich der Meinung, wäre es meine Tochter, ich würde alles tun, dass sie so
schnell wie möglich einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lässt. Meine Tochter ist
zwar erst 13 jahre, aber sie hat schon ziemlich genaue Pläne, was sie nach dem Abitur machen
möchte. Wenn sie dann mit 17 schwanger würde, wäre das alles erstmal unmöglich, denn ein
Kind kann man nicht mal eben so nebenher aufwachsen lasssen.
Das ist vor allem in den ersten 3 jahren ein 24 Stunden-Job.
Vielleicht hört sich das Folgende blöd an, aber ich habe sehr viele Opfer und viel Geld in
die Erziehung meiner Tochter gesteckt, natürlich habe ich das gerne gemacht und mache es immer
noch, weil ich sie liebe.
Leider ist es auch heute noch so, dass die Jugendlichen meinen, sie wären total aufgeklärt und
wüssten über alles Bescheid. Vielleicht in der Theorie aber in der Praxis ist da ganz anders, vor
allem was Verhütungsmittel angeht.

Tabiba

Moppel
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Moppel » 24.07.2011, 17:45

Hallo
@ Mandy
Ich habe deinen Eingangspost durchgelesen und über zwei Sachen bin ich gestolpert.
Eines vornweg, ich bin sehr direkt.
Du hast geschrieben das deine Tochter das Opfer ist, nur leider passt das hinten und vorne nicht.
Erstens sollte auch einer 17 jährigen klar sein das ungeschützter Verkehr (gerade in dem Alter) zur Schwangerschaft führen kann und zweitens ist der Freund der Mutter tabu. Genau sowenig wie der Freund der Tochter das Ziel der Mutter sein sollte.
Siehe der Tatsache ins Auge das deine Tochter sehr wohl eine Mitschuld an dem Dilemma hat.
Wie ihr aus dem Schlamassel herauskommt, ist in der Tat ein enormes Problem.
Er wird sehr wahrscheinlich der Vater sein und nichts in der Welt kann etwas daran ändern. Stelle dich also darauf ein, das wenn er Kontakt zum Kind will, er diesen berechtigterweise auch bekommt.
Gruss
Rene

Moppel
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Re: Schwanger von Nigerianer – ganz anders als gewollt

Beitrag von Moppel » 24.07.2011, 18:04

Nachtrag
Damit es kein Missverständnis gibt. Den Typen selber halte ich für ein A-Loch der besonderen Güte.
Gruss
Rene

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