Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Ina1234
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Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Ina1234 » 02.02.2026, 16:12

Hallo, nun möchte auch ich meine Geschichte teilen, um hoffentlich eine neutrale Sicht von außen zu bekommen.

Ich bin 29 Jahre alt und war Ende 2025 für zwei Monate in Gambia für eine Freiwilligenarbeit an einer Grundschule. Während dieser Zeit vor Ort war ein etwa 50jähriger Afrikaner mein Koordinator und Haupt-Ansprechpartner für alle Belange. Dieser Mann wird von der deutschen Organisation, über die ich nach Gambia gekommen bin, sehr geschätzt, weshalb auch ich ihm sehr vertraute. Da dieser allerdings in seinem Hauptjob recht eingespannt war, schickte er oft seinen Sohn E vorbei, wenn bspw. mein Gastank aufgefüllt werden musste oder auch um mir bei der Einrichtung einer SIM-Karte zu helfen (Praktischerweise hatte E somit dann auch gleich meine gambianische Nummer und konnte mir von da an schreiben).
Außerdem ist E, so wie ich, 29 Jahre alt und arbeitet als Lehrer an der Schule, an der ich meine Freiwilligenarbeit absolvierte.
E war eigentlich im persönlichen Kontakt von Anfang an sehr nett, etwas schüchtern, höflich distanziert, aber dennoch interessiert. Doch über die SMSn, die er seit der Einrichtung meiner SIM-Karte täglich schickte, betrieb er wohl so etwas wie LoveBombing: er überschüttete mich pausenlos mit wilden und vollkommen übertriebenen Komplimenten. Und beteuerte dann immer wieder, dass diese „nur ehrlich“ gemeint und keine Übertreibung wären. Dennoch versuchte ich mich anfangs von ihm zu distanzieren.
Nun war ich außerhalb der Schule sehr viel alleine und wollte doch auch etwas vom Land sehen. Nur alleine als junge weiße Frau hatte ich ja nirgends Ruhe vor den afrikanischen Männern. Außerdem kannte ich mich auch nicht so aus mit diesen Bustaxis und wie ich von Ort zu Ort komme. Und so kam es, dass E schlussendlich von seinem Vater beauftragt wurde, mich bei den Ausflügen zu begleiten. Wir begannen von da an sehr viel Zeit miteinander zu verbringen - in Person war er ja auch, wie gesagt, eher schüchtern und einfach nur nett. Und an seine LoveBombing-SMSn hatte ich mich mit der Zeit auch gewöhnt und akzeptierte sie einfach. In gewisser Weise fühlte ich mich ja abhängig von ihm, da ich die Ausflüge ohne ihn niemals hätte machen können und sehr viel alleine gewesen wäre - also musste ich mich „gut stellen“. Und mit der Zeit mochte ich immer mehr, wie er mich behandelte und mich umsorgte.
Naja, schlussendlich kam es von einem zum anderen, und wir starteten eine kleine Romanze. Ich hatte mich durch seine nette, höfliche und sehr respektvolle Art (in Person) tatsächlich etwas in ihn verliebt - wobei ich aufgrund der ganzen Geschichten von afrikanischen Männern und auch seiner Religion Islam, sehr vorsichtig war.

Wir unternahmen sehr viele Ausflüge, oft einfach nur an irgendwelche Strände. Am Anfang übernahm er alle Bustaxi-Fahrten. Doch irgendwann fing es an, dass ihm für das letzte Taxi zurück immer wieder das Geld ausging und ich aushelfen musste.
Einmal lud er mich zum Abendessen ein (er hatte Pizzen geholt). Ich fragte ihn anfangs noch, ob ich ihm das Geld für meine Pizza zurück geben soll, was er verneinte - und mir sogar noch groß von
„der Mann ist der Versorger und fordert niemals Geld von seiner Frau“-Thematik des Islam erzählte. Nachdem er mich dann aber wieder nach Hause gebracht hatte, bat er plötzlich doch um Rückerstattung BEIDER Pizzen. Dabei tat er so, als wäre es ihm super unangenehm, mich darum bitten zu müssen - ich kaufte ihm das Schauspiel nicht so richtig ab, aber gab ihm das Geld und schmiss ihn wütend und enttäuscht aus meiner Wohnung - ich kam mir irgendwie angelogen vor. Es war unser erster Streit. Im Nachhinein beteuerte er, er hätte nicht Geld gefordert, sondern nur höflich danach gefragt - ich hätte es einfach ablehnen können. Und er versuchte auch, mir ein schlechtes Gewissen wegen Überreaktion einzureden.
Nach etlichen Gesprächen vertrugen wir uns wieder. Ab da übernahm ich von mir aus regelmäßig die Kosten für die Taxifahrten. Ich glaube es war schlussendlich ausgeglichen - mal zahlte er, mal zahlte ich.
Eines Tages lud er mich zum Frühstück am Strand ein. Als wir am Strand ankamen, wollte er Strandliegen reservieren - und bat mich um das Geld dafür. So viel also zur „Einladung“ - immerhin hatte er das Baguette und Getränke besorgt. Wir verbrachten den ganzen Tag auf diesen Liegen - es war wunderschön - doch abends bekamen wir beide Hunger und er spielte immer wieder an, wie gerne er in dem dazugehörigen Restaurant essen gehen würde, wenn es nicht so teuer wäre. Naja, schlussendlich lud ich ihn eben dorthin ein. Ich kam mir dabei schon immer etwas blöd vor, es war mir auch unangenehm, die „weiße Geldgeberin“ zu sein - aber ich selbst wollte mir auch eine schöne Zeit ermöglichen. Abends spielte er dann den traurigen Mann, da ja eigentlich er mich so gerne ins Restaurant eingeladen hätte.
Es folgten noch weitere Ausflüge, um die ich ihn bat. Bei all diesen Ausflügen übernahm ich alle Kosten - es war ja mein Wunsch diese Unternehmungen zu machen, und dadurch schon in Ordnung.
Ein komisches Gefühl blieb aber..
Zu meinem Abschied versprach er mir ein Restaurantbesuch auf seine Kosten. Außerdem wollte er mir Schuhe schenken, für die er schon zwei Wochen vorher meine Größe wissen wollte. Es wären die einzigen zwei größeren finanzielle „Investitionen“ seinerseits gewesen.
Aus dem Restaurantbesuch wurde schlussendlich nichts, weil er den gesamten Nachmittag mit Freunden unterwegs war und es deshalb abends zeitlich nicht mehr ausging. Aus dem Schuhen wurde nichts, weil sie an dem Tag, an dem er sie kaufen wollte, plötzlich leider schon weg waren. Es erschien mir schon alles etwas komisch. Als ich abreiste, bot ich ihm einige meiner Dinge an, wie meine Powerbank, Kopfhörer und Medizin. Er nahm alles, was ich ihn anbot, ohne zu Zögern an.
Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass mir das alles sogar noch komischer vorkommt: da er unverheiratet ist, wohnt er nach wie vor bei seinen Eltern (sein Vater verdient überdurchschnittlich gut - er kommt also aus keiner armen, dennoch aber sehr bescheidenen Familie). Neben seinem Lehrerjob „dealt“ er noch andere Dinge. Was er genau macht, habe ich nie verstanden und ich hatte auch immer den Anschein, dass er nicht unbedingt Nachfragen dazu haben möchte. Ich glaube nicht, dass er mit Drogen oder anderen kriminellen Dingen zu tun hat, und eigentlich ist es mir auch egal. Mir geht es eher darum, dass er bis auf seine Taxifahrten kaum Ausgaben hat, in seinem Job durchschnittlich verdient und ich mich deshalb nochmal mehr frage, warum das meiste dann doch immer ich gezahlt habe - während er immer davon berichtete, was für ein guter Muslim er sei und er niemals Geld von seiner Frau fordern würde. Hat er auch nicht (mehr), ich habe es ja von vornherein freiwillig gegeben.
Nun hört sich das unter Umständen etwas negativ an. Deshalb nun die „Pro-Seite“: bei jedem noch so kleinen Problem in meiner Wohnung (und davon gab es viele), war er sofort zur Stelle und hat sich um die Reparatur gekümmert, er hat ein paar Mal meine Wäsche gewaschen (da ich das per Hand gehasst habe), war mir bei allen schulischen Fragen behilflich, hat mir für die Mittagspausen oft Snacks besorgt (wofür ja in Summe auch viel Geld drauf ging) oder überraschte mich zu unseren Strandspaziergängen mit Eis oder Getränken. Er hat eben sehr viele kleine Dinge gemacht, und ich eher die wenige großen.

Noch etwas zum sexuellen Aspekt: er fragte mich schon sehr früh über meine Erfahrungen aus und war sichtlich angetan davon. Er selbst hatte bis dahin noch sehr wenig Erfahrung („anständiger Muslim“ - nur drei „Ausrutscher“), aber gab auch zu, dass er sich durch meine Erfahrung angezogen fühle und wollte auch viele Dinge mit mir ausprobieren (einige verweigerte ich, was er akzeptierte). Wir ließen uns viel Zeit bis zum ersten Mal und hatten anschließend doch sehr oft miteinander geschlafen. Es war schön, aber in mir blieb die Frage, ob er mich dahingehend einfach nur „ausnutze“ um Erfahrungen zu sammeln, da ich wohl um einiges aufgeschlossener wäre als muslimische Frauen (oh Wunder).

Seit meiner Abreise sind wir weiterhin täglich in Kontakt. Fast jeden Abend telefonieren wir zusammen - manchmal bis zu 3 Stunden). Seine übertriebenen Komplimente sind weiterhin da, wenn sie auch weniger werden.
Er beteuert nach wie vor, ich sei seine größte Liebe und er könne nach mir niemals wieder eine schwarze Frau lieben. Er würde alles dafür tun, um mich nicht an der Distanz zu verlieren. Wir machten aus, dass er im Sommer nach Deutschland für 1-2 Wochen kommen wird. Mittlerweile hat er aber schon rausgefunden, dass das mit dem Visum schwierig werden könnte. Ich vermute, dass er schlussendlich mich bitten wird, meinen Urlaub in Gambia zu verbringen.
Ihm wäre es egal, wo wir auf der Welt zusammen leben, solange es mit mir ist - aber es scheint nicht, als würde er sich wirklich ernsthaft über einen langfristigen Plan Gedanken machen.
Er ist ein sehr lieber Mensch, und bringt mir so viel Aufmerksamkeit entgegen, wie schon lange keiner mehr. Außerdem wirkte er von vornherein (auch im Gegensatz zu anderen afrikanischen Männern, die ich kennen lernte und die Interesse an mir zeigten), sehr aufgeschlossen und weltoffen, was meine Kultur, Religion und Herkunft anbelangt - wenn er auch wenig Fragen dazu stellt. An mir selbst gibt es nach wie vor nichts, was er kritisieren könnte oder ihn stört - nach 4 Monaten erscheint mir so viel Perfektion meinerseits recht unrealistisch. Dennoch genieße ich unsere Gespräche und mag seinen Charakter sehr. Wir können über alles reden und er hat immer ein offenes Ohr für mich. Ich lernte ja auch seinen Vater besser kennen, und weiß von dem großen Vertrauen, das die Organisation in ihn hat. Ich weiß, dass er viel Geld verdient, und kann mir aus all den Gründen eigentlich nicht vorstellen, dass der Vater oder E nur wegen Geld auf weiße Frauen aus sind.

Ich frage mich, ob ich „zu hart“ bin. Habe viele Vorurteile gegenüber afrikanischen Männern und dem Islam. Tu ich ihm unrecht?
Wir haben nun mal ein finanzielles Ungleichgewicht - dass der ärmere vom reicheren Part im gewissen Maße profitiert, ist ganz natürlich. Doch wo hört normaler Profit auf und fängt Ausbeutung an?
Ich erinnere mich an eines unserer ersten Gespräche, er erzählte mit einer großen Überzeugung vom Islam und den Praktiken (Frauenbeschneidung, Frauenbild allgemein, Rechte der Frauen und Männer, Heirat mit einer christlichen Frau nur wenn sie konvertiert etc.). Mittlerweile behauptet er, dass er von all diesen Dingen Abstand nehmen oder Kompromisse eingehen würde, da der Wunsch, mit mir zu sein, über allem anderen stehe. Gleichzeitig sagt er auch immer wieder, dass er ein guter Muslim sein möchte.
Gibt es wirklich die Möglichkeit, eines friedlichen Zusammenlebens eines muslimischen Mannes und einer christlichen Frau? (Seine Schwestern lehnen Kopfbedeckungen ab - ist das ein Zeichen, dass er tatsächlich aus einer eher „offenen“ muslimischen Familie kommt?)
Natürlich habe auch ich ihm von meinen Zweifeln und diesem Forum hier erzählt. Er versteht meine Bedenken, beteuert jedes Mal seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, und dass er das mit der Zeit beweisen wird. Gesellschaftlichen oder familiären Druck, der durch eine Beziehung mit mir auf ihn lasten könne, schließt er aus - er ist erwachsen, seine Familie ist weltoffen und außerdem interessiere er sich nicht für die Meinung anderer.

Ich habe in den letzten Jahren durch meine ausgeprägte Naivität einige sehr negative Erfahrungen mit Männern machen müssen. Seitdem traue ich der Liebe nicht mehr so recht und bin sehr übervorsichtig. Durch E wird mir bewusst, dass ich gar nicht mehr weiß, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist.
Umso mehr hoffe ich auf eure Meinungen, Ratschläge und Tipps. Natürlich denke ich nicht, dass „er so einer ist“ - aber ich denke, dass hat vor mir auch jede andere Frau gedacht, die auf einen afrikanischen Mann herein gefallen ist..

Vielen Dank für eure Kommentare.
Ina

Cimmone
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Cimmone » 02.02.2026, 17:10

Liebe Ina,
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Cimmone » 02.02.2026, 17:36

Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
oder auch um mir bei der Einrichtung einer SIM-Karte zu helfen (Praktischerweise hatte E somit dann auch gleich meine gambianische Nummer und konnte mir von da an schreiben).
Hier fängt er schon an, übergriffig zu sein.
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
E war eigentlich im persönlichen Kontakt von Anfang an sehr nett, etwas schüchtern, höflich distanziert, aber dennoch interessiert. Doch über die SMSn, die er seit der Einrichtung meiner SIM-Karte täglich schickte, betrieb er wohl so etwas wie LoveBombing: er überschüttete mich pausenlos mit wilden und vollkommen übertriebenen Komplimenten. Und beteuerte dann immer wieder, dass diese „nur ehrlich“ gemeint und keine Übertreibung wären
Das passt nicht recht zusammen, oder?

Love Bombing ist ja schon eine Red Flag
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
irgendwann fing es an, dass ihm für das letzte Taxi zurück immer wieder das Geld ausging
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
bat er plötzlich doch um Rückerstattung BEIDER Pizzen. Dabei tat er so, als wäre es ihm super unangenehm, mich darum bitten zu müssen -
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Aus dem Restaurantbesuch wurde schlussendlich nichts, weil er den gesamten Nachmittag mit Freunden unterwegs war und es deshalb abends zeitlich nicht mehr ausging. Aus dem Schuhen wurde nichts, weil sie an dem Tag, an dem er sie kaufen wollte, plötzlich leider schon weg waren.
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Er nahm alles, was ich ihn anbot, ohne zu Zögern an
Mir persönlich reichen diese vier Beispiele. Da war noch mehr.
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Wir machten aus, dass er im Sommer nach Deutschland für 1-2 Wochen kommen wird. Mittlerweile hat er aber schon rausgefunden, dass das mit dem Visum schwierig werden könnte. Ich vermute, dass er schlussendlich mich bitten wird, meinen Urlaub in Gambia zu verbringen.
Er könnte auch herausfinden, dass er mit einer "Einladung" sprich, Verpflichtungserklärung von Dir für zwei Wochen nach D kommen könnte. Da sei bitte sehr konsequent und unterschreibe diese nicht. Da könnten Kosten auf Dich zukommen, die Du ewig abzahlen musst.

Ich wäre sehr vorsichtig im weiteren Umgang und ihn ausschleichen.
Du scheinst Dich nicht so einfach blenden zu lassen, was hier sehr gut ist.
Bis jetzt könnte man sagen, er hat halt die Gelegenheit genutzt. Da er aber weiter den Kontakt hält, sich auch widerspricht "guter Moslem -Kompromisse machen" sieht er es auf mehr ab.
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von gadi » 02.02.2026, 17:58

Guten Abend liebe Ina und herzlich willkommen auch von mir.

Ich schreibe das in letzter Zeit öfter: Unser Forum ist wie eine Schatzkiste, man muss sie nur öffnen. Bitte nimm dir die Zeit und lese dich intensiv bei uns ein, dann wird sich so manche deiner Fragen wie von selbst beantworten.

Du schreibst
Natürlich denke ich nicht, dass „er so einer ist“ - aber ich denke, dass hat vor mir auch jede andere Frau gedacht...
Das hast du sehr treffend erkannt, so ist es leider.

"AMIGA" und "AIBGA" sagen dir etwas?
Natürlich habe auch ich ihm von meinen Zweifeln und diesem Forum hier erzählt. Er versteht meine Bedenken, beteuert jedes Mal seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, und dass er das mit der Zeit beweisen wird.

Wärest du ein Beznesser, was würdest du auf eine solche Frage bzw. auf einen Hinweis auf unser Forum antworten?

Gesellschaftlichen oder familiären Druck, der durch eine Beziehung mit mir auf ihn lasten könne, schließt er aus...
Und das glaubst du ihm?
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Ina1234
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Ina1234 » 03.02.2026, 06:09

Hallo, schon mal lieben Dank für eure Nachrichten.
Love Bombing ist ja schon eine Red Flag
Das weiß ich, allerdings habe ich wenig Ahnung über die Kultur und Religion dort. Ich hatte irgendwann recherchiert, wie „Dating“ in Afrika funktioniert und herausgefunden, dass Umwerben in Form von großen Gesten und Worten völlig normal ist. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht. Aber es hatte mich etwas „beruhigt“. Vielleicht habt ihr ja eine andere Erfahrung oder Sichtweise darauf…?
Er könnte auch herausfinden, dass er mit einer "Einladung" sprich, Verpflichtungserklärung von Dir für zwei Wochen nach D kommen könnte. Da sei bitte sehr konsequent und unterschreibe diese nicht. Da könnten Kosten auf Dich zukommen, die Du ewig abzahlen musst.
Das war tatsächlich auch schon Thema, nur das mit den Kosten war mir noch gar nicht so bewusst. Da werde ich mich definitiv mal mit auseinandersetzen. Lieben Dank für den Hinweis.
Wärest du ein Beznesser, was würdest du auf eine solche Frage bzw. auf einen Hinweis auf unser Forum antworten?
Hierzu habe ich eine ernst gemeinte Gegenfrage: wie würde jemand auf solche Bedenken reagieren, der es wirklich ernst meint?
Ich war der Auffassung, „ertappte Menschen“ reagieren meist mit Wut und Vorwürfen. Er war aber verständnisvoll und respektvoll.
Und das glaubst du ihm?
Ich habe so meine Zweifel, aber ehrlich gesagt, würde ich es gerne glauben. Wobei ich ja seine Familie auch kennen lernte und ich insgesamt den Eindruck hatte, dass sie weltoffener sind, als andere Gambier. Zumal der Vater selbst Mal einige Jahre in der Schweiz gelebt hat..

Liebe Gadi und Cimmone, vielleicht habt ihr ja nochmal kurz Zeit, auf meine Antwort zu reagieren. Würde mich sehr freuen.
Ich bin fleißig am Lesen all der anderen Geschichten, doch eine vergleichbare Geschichte hab ich leider noch nicht gefunden. Die meisten scheinen sich ja doch eher im Urlaubsumfeld in Nordafrika oder im Zusammengang mit Asyl abzuspielen…

Liebe Grüße
Ina

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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Cimmone » 03.02.2026, 10:46

Liebe Ina,

Es ist nicht leicht, eine schnelle Antwort zu finden.
Du hast ja Zweifel, das allein sollte schon für sich sprechen.
Sonst wärst Du nicht hier im Forum gelandet.

Eine andere Red Flag ist auch, bei Eurem Streit, der Versuch der emotionalen Erpressung. So etwas macht ja niemand, der nicht in irgendeiner Weise toxisch ist oder ein klares Ziel verfolgt.

Der Bezzie, der mich in der Mache hatte, sagte auch, dass ich ihm vertrauen kann. Er kennt solche Männer, er aber ist nicht so. Ganz weich und sanft. Mit Verständnis und Geduld. Ich hab ihm das geglaubt. ( Geschichte 357)

In erster Linie möchten wir Dich vor einer so schlechten Erfahrung bewahren, die Du nicht machen musst.
Letztendlich entscheidest Du. Das ist nunmal Fakt.

Liebe Grüße
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gadi
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von gadi » 03.02.2026, 11:46

Liebe Ina,

in der Kürze der mir momentan zur Verfügung stehenden Zeit: Viele Geschichten im Forum (auch, aber nicht nur bei den Wahren Geschichten, sondern auch direkt im Forum) haben gerade keinen Zusammenhang mit Tourismus/Nordafrika/Asyl, so auch z.B. die Geschichte von Cimmone.

Mehr später.
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Toastie
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Toastie » 03.02.2026, 12:29

Hallo Ina!

Gut, dass du den Weg ins Forum gefunden hast!
Vieles, was du als positiv zu dem Mann erwähnst, ist m.M.n. Teil seiner Betrugs-Masche! :x
Das sich schüchtern und zurückhaltend Geben ist weit verbreitet in Bezess!
Cimmone hat dich schon auf die Diskrepanzen hingewiesen, denk dir das noch einmal logisch durch:
1) würde ein schüchtern zurückhaltender Mann sich deine Nummer, die du ihm nicht gegeben hast, einfach einspeichern und dich gleich privat kontaktieren?
2) würde ein schüchtern zurückhaltender Mann dich gleich mit "Liebe" und Komplimenten überschütten?
Skeptisch würde mich auch machen, dass er mit 29 noch unverheiratet ist. Die Möglichkeit, dass sein Vater seine Arbeit nutzt, eine potentielle (Übergangs-)Frau für seinen Sohn zu finden ist auch nicht so weit hergeholt, wenn es denn so ist. Ein professioneller Zuständiger für Freiwillige würde doch niemals wollen, dass der eigene Sohn mit denen eine Affaire anfängt?! :shock: Vielleicht ist es nicht das erste Mal!
Es ist gut, dass du die SMS als Lovebombing erkannt hast, es kann jedoch sein, dass das Lovebombing bei dir doch (unterbewusst) Wirkung gezeigt hat, denn du schreibst selbst an einigen Stellen, dass du dir zwar nicht sicher bist, aber gerne hättest, dass es wahr ist. Lass dir eines sagen: Lovebombing ist niemals wahr! Es sei denn es wird nach vielen Jahren des langsamen Kennenlernens und gemeinsamen Weges durch Dick und Dünn geäußert, und dann würde man es nicht mehr Love Bombing nennen! :wink:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Nun war ich außerhalb der Schule sehr viel alleine und wollte doch auch etwas vom Land sehen. Nur alleine als junge weiße Frau hatte ich ja nirgends Ruhe vor den afrikanischen Männern....
In gewisser Weise fühlte ich mich ja abhängig von ihm, da ich die Ausflüge ohne ihn niemals hätte machen können und sehr viel alleine gewesen wäre - also musste ich mich „gut stellen“. Und mit der Zeit mochte ich immer mehr, wie er mich behandelte und mich umsorgte.
Naja, schlussendlich kam es von einem zum anderen, und wir starteten eine kleine Romanze. Ich hatte mich durch seine nette, höfliche und sehr respektvolle Art (in Person) tatsächlich etwas in ihn verliebt -
Das kann ich sehr gut verstehen, da es mir bei Auslandsreisen in Länder wie diese als einzige weiße Frau genauso ging. Diese Abhängigkeit kann einen sehr leicht in die Arme eines Mannes treiben, da dieser zu allererst einmal einen "Beschützerstatus" bekommt und überlebenswichtig erscheint. Was aber, wenn das von Beginn an Teil seines Plans war? Er wusste ja immer, du bist alleine dort und somit ein Stück weit (von ihm) abhängig.
Was mich etwas verwundert ist, dass du wohl bemerkst, dass er nicht ganz ehrlich zu dir ist, also es zwischen euch viele Ungereimtheiten gibt, diese Frage jedoch auf gewisse Weise eh nicht klären willst (was "dealt" er sonst so als Lebensunterhalt? Hat er nun Geld um mich einzuladen oder ist es alles gelogen?). Stört es dich bei einem Mann gar nicht, wenn es so viele Ungereimtheiten oder Lügen gibt? Also wenn er so tut als würde er Dieses und Jenes machen und im nächsten Moment kommst du drauf es stimmt gar nicht? Das würde mich sehr unrund machen! V.a. wenn er die muslimische Kultur vorschiebt ("ein Mann zahlt für die Frau") und es dann nur leere Worte sind. Da geht es ja um das Bild, dass du von ihm als (muslimischen) Mann hast bzw. gerne hättest? :?
Zu den positiven Aspekten: er ist als ein sehr hilfsbereiter Mensch dort aufgefallen und schenkt dir viel Aufmerksamkeit. Es ist nachvollziehbar, dass diese Qualitäten dir gefallen! Hast du schon herausgefunden, wie er sich verhält, wenn du mal nicht so gut drauf bist, ihm von dir aus sozusagen nicht viel bieten kannst oder einmal nicht so viel Zeit für ihn hast (wie z.B. täglich 3h zu telefonieren)? Wenn du mit FreundInnen ausgehst und dich nicht täglich bei ihm meldest, wie ist er dann?
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Noch etwas zum sexuellen Aspekt: er fragte mich schon sehr früh über meine Erfahrungen aus und war sichtlich angetan davon. Er selbst hatte bis dahin noch sehr wenig Erfahrung („anständiger Muslim“ - nur drei „Ausrutscher“), aber gab auch zu, dass er sich durch meine Erfahrung angezogen fühle und wollte auch viele Dinge mit mir ausprobieren (einige verweigerte ich, was er akzeptierte). Wir ließen uns viel Zeit bis zum ersten Mal und hatten anschließend doch sehr oft miteinander geschlafen. Es war schön, aber in mir blieb die Frage, ob er mich dahingehend einfach nur „ausnutze“ um Erfahrungen zu sammeln, da ich wohl um einiges aufgeschlossener wäre als muslimische Frauen (oh Wunder).
"Nur drei Ausrutscher"! :twisted:
Sorry das ist so inszeniert! :roll: Kein muslimischer Mann sucht bei seiner (wirklichen) Auserwählten für die Ewigkeit nach sexueller Erfahrung! Er nimmt sich heraus die Erfahrung zu machen, ja. Auch da wollte er sogar Dinge mit dir ausprobieren, die du nicht wolltest, okay und er akzeptierte das. Der Widerspruch ist schon wieder spürbar. Obwohl er vorher nur "3 Ausrutscher" hatte, hatte er dann ganz oft Sex mit dir. Ist das nicht alles etwas seltsam? Also wie schnell er seine religiösen Vorschriften nun aufgeben möchte? Glaub mir, er hatte diese Erfahrungen auch zuvor schon! Und er hat diese ja nicht bei muslimischen Frauen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit anderen aufgeschlossenen Freiwilligen gesammelt! :!: :oops:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Seit meiner Abreise sind wir weiterhin täglich in Kontakt. Fast jeden Abend telefonieren wir zusammen - manchmal bis zu 3 Stunden). Seine übertriebenen Komplimente sind weiterhin da, wenn sie auch weniger werden.
Er beteuert nach wie vor, ich sei seine größte Liebe und er könne nach mir niemals wieder eine schwarze Frau lieben. Er würde alles dafür tun, um mich nicht an der Distanz zu verlieren. Wir machten aus, dass er im Sommer nach Deutschland für 1-2 Wochen kommen wird. Mittlerweile hat er aber schon rausgefunden, dass das mit dem Visum schwierig werden könnte. Ich vermute, dass er schlussendlich mich bitten wird, meinen Urlaub in Gambia zu verbringen.
Diese Info könnte leider sehr auf Bezness schließen lassen :cry: . Also der tägliche, stundenlange Kontakt meine ich. Was ist mit deinem Leben außerhalb dieser recht frischen Beziehung geworden? Hast du sonst noch FreundInnen und Hobbies, die du reaktivieren könntest? Es ist ziemlich gefährlich (unabhängig von Bezness) sein Leben für einen Mann aufzugeben! Hier entsteht eine extreme emotionale Abhängigkeit, aus der man eventuell nur sehr schwer wieder herauskommen kann. Wozu die Eile des täglich stundenlang "Zusammenseins"? Warum nicht mit dem gewohnten Alltag verbinden und langsam kennenlernen? Geht er gar nicht ab und zu in die Moschee oder hat Verpflichtungen?
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Ihm wäre es egal, wo wir auf der Welt zusammen leben, solange es mit mir ist - aber es scheint nicht, als würde er sich wirklich ernsthaft über einen langfristigen Plan Gedanken machen.
Achtung! Das ist ein klassischer Bezzie-Satz! Er muss sich derzeit ja nicht Gedanken über die Zukunft machen, jetzt ist sein Plan womöglich nur, dich ordentlich in ihn verliebt zu bekommen!
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Er ist ein sehr lieber Mensch, und bringt mir so viel Aufmerksamkeit entgegen, wie schon lange keiner mehr. Außerdem wirkte er von vornherein (auch im Gegensatz zu anderen afrikanischen Männern, die ich kennen lernte und die Interesse an mir zeigten), sehr aufgeschlossen und weltoffen, was meine Kultur, Religion und Herkunft anbelangt - wenn er auch wenig Fragen dazu stellt. An mir selbst gibt es nach wie vor nichts, was er kritisieren könnte oder ihn stört - nach 4 Monaten erscheint mir so viel Perfektion meinerseits recht unrealistisch. Dennoch genieße ich unsere Gespräche und mag seinen Charakter sehr. Wir können über alles reden und er hat immer ein offenes Ohr für mich. Ich lernte ja auch seinen Vater besser kennen, und weiß von dem großen Vertrauen, das die Organisation in ihn hat. Ich weiß, dass er viel Geld verdient, und kann mir aus all den Gründen eigentlich nicht vorstellen, dass der Vater oder E nur wegen Geld auf weiße Frauen aus sind.
Alles, was für dich ein gutes Zeichen ist, lässt bei mir eher die Warnglocken läuten! :shock: :x
Wie weißt du nach diesen wenigen Wochen, dass er ein sehr lieber Mensch mit guten Charakter, aufgeschlossen, weltoffenen, tolerant usw. ist? Das kommt mir sehr früh vor!? Dass er alles an dir liebt und absolut nichts kritisieren könnte, ist wirklich (ohne dir zu nahe treten zu wollen) etwas unwahrscheinlich und ungewöhnlich. Du hast ja an ihm auch Dinge gefunden (Unehrlichkeit, Übertreibung, Übergriffigkeit, etc.) die trotz des kurzen Zeitraums des mit ihm Zeitverbringens nicht absolut perfekt erscheinen? Dass die Organisation so überzeugt von seinem Vater wäre, wenn sie wüsste, dass er den Sohn mit den Freiwilligen anbandeln lässt, wage ich zu bezweifeln!
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Ich frage mich, ob ich „zu hart“ bin. Habe viele Vorurteile gegenüber afrikanischen Männern und dem Islam. Tu ich ihm unrecht?
Nein, nein, nein! Sicher nicht! Es ist gut, dass du jetzt noch kritisch und logisch denken kannst :!: . Nach noch mehr Monaten des Lovebombings kannst du das ev. nicht mehr! :cry:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Ich erinnere mich an eines unserer ersten Gespräche, er erzählte mit einer großen Überzeugung vom Islam und den Praktiken (Frauenbeschneidung, Frauenbild allgemein, Rechte der Frauen und Männer, Heirat mit einer christlichen Frau nur wenn sie konvertiert etc.). Mittlerweile behauptet er, dass er von all diesen Dingen Abstand nehmen oder Kompromisse eingehen würde, da der Wunsch, mit mir zu sein, über allem anderen stehe. Gleichzeitig sagt er auch immer wieder, dass er ein guter Muslim sein möchte.
Merkst du, er tut es wieder! Probiert mehrere Dinge bei dir aus. Erst begeistert er dich, indem er den gläubigen, redlichen Moslem gibt. Dann ist er plötzlich "fluider Moslem", also einer, der durchaus Kompromisse eingehen könnte wegen der Liebe zu dir. Also wer/was ist er nun? Wo liegen seine religiösen Werte wirklich? :roll:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Gibt es wirklich die Möglichkeit, eines friedlichen Zusammenlebens eines muslimischen Mannes und einer christlichen Frau? (Seine Schwestern lehnen Kopfbedeckungen ab - ist das ein Zeichen, dass er tatsächlich aus einer eher „offenen“ muslimischen Familie kommt?)
Natürlich habe auch ich ihm von meinen Zweifeln und diesem Forum hier erzählt. Er versteht meine Bedenken, beteuert jedes Mal seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, und dass er das mit der Zeit beweisen wird. Gesellschaftlichen oder familiären Druck, der durch eine Beziehung mit mir auf ihn lasten könne, schließt er aus - er ist erwachsen, seine Familie ist weltoffen und außerdem interessiere er sich nicht für die Meinung anderer.
Glaub mir, er kommt nicht aus einer "offenen" muslimischen Familie! Wie sollte die denn überhaupt aussehen? Dass der Sohn eine Christin heiraten darf bis er genug Geld hat, um eine muslimische Jungfrau zu heiraten? Wenn du das meinst, dann könnte das zutreffen. Aber dass er für dich seine muslimische Werte über den Haufen wirft, ist leider sehr unwahrscheinlich.
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Ich habe in den letzten Jahren durch meine ausgeprägte Naivität einige sehr negative Erfahrungen mit Männern machen müssen. Seitdem traue ich der Liebe nicht mehr so recht und bin sehr übervorsichtig. Durch E wird mir bewusst, dass ich gar nicht mehr weiß, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist.
Umso mehr hoffe ich auf eure Meinungen, Ratschläge und Tipps. Natürlich denke ich nicht, dass „er so einer ist“ - aber ich denke, dass hat vor mir auch jede andere Frau gedacht, die auf einen afrikanischen Mann herein gefallen ist..
Das tut mir sehr leid, dass du schlechte Erfahrungen machen musstest! :cry:
Umso wichtiger ist es nun wachsam zu sein damit sich deine Erfahrungen nicht wiederholen.
Setz dich hin und schreib dir auf, was DIR wichtig ist in einer Beziehung.
Wenn z.B. Ehrlichkeit ganz oben auf der Liste steht, kann ich dir garantieren, dass dieses Gambianer dich nicht glücklich machen wird! :cry:
Nimm dir Zeit für dich und finde zurück zu dir und deinen Werten, lass dich von dem Mann bitte nicht blenden!
Alles Liebe,
Toastie
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heartbeat
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von heartbeat » 03.02.2026, 16:24

Liebe Ina,

Meine Vorschreiberinnen gehen mit sehr wichtigen Hinweisen auf die von Dir geschilderten Umstände ein und ich möchte mich ihren Einschätzungen anschließen.

Ich möchte dazu noch einen allgemein gültigen Aspekt dazu beitragen und muss dafür etwas ausholen:

Ich bin jetzt schon 77 Jahre alt und habe fast mein ganzes Leben lang im Freizeit- und teilweise auch beruflichen Bereich lang immer wieder mehr oder weniger enge Berührungen und auch länger dauernde Beziehungen zu Männern aus afrikanischen Ländern (Äthiopien, Malawi, Kongo, Nigeria, Kamerun, Guinea, Ghana) gehabt, darunter Kopten, Muslime und Christen - akademisch sehr gebildete ebenso wie ganz ungebildete - alles in allem: sehr viele interessante Erfahrungen! Gute und auch weniger schöne!
Nur wenige davon spielten in den Bezness-Bereich hinein. Als "Zuschauerin/Zeugin" habe ich allerdings leider viel Bezness erleben müssen.

Den afrikanischen Kontinent habe ich selbst nie betreten. Sämtliche Erfahrungen stammen aus meinem Leben in England und Deutschland.

Die Menschen, die ich hier bis vor einigen Jahren und damals im UK traf, waren also schon hier, hatten den "Sprung nach Europa" geschafft, manche als echte politische Flüchtlinge, andere zum Studium an einer britischen Uni oder durch andere Verbindungen, z. B. durch schon hier lebende Freunde oder Verwandte, auch manche "Boat People" (die meisten davon traf ich in Spanien an) waren dabei.

Liebe Ina,
meine sehr wichtige Erkenntnis aus meinen Erfahrungen mit dieser Menschen-Vielfalt lautet:

Fast ALLEN (ich würde sagen 98%) dieser grundverschiedenen Menschen aus schwarzafrikanischen Ländern war es überaus wichtig, auch in ihrem Heimatland eine "echte" Familie zu gründen, die in allem ihre Herkunft, Traditionen, Glauben und Bräuche (auch Hautfarbe) teilte, so, wie es die in ihnen tief verwurzelten Werte der Heimatgesellschaft verlangt, denn nur eine solche Familie ist dort anerkannt.

Immer noch gilt darüber hinaus oft eine möglichst große Kinderschar als erstrebenswert, da diese ja für die Alten das Sozialsystem sind. Bei den besser Verdienenden hat sich das in den letzten Jahrzehnten etwas verändert.
Im Senegal z. B. heiraten alte Männer immer noch ganz junge Mädchen und haben viel mehr als "nur" vier Frauen, von denen sie oft eine höhere zweistellige Anzahl an Kindern haben. Was durch Staatsgesetze offiziell gilt, wird in diesen Ländern vielfach noch durch alte Traditionen einfach ignoriert, weiter fortgeführt und toleriert.

Muslime dürfen ja ohnehin bis zu vier Frauen heiraten, aber auch unter Christen ist die Polygamie äußerst verbreitet!!! (Unsere Definition von "Treue"- dort: Fehlanzeige!)

Ich selbst pflegte bis 2004 eine Freundschaft mit einem Mann aus Nigeria (Christ), der in seiner Heimat ein Unistudium absolviert und zuerst dort an einer höheren Schule unterrichtet hatte. Aufgrund der unregelmäßigen Gehaltszahlungen, die zwischendurch monatelang ganz ausblieben, und wohl auch, weil er seinen älteren, heiratswilligen Bruder unterstützen wollte, verließ er Nigeria in Richtung Ägypten, wo er mit befristetem Vertrag an einem internationalen Gymnasium eine Zeitlang ausländische Diplomatenkinder unterrichtete. Wir haben hier viel Kulturelles unternommen und uns viel über Politik und soziokulturelle Unterschiede ausgetauscht.

Diesem Freund fiel es eines Tages ein, mich heiraten zu wollen. Er hatte sich das folgendermaßen gedacht und fand es ganz normal: Hier hat er mich als Ehefrau, aber in Nigeria heiratet er dann noch eine "richtige" Frau und gründet mit ihr eine "richtige" Familie mit "richtigen" Kindern.
Wie bitte??? ... Haha!

Diesen "Zukunftsplan" habe ich hier bei mehreren Männern aus anderen afrikanischen Ländern vorgefunden.

Meine jahrzehntelange Beschäftigung mit unendlich viel Lektüre von und über und Gespräche mit den vielen Menschen aus diesen Ländern hat mir klar gemacht, dass selbst bei bestem Willen von beiden Seiten das Unüberbrückbare*) unweigerlich zum Vorschein kommt, wenn der Alltag (die Gewohnheit) einkehrt und/oder man sich nicht selbst komplett aufgeben möchte. Da braucht man vielleicht gar nicht zu allererst an das materielle Gefälle zwischen diesen Regionen und hier zu denken:

*) Muslim und die westafrikanische Sozialisation - da sind W e l t e n zu überbrücken! Glaub mir bitte: das k a n n nicht gut gehen!
Selbst wenn kein Bezness im Spiel wäre (- das sehe ich aber in diesem Fall schon, genau wie Toastie!)

Ich ermutige lieber, anstatt Hoffnungen zu zerstören...deswegen tut mir meine Sicht für Dich sehr leid.
Sei aber froh, dass Du hierher gefunden hast! Ich glaube, das ist das berühmte "Glück im Unglück" (oder Unglücklichsein) - in diesem Fall aber BEVOR das ganz große Unglück beginnt.

Alles Liebe
heartbeat
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von gadi » 03.02.2026, 21:23

Ina1234 hat geschrieben:
03.02.2026, 06:09
Wärest du ein Beznesser, was würdest du auf eine solche Frage bzw. auf einen Hinweis auf unser Forum antworten?
Hierzu habe ich eine ernst gemeinte Gegenfrage: wie würde jemand auf solche Bedenken reagieren, der es wirklich ernst meint?
Ich war der Auffassung, „ertappte Menschen“ reagieren meist mit Wut und Vorwürfen. Er war aber verständnisvoll und respektvoll.
Ich meine, dass jemand, der es wirklich ernst meint, "getroffen und durchaus verletzt" reagieren würde. "Verständnisvoll und respektvoll" würde jemand reagieren, bei dem gerade keine ehrlichen Gefühle verletzt worden wären. "Verständnisvoll und respektvoll" kann er gerade deshalb reagieren, weil er gefühlsmäßig über den Dingen steht und berechnen kann, wie er bei dir am effektivsten in der Spur bleibt/zum Erfolg kommt. Wenn ich ein Beznesser wäre, würde ich genau derart reagieren wie ich meine, dass das bei dir am besten ankommt.
Ina1234 hat geschrieben:
03.02.2026, 06:09
Und das glaubst du ihm?
Ich habe so meine Zweifel, aber ehrlich gesagt, würde ich es gerne glauben. Wobei ich ja seine Familie auch kennen lernte und ich insgesamt den Eindruck hatte, dass sie weltoffener sind, als andere Gambier. Zumal der Vater selbst Mal einige Jahre in der Schweiz gelebt hat...
Wir haben eine Geschichte im Forum (und hier lag ausdrücklich kein Bezness vor), da waren alle Beteiligten sowas von "weltoffen und modern". Der Vater des Mannes Professor in der Schweiz, der Sohn jahrelang auf internationalen Schulen/Unis ausgebildet...und doch blieben alle letztendlich gefangen in ihrer jeweiligen Kultur. https://forum.1001geschichte.de/viewtop ... f=4&t=6134
Und sehr passend zu dieser Frage, ganz aktuell: die Zeilen von heartbeat, direkt über mir. Weiters an unzähligen anderen Stellen im Forum, wenn du nur willst.

Darf ich dich nochmals fragen, liebe Ina: AMIGA und AIBGA, kennst du diese Abkürzungen und weißt du, wofür sie stehen?
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Yeba12 » 04.02.2026, 02:27

Liebe Ina,

ich habe einen orientalisch-islamischen Hintergrund und kann den Beitrag von Toastie unterschreiben. Genau so wie sie es schreibt, ist es.

Wir Muslime unterscheiden uns übrigens…

Konsens ist aber: Ein guter Moslem würde die Frau, die er respektiert und liebt niemals um Geld anbetteln, eher würde er in Grund und Boden versinken. Das Geld für die Pizzen zurück zu fordern gilt in unserem Kulturkreis als peinlich und unangenehm… Der Typ ist sehr offensichtlich ein Betrüger.

Frauenbeschneidungen findest Du übrigens nicht nur unter Muslimen, sondern auch unter Kopten. Das ist mehr so ein kulturelles Ding.

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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von gadi » 04.02.2026, 12:37

Yeba12 hat geschrieben:
04.02.2026, 02:27
Liebe Ina,

ich habe einen orientalisch-islamischen Hintergrund und kann den Beitrag von Toastie unterschreiben. Genau so wie sie es schreibt, ist es.
[...]
Konsens ist aber: Ein guter Moslem würde die Frau, die er respektiert und liebt niemals um Geld anbetteln, eher würde er in Grund und Boden versinken. Das Geld für die Pizzen zurück zu fordern gilt in unserem Kulturkreis als peinlich und unangenehm… Der Typ ist sehr offensichtlich ein Betrüger.
[...]
Den Beitrag von Toastie kann ich auch unterschreiben, was für ein ausführlicher, kenntnisreicher und einfühlsamer Beitrag, vielen Dank einmal an dieser Stelle, liebe Toastie.
Und auch der Beitrag von heartbeat, ausführlich, voller Fachkenntnis und Lebenserfahrung, herzlichen Dank, liebe heartbeat.

Auch auf die Gefahr hin, dass es nervt: Unser Forum ist ein Schatz, insb. durch Beiträge wie diese. Ein Schatz voll von Kenntnissen, Lebenserfahrung, Empathie. Mit Beiträgen von Menschen aus beinahe allen kulturellen und auch religiösen Hintergründen. Neuestes Beispiel ist unsere Yeba, mit ihrem orientalisch-islamischen Hintergrund. Viele User oder auch Teammitglieder haben ebenfalls migrantischen und/oder islamischen/jüdischen/christlichen Hintergrund bzw. haben lange in allen möglichen Ländern auswärts gelebt/gearbeitet. Manche machen das zum Thema, manche halten sich darüber eher bedeckt, beides ist gut so. Hauptsache, ihr seid alle da, macht alle mit. Vielen Dank.
..............
Liebe Yeba,

so ist es, ein "guter Moslem" würde niemals Geld von einer Frau annehmen.

Leider drehen sich aber Beznesser ihre Kultur/Religion so hin, wie sie es gerade brauchen. Wenn es passt, sind sie "guter Moslem" (oder Christ bzw. andere Religion), wenn es nicht passt, dann ist eher "Religion (oder auch Kultur) nicht so wichtig". Dies dann in Kombination mit "weltoffen und modern".
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Toastie » 04.02.2026, 12:43

Liebe Ina,

wie geht es dir?
Ich kann mir vorstellen, dass unsere negativen Meinungen zu dem Mann, der dich seit Wochen stark beschäftigt und sozusagen dein Herz erobert hat, sehr schockieren :cry: . Vielleicht - wenn du es schaffst - kommst doch trotzdem im Forum vorbei und schreibst über deine Gefühle, egal wie es dir gerade geht. Dann können wir dir etwas helfen den Schock zu verdauen oder unsere Zweifel an den ehrlichen Intentionen des Mannes besser zu erklären? Was in deinem Text sehr stark zu spüren war, waren deine eigenen Zweifel. Nimm dein gut funktionierendes Bauchgefühl, deine Intuition ernst, es möchte dich warnen und vor Schlimmerem bewahren!
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Er beteuert nach wie vor, ich sei seine größte Liebe und er könne nach mir niemals wieder eine schwarze Frau lieben.
Ich glaube wir alle sind uns einig, dass man nach wenigen Wochen nicht die "größte Liebe" spüren kann oder? Das kann nicht stimmen! :roll:
Und der Satz "nach dir kann ich keine schwarze Frau mehr lieben" ist doch ziemlich komisch. Es soll wohl ein ganz besonderes Kompliment sein, dass du nicht nur wegen deiner Persönlichkeit, deiner eigenen Kultur, sondern sogar wegen deiner Hautfarbe etwas ganz Besonderes bist? Oder meint er wenn noch eine Frau nach dir, dann auf jeden Fall auch eine weiße, also es ist jedenfalls ein zweifelhaftes Kompliment finde ich... :shock:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
Er würde alles dafür tun, um mich nicht an der Distanz zu verlieren. Wir machten aus, dass er im Sommer nach Deutschland für 1-2 Wochen kommen wird. Mittlerweile hat er aber schon rausgefunden, dass das mit dem Visum schwierig werden könnte. Ich vermute, dass er schlussendlich mich bitten wird, meinen Urlaub in Gambia zu verbringen.
Du vermutest ganz richtig, darum wird er dich bitten. Er wusste schon vor seinem Vorschlag nach Deutschland zu kommen, dass das mit dem Visum schwierig werden würde, aber Bezzies sagen immer "ich komm dich besuchen" und erst später finden sie dann ganz plötzlich über das gemeine Visum heraus...! :roll:
Ina1234 hat geschrieben:
02.02.2026, 16:12
(Seine Schwestern lehnen Kopfbedeckungen ab - ist das ein Zeichen, dass er tatsächlich aus einer eher „offenen“ muslimischen Familie kommt?)
Vorsicht, nicht von Äußerlichkeiten täuschen lassen. Die Schwestern meines Bezzie hatten auch keine "Kopfbedeckung", ganz im Gegenteil, die eine hatte sogar kurze gefärbte Haare, Piercings, Tattoos, rauchte, trug weite Jeans und hörte Rap. (Welt-)offen war diese Familie aber ganz und gar nicht, die Familie war nur Teil der Inszenierung und half dabei mit, mir diese Offenheit vorzugaukeln.
Bevor du ihm die Möglichkeit gibst, dich weiter täglich zu manipulieren mit Worten, schreib lieber hier!
Liebe Grüße,
Toastie
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Toastie » 04.02.2026, 12:45

Danke liebe Gadi <3
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Ponyhof
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Ponyhof » 04.02.2026, 16:51

Also, für 2 Monate ist das ja schon ein ordentliches Panoptikum an Geschehnissen. :mrgreen: Will meinen: Er hat ganz schön losgebaggert, das "zurückhaltend" mag ich da nicht wirklich glauben.

Ich weiss gar nicht, wo ich da anfangen soll.... nur weil jemand dort als Lehrer arbeitet und -nach dortigen Verhältnissen- aus einer wohlhabenden Familie, heisst das nicht, dass er mit seinem Status zufrieden ist. Er wird dort Monat für Monat mit einem immensen, für ihn unerreichbaren Reichtum der Weissen konfrontiert. Früher kamen sie als Kolonialherren (und wollten den "Wilden Kultur beibringen"), heute kommen sie unter dem Deckmantel der "Hilfe" und "helfen" um ein Abenteuer zu erleben, aber ohne Ahnung zu haben... und brauchen dann selber Hilfe bei allen Alltagssachen. Denkst Du wirklich, dass sie Dich "lieben"? Ohne jetzt Mitleid für ihn zu haben, aber.... Es landen dort für die "Freiwilligenarbeit" immer neue hübsche und nette, fleissige junge Mädels, die etwas Gutes tun wollen, und oftmals diesen Freiwilligenorganisationen für dortige Verhältnisse unglaublich viel Geld in den Rachen werfen. Alle vor Dir -und alle nach Dir- haben ähnliche "Startschwierigkeiten" und ähnliche Interessen. Es ist nicht die erste SIM-Karte, die er einrichtet, nicht das erste Alltagsproblem, was er löst, und nicht die ersten Ausflüge, die er mit einem Mädel macht. Und es ist nicht die erste Powerbank (oder so Zeugs...), was er absahnt.

In seinem muslimischen Weltbild steht der Mann über der Frau, und es ist in seiner Kultur undenkbar, dass eine unverheiratete Frau alleine ans Ende der Welt reist, um Abenteuer zu erleben/sich selbst zu finden/"Freiwilligenarbeit" zu leisten...und dort mit einem fremden Mann alleine am Strand herumturnt. Never ever. Das ist in seiner Welt ungefähr so hoch angesehen wie ein Ferienjob im Rotlichtviertel.

Und genau so sieht er Dich: Jemanden, den man "herumkriegen" kann, und bei dem man mal die sexuellen Grenzen testen kann. Deine Offenheit in diesen Dingen (die in unserer Kultur kein Problem ist!) disqualifiziert dich dort völlig. In SEINER Welt hat die Frau Jungfrau zu sein (und mit seiner Lüge über die "Ausrutscher" zeigt er, dass die "Jungfräulichkeit" so ein hoher Wert ist, dass sie auch einen Mann "wertvoller" macht, und weil er vor Dir gut dastehen will, erwähnt er das...). Und nicht nur Jungfrau: Nein, eine "gute" Frau ist zudem auch noch beschnitten. Nicht, dass sie noch Spass am Sex entwickelt, oder unverheiratet nach wenigen Tagen mit fremden Männern ins Bett geht...merkst Du was? :mrgreen:

Klar muss er diese "Werte" über Bord werfen, wenn er mit Dir ins Bett will, denn diese Widersprüche fallen Dir natürlich auf. Ich will Dir nur zeigen, als was Du dort gesehen wirst: Als eine immens reiche, aber "verdorbene" Frau, die so "wertlos" ist, dass keiner auf sie aufpasst (kein Vater/Bruder), und die nach wenigen Tagen mit einem wildfremden Mann allein unterwegs ist und sich von ihm besteigen lässt. (Nicht meine Meinung, sondern dortige Ansichten!). Und diese Verachtung zeigt sich dann ganz offen: Natürlich würde ein Muslim nie Geld von einer (ehrbaren!) Frau nehmen. Von dir aber schon, denn Du bist ja nicht ehrbar, und solltest dankbar sein, dass sich überhaupt noch ein Mann für Dich als "Beschützer" findet. Du bist keine Frau, in die man(n) investiert. Und da hat er die Grenzen einfach immer weiter verschoben.

Euer Einkommensgefälle: Muslimische Männer werden in diesen patriarchalen Gesellschaften dazu erzogen, dass sie "der Herr im Haus" sind, eine Familie versorgen und die Frau "zu Diensten" zu sein hat, dafür versorgt wird. Nun bist Du aber diejenige, die mehr Geld -in seinen Augen IMMENS viel Geld hat, und die bestimmt hat, wann wo wie welche Ausflüge stattfinden. Du bist keine ehrbare Frau, ungerechterweise stinkreich, und hast das Geld, was eigentlich (nur) einem Mann (..ihm!) zustünde....Deine Freiheit, dein Geld, deine Rückkehr in eine Welt, von der er nur träumen kann (und von der er eine völlig falsche Vorstellung hat!)- das sind unüberbrückbare Gegensätze. Da spielt auch viel Neid mit, und die Mischung aus Neid und Verachtung ist toxiach! Er ist "Mädchen für alles", und sein Vater schickt ihn, um allen neu angekommenen "Huren" (sorry, das ist das Bild von freien, sexuell aktiven und unbeschnittenen Mädchen!) zu "dienen" und ihnen bei (dortigen) Selbstverständlichkeiten zu helfen (Wäsche waschen...Frauenarbeit!!! Und du "kannst das nicht" -> völlige Disqualifikation!)

Deine "einzige Qualität" ist Geld, und die Möglichkeit, über Dich an Sex/Spass/Restaurantbesuche zu kommen, oder gar an einen Pass. Natürlich startet er das Love-Bombing, natürlich startet er das "Beziehungsprogramm". Würdest Du für ihn bezahlen/ihm Sex ermöglichen/ihm bei der Abreise überflüssige, aber für ihn wertvolle Dinge schenken, wenn er Dich nicht "umsorgt", bezirzt, "geliebt" hätte? Ganz sicher nicht, und das weiss er. Also spielt er dieses Spiel. Also hört er zu....Eure "tiefen Gespräche": Ihr lebt in völlig verschiedenen Welten, wie "tief" sind die Gespräche denn wirklich gewesen? Oder war es nur ein "Spiegeln" oder unendliche Phrasen, die er von Deinen Vorgängerinnen gehört hat?

Also, ich bin eh skeptisch, wenn nach so kurzer Zeit die "grosse Liebe" beschworen wird....er kennt Dich doch gar nicht! Er hat Dich nur in einer sehr speziellen Situation kurzzeitig erlebt. Und Du hast Dir Sachen gefallen lassen (sexuell/für ihn bezahlen/Dich verarschen lassen (Schuhe als Geschenk...), das hätte sich keine muslimische Frau mitgemacht! Und selbst WENN es kein Bezness wäre: Genausowenig, wie Du auf Dauer in Gambia leben könntest, genausowenig würde er auf Dauer hierzulande klarkommen. Als was soll er arbeiten? Es reicht hierzulande nur zu Hilfjobs. Er steht am untersten Ende der sozialen Leiter, und wird das nicht ändern können. Du müsstes konvertieren, und dann daheim brav "unter ihm stehen". Auch wenn er JETZT sagt, das sei ihm egal- was soll er denn sonst sagen...? Sei Dir sicher: Wenn er in unserem Wertesystem "ganz unten" steht, aber als "guter Muslim" in der Moschee nebenan im dortigen (religiösen) Wertesystem einen guten Status erreichen kann, wird er schnell wieder religiös werden!

So, das war ein elend langer Text. Ich rate Dir dringend, die ganze Sache zu beenden. Ich sehe hier ganz klar das Bezness, und deutliche Zeichen der Verachtung -nicht der Liebe!- Dir gegenüber. Und selbst wenn, WENN das entgegen allen Anzeichen doch nicht der Fall sein sollte, hat das Ganze keine Zukunft, zumindest keine Erstrebenswerte für Dich.
„Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein grosser Glücksfall.“ Dalai Lama

Ina1234
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Ina1234 » 04.02.2026, 17:29

Hallo zusammen,
Jetzt sind es ja ganz schön viele Kommentare geworden, mit so viel Feedback hatte ich gar nicht gerechnet - vielen vielen lieben Dank an jede einzelne Rückmeldung ♥️

Wie ihr euch denken könnt, hatte ich mir eigentlich andere Antworten erhofft. Aber - und da gebe ich euch schon Recht: hätte ich nicht selbst so meine Zweifel, wäre ich ja gar nicht hier gelandet. Und eigentlich sollte das ja schon Grund genug sein, lieber die Finger davon zu lassen. Ich glaube, meine größte Unsicherheit kam aus dem fehlenden Wissen über die Kultur/Religion etc. Ich hatte Angst, zu wenig Verständnis für eventuelle Unterschiede zu haben, und ihm dadurch Unrecht zu tun. Aber ihr habt mir deutlich zu verstehen gegeben, dass sein Verhalten in seinen Kreisen erst recht nicht angemessen wäre.

Ich muss das alles jetzt erst mal ein wenig sacken lassen. Parallel zu euren Kommentaren, lese ich mir momentan wie verrückt die „Wahren Geschichten“ durch - das öffnet auch nochmal ganz anders die Augen.
Natürlich würde ich es ihm nach wie vor nicht zutrauen, wirklich so kalkulierend und abgebrüht zu sein, aber durch viele eurer Kommentare sind mir noch weitere Situationen eingefallen, die ich nun aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachte. So zum Beispiel einmal seine Erzählung, sein Vater hätte ihm geraten, „besonders vorsichtig mit einer weißen Frau umzugehen, diese müsste man gut beschützen“ - ich hatte mich bis dato immer gefragt, was er damit hätte meinen können…

Um noch auf ein paar Kommentare einzugehen:
1) würde ein schüchtern zurückhaltender Mann sich deine Nummer, die du ihm nicht gegeben hast, einfach einspeichern und dich gleich privat kontaktieren?
[…]
Skeptisch würde mich auch machen, dass er mit 29 noch unverheiratet ist.
Ja, warum nicht? Er erklärte, zum einen war er „so fasziniert“ von mir, zum anderen fühlte er sich zusammen mit seinem Vater für mein Wohlergehen verantwortlich und wollte deshalb nur nett nachfragen, ob alles passt (das LoveBombing fing tatsächlich erst nach einer Woche an).. Ich fand die Erklärung irgendwie akzeptabel.
Dass er mit 29 noch unverheiratet ist, fand ich anfangs auch komisch. Allerdings hat sein einziger älterer Bruder auch erst mit 30 geheiratet und seine beiden jüngeren Schwestern, die beide Mitte 20 sind, sind auch noch unverheiratet. Ich sah es als weiteres Indiz, dass die Familie evtl. etwas moderner denkt/lebt.
Was aber, wenn das von Beginn an Teil seines Plans war? Er wusste ja immer, du bist alleine dort und somit ein Stück weit (von ihm) abhängig.
Sehr interessanter Gedanke, vielen Dank, habe viel darüber nachgedacht…
Was mich etwas verwundert ist, dass du wohl bemerkst, dass er nicht ganz ehrlich zu dir ist, also es zwischen euch viele Ungereimtheiten gibt, diese Frage jedoch auf gewisse Weise eh nicht klären willst (was "dealt" er sonst so als Lebensunterhalt? Hat er nun Geld um mich einzuladen oder ist es alles gelogen?)
Es war so, dass es für mich zu Beginn einfach nur eine kleine Romanze sein sollte, für die Zeit, in der ich eben vor Ort bin. Als ich zum Beispiel bei seinen weiteren Geschäften etwas mehr nachfragen wollte, wurde er immer etwas schwammig und hat dann bald das Thema gewechselt. Da die „Beziehung“ bis dato für mich eh nicht soooo ernst war und ein Ablaufdatum hatte, hab ich es einfach akzeptiert, nicht alles wissen zu müssen.
Als es ernster wurde, hatte ich dann irgendwie schon gar keine Gedanken mehr an das Thema verschwendet - doof von mir, gebe ich zu…
Und der Satz "nach dir kann ich keine schwarze Frau mehr lieben" ist doch ziemlich komisch.
Er hatte es so gemeint, dass muslimische Frauen in der Interaktion mit Männern wohl äußerst zurückhaltend seien und der Mann jede (körperliche) Zuwendung erfragen muss, was er als nervig empfände.
Beispiele:
- ich hatte ihm spontan und ungefragt seinen Hinterkopf massiert
- ich hatte ihn einfach so umarmt, ohne ihn zuvor um „Erlaubnis“ zu fragen
Außerdem hätte es ihm gefallen, dass ich meine eigene Meinung und Willen hatte und mich auf Diskussionen einließ ohne direkt dem Mann einfach so nachzugeben - dieses Feedback haben mir tatsächlich auch andere Lehrer an der Schule gegeben. Ich selbst hatte auch den Eindruck, dass Frauen gehörig und gefügig gemacht werden, deshalb kann ich da seine Aussage schon nachvollziehen. (Wobei ich mich da auch immer fragte, inwieweit diese Männer das dann wirklich langfristig vertragen können, wenn Frau ihnen nicht zu Füßen liegt…?)

elsa
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von elsa » 04.02.2026, 17:42

Ponyhof hat geschrieben:
04.02.2026, 16:51
heute kommen sie unter dem Deckmantel der "Hilfe" und "helfen" um ein Abenteuer zu erleben, aber ohne Ahnung zu haben... und brauchen dann selber Hilfe bei allen Alltagssachen. Dich.
Diese "Freiwilligenarbeit" ist generell eine seltsame Geschichte. Da werden junge Menschen ohne jede Ahnung einfach in Drittweltländer gekarrt und sollen dann den "armen Einheimischen" irgendwas beibringen. Wahrscheinlich ist das alles ein großes Geschäftsmodell. Und junge Weiße können sich dann nice überlegen fühlen?
LG elsa

gadi
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von gadi » 04.02.2026, 17:55

Ina1234 hat geschrieben:
04.02.2026, 17:29
Und der Satz "nach dir kann ich keine schwarze Frau mehr lieben" ist doch ziemlich komisch.
Er hatte es so gemeint, dass muslimische Frauen in der Interaktion mit Männern wohl äußerst zurückhaltend seien und der Mann jede (körperliche) Zuwendung erfragen muss, was er als nervig empfände.
Woher will er das denn wissen? Von den "drei Ausrutschern"?
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AnnaAn
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von AnnaAn » 04.02.2026, 18:32

Jetzt mal ohne Bezness im Kopf und ohne die Kommentare sondern nur deinen Ausgangspost gelesen zu haben ... schon unter ehrlichen und normalen Bedingungen also, ist das mit dem Typen nix. Da läuft es nicht rund, du siehst uber virkes hinweg, geniesst die Aufmerksamkeit und due Flucht aus der Einsamkeit vor Ort. Aber alles in Allem ist das weder eine romantische Beziehung noch eine ernste Liebesbeziehung mit Zukunft. Das ist etwas als Notnagel gegen dein Alleinsein im fremden Land.

Von daher sind seine Absichten egal. Es kann Bezness sein (vieles spricht dafür), ist aber letztendlich egal, weiles keine Liebe mit Zukunft für dich ist.

Also ... lass es, hake es ab.

Toastie
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Re: Gambia Freund während Freiwilligenarbeit

Beitrag von Toastie » 04.02.2026, 20:15

Hallo Ina,

schön, dass du dich zurückmeldest! :D
Wie gut. dass du die Wahren Geschichten gerade verschlingst! 8)
Verständlich, dass du das mal sacken lassen musst!
Auch wenn das von dir aus zu Beginn auch eher als eine Affaire für den Zeitraum deiner Freiwilligenarbeit geplant war, sind ja doch sehr schnell nun sehr starke Gefühle entstanden (was m.M.n. von dem Mann absolut kalkuliert war!)
Ina1234 hat geschrieben:
04.02.2026, 17:29
Und der Satz "nach dir kann ich keine schwarze Frau mehr lieben" ist doch ziemlich komisch.
Er hatte es so gemeint, dass muslimische Frauen in der Interaktion mit Männern wohl äußerst zurückhaltend seien und der Mann jede (körperliche) Zuwendung erfragen muss, was er als nervig empfände.
Beispiele:
- ich hatte ihm spontan und ungefragt seinen Hinterkopf massiert
- ich hatte ihn einfach so umarmt, ohne ihn zuvor um „Erlaubnis“ zu fragen
Eigentlich kommt mir das schon wieder nicht ehrlich vor. Na ja, wenn es von der Religion und Kultur her eigentlich so sein muss, dass 2 Jungfrauen (Mann&Frau) in der Hochzeitsnacht aufeinandertreffen, dann kann es schon sein, dass die etwas zurückhaltend aufeinander zugehen.
Von welchen muslimischen Frauen spricht er in der (sexuellen?) "Interaktion" mit Männern, frage ich mich? :roll: :?
Also er konnte bestenfalls mit muslimischen Prostituierten oder eben Touristinnen/Ehrenamtlichen sexuelle Erfahrung sammeln also wo hat er da die Zurückhaltung bemerkt?

Nervig? :shock: Er findet die Zurückhaltung, die die Religion selbst von den Frauen einfordert also als "nervig"? Möchte lieber wie ein Europäer leben oder eine sexuelle Revolution starten, weil er so modern ist und nicht wegen jedem sexuellen Wunsch fragen möchte? :roll: :evil: :twisted: Uff! Bei so viel Blödsinn aus seinem Mund wird mir ganz anders! :evil: Ob ihm das wirklich so gut gefallen hat, dass du die Initiative (körperlich) ergriffen hast, weiß ich nicht! Er hat es jedenfalls geduldet mit Blick auf ein höheres Ziel.
Ina1234 hat geschrieben:
04.02.2026, 17:29
Außerdem hätte es ihm gefallen, dass ich meine eigene Meinung und Willen hatte und mich auf Diskussionen einließ ohne direkt dem Mann einfach so nachzugeben - dieses Feedback haben mir tatsächlich auch andere Lehrer an der Schule gegeben. Ich selbst hatte auch den Eindruck, dass Frauen gehörig und gefügig gemacht werden, deshalb kann ich da seine Aussage schon nachvollziehen. (Wobei ich mich da auch immer fragte, inwieweit diese Männer das dann wirklich langfristig vertragen können, wenn Frau ihnen nicht zu Füßen liegt…?)
Glaub mir, das ist auch wieder gelogen von ihm! Dass er der muslimische Mann sein könnte, dem es gefällt, wenn eine Frau die Rolle einnimmt, die IHM grundsätzlich immer und ohne Diskussionen zusteht, die Rolle, die durch Tradition, Religion und Kultur geschützt und daher unantastbar ist, glaube ich einfach nicht! :wink: Langfristig vertragen die Männer das sowieso nicht. Es kann nur sein, dass er dir den Feministen vorspielt, bis die Heirat rum ist! Wie AnnaAn schon schrieb, mach nen Haken drunter, verbuche es als Erfahrung. Blockiere ihn auf allen Kanälen und schau nicht mehr zurück. Diskutieren bringt nichts und wenn du die Kanäle offen lässt, wird er noch mehr '"kämpfen", dich zu belügen, dich noch mehr manipulieren als er es die letzten 2 Monate schon geschafft hat!
Alles Liebe,
Toastie
Getoastet aber nicht verbrannt (Toastie)

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