Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

Moderator: Moderatoren

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Katinka
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Katinka » 05.03.2010, 17:27

Edda hat geschrieben: Vielleicht liegen euch intern von Save ja noch weitere Infos vor. Ich habe bisher über den jungen Tunesier nur erfahren, dass er eine geringe Schulbildung hat, keine Ahnung von Opern hat (oh weh, ich auch nicht) und bereitwillig den Stall ausmistet, und: dass die Tochter ihn offenbar liebt. Oder jedenfalls gute Gründe hat, ihn zu heiraten. Natürlich spricht sein Hintergrund angesichts der vielen Geschichten hier dafür, dass er es nicht ehrlich meinen könnte. Das ist bisher aber das einzige Indiz und reicht noch lange nicht für eine Verurteilung.
lg Edda
Darüber hinaus ist er laut Saves Aussage Ex-Animateur, ist einige Jahre jünger als sie, hat sich bisher in puncto Wohnungseinrichtung, Ringe für Hochzeit etc. finanzieren lassen ... für einen Orientalen und dazu noch einen sehr stolzen Berber alles ein No-Go!!!

..... ich finde das alles sind schon deutliche Hinweise .....
In der Mitte von Schwierigkeiten, liegen die Möglichkeiten.

Hülya

Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Hülya » 05.03.2010, 17:31

Edda hat geschrieben:An die Moderatoren:

Gilt hier nicht der Grundsatz: im Zweifel für den Angeklagten? und: ein Mensch sollte nach seinen Taten beurteilt werden und nicht nach seiner Herkunft?

Vielleicht liegen euch intern von Save ja noch weitere Infos vor. Ich habe bisher über den jungen Tunesier nur erfahren, dass er eine geringe Schulbildung hat, keine Ahnung von Opern hat (oh weh, ich auch nicht) und bereitwillig den Stall ausmistet, und: dass die Tochter ihn offenbar liebt. Oder jedenfalls gute Gründe hat, ihn zu heiraten. Natürlich spricht sein Hintergrund angesichts der vielen Geschichten hier dafür, dass er es nicht ehrlich meinen könnte. Das ist bisher aber das einzige Indiz und reicht noch lange nicht für eine Verurteilung.

lg Edda

Hallo Edda,

Ich kenne Save, seine Tochter und denTN nicht. Aber ich kann gut verstehen, das Save sich ernste Sorge um seine Tochter und ihre Hochzeit mit einem TN macht.

Wir verurteilen niemanden. Da wir ein Forum gegen Bezness sind, schreiben wir natürlich Save unsere Erfahrungen und Vermutungen.

Wir sind kein Kuschelforum.

Arabella
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Arabella » 05.03.2010, 17:35

Lieber Save,
da du dich bis jetzt noch nicht gemeldet hast, hoffe ich mal du bist trotz Nicht-Einladung auf die Hochzeit deiner Tochter gegangen und wirst ihr diesen Tag mit deiner Anwesenheit versüssen.
Ich bin schon sehr gespannt auf deinen weiteren Bericht , hoffe du hast dich etwas beruhigt und es geht dir einigermassen gut.
LG Arabella
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war-
du kannst im Heute stets neu beginnen !

FlammendeMorgenröte
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 05.03.2010, 18:57

Hallo alle miteinander!

Die Sorgen, Nöte und die Verzweiflung eines Vaters – hier Save – kann ich sehr gut nachempfinden.
Ich halte es nicht für dünkelhaft und arrogant, wenn ich mein Kind, das ich liebevoll und sorgfältig über viele Jahre erzogen habe, nicht an irgendeinen Typen „überreichen“ will, der in keiner Form meinem Kind und seiner Ursprungsfamilie das Wasser reichen kann.

Nun heulen alle gutmenschlich veranlagten Mitforisten auf. ( Ich höre es bis nach Berlin :D ).

Nun, ich bin der „ketzerischen“ Ansicht, dass es nun mal kulturelle, intellektuelle, religiöse, geographische usw. usw. Unterschiede auf der Welt gibt. Das mag man bedauern...es ist und bleibt aber Fakt!
Ich gehe noch einen Schritt weiter: „Die Welt“ ist nicht gerecht - war sie nie - und wird sie nie sein....

Dieses Forum zeigt seit inzwischen 7 geschlagenen Jahren, dass die Kombination wie sie hier gegeben ist: Ungelernter Animateur, ungebildet, arm, jünger...der Anfang einer neuerlichen Katastrophengeschichte ist.
Da bahnt sich auf kurz oder lang eine weitere Geschichte an in Sachen „clash of culture“

Da brauchen wir doch nichts schönzureden, dem unbekannten jungen Mann eine Chance geben... usw.
Auch der Hinweis, dass die Einheirat eines Nichtakademikers in eine Akademikerfamilie sehr wohl gelingen kann, führt in diesem Fall überhaupt nicht weiter.
Wir verfilmen hier im Forum keine Courths-Mahler Romane, in denen mittellose aber wunderschöne junge Frauen auf adelige Männer stossen...und trotz allen Hindernissen glücklich alt werden.

Bei so mancher Bezness-Geschichte - in denen junge Frauen betroffen sind – habe ich mir schon die Frage gestellt: Wo war da im Vorfeld eine Erziehung und Vermittlung vor Gefahren? Wo waren die liebevoll besorgten Eltern?

Vor lauter „Multi-Kulti-Geschwurbel“, „Wir haben uns alle ganz doll lieb“, „Alle Menschen sind gleich und von Natur aus gut“, und „Wer das nicht so sieht ist ein Rassist - genauer ein Andersdenkende“, lassen in meinen Augen eine erschreckend große Zahl an Eltern - ihre Kinder ins offene Messer laufen.
Für mich liegt in diesem Verhalten EINER der Gründe für die „Empfänglichkeit von Bezness“

Der vorliegende Fall zeigt nun, dass da die Eltern wohl gespalten sind in ihrer Wahrnehmung. Der Vater springt ob der Heirat mit all den VORHERSEHBAREN Problemen schier im Dreieck. Die Mutter, die geschiedene Frau dagegen unterstützt die Tochter finanziell und emotional in ihrem Tun.

Das macht die vorliegende Sache besonders kompliziert.

Nun, das Kind hat wohl heute geheiratet...damit muß man sich zunächst abfinden...

Da ich nicht an Wunder glaube, wird es in absehbarer Zeit „Verwerfungen“ in dieser Ehe geben....dann kommt Deine Stunde als Vater Save!!.

Ich wünsche allen Beteiligten – exclusive! dem Bezzi – eine weiche Landung.


Viele Grüße E.



Ach ja, kleiner Nachtrag: Hedwig Courths-Mahler hat Romane mit so schönen Titeln geschrieben:

- Ich will
- Die Bettelprinzeß,
- Der Scheingemahl
- Die Flucht vor der Ehe
- Wenn Wünsche töten könnten


Hmmmmmmmm....paßt vielleicht doch zur Verfilmung :twisted:
Zuletzt geändert von FlammendeMorgenröte am 06.03.2010, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

Lily
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Lily » 05.03.2010, 21:14

Tut mir leid, dass ich spät dran bin, aber mir brennt noch etwas auf der Seele an Kater Karlo. Ich finde selbt, wenn die Eltern tot sind, bleibst Du ihre Tochter. Du füllst zwar die Tochterrolle nicht mehr aktiv aus, aber du bist das genetische Erbe Deiner Eltern und wirst es immer sein.
Ansonsten möchte ich hiermit den Wunsch ausdrücken, dass - auch wenn die Zeichen anders aussehen - mit der heutigen Hochzeit keine neue Tragödie beginnt.
Eine Sache macht mich allerdings stutzig. Muss man gebildet sein um eine Barockoper zu genießen? Kann nicht auch ein ungebildeter Mensch den Tanz und die Musik genießen bzw ein Professor dabei vor Langeweile einschlafen. Ich bin auch Akademikerin, mein Mann ist Koch. Er besitzt aber eine unglaublich emotionale Intelligenz. Er kann sich wundervoll in Menschen hineinversetzen und überrascht mich immer wieder mit Gedanken, auf die ich nie gekommen wäre. Unsere Interessen, Musikgeschmack,... sind zudem sehr ähnlich, so dass eigentlich nie einer den anderen zu einem Event (Theater, Musical,...) begleiten MUSS, sondern immer beide was davon haben. Mit seiner Wärme und Güte ist er für mich der beste Mann der Welt. Vielleicht sind wir eine Ausnahme.
Bedauerlich finde ich den Ton, der hier zwischen einzelnen Mitgliedern herrscht. Schade! :(

Save
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Save » 06.03.2010, 06:36

Guten Morgen Ihr Lieben,
ich lebe noch und bin wohl auf, ich habe den gestrigen Tag gut überstanden. Ich war im Stall und habe das Pferd ein wenig verwöhnt. Sonst hatte ja niemand Zeit für ihn. Er hat sich sehr gefreut. Ich habe keine Blumen geschickt. Mein bipolares Verhalten der letzten Wochen wollte ich nicht fortsetzen. Ich habe ihr eine SMS geschickt und ihr viel Glück, einen wundervollen Tag, viel Spaß und alles Gute gewünscht und Ihr versichert, dass sie meiner Hilfe immer sicher sein könne, wenn sie diese benötige.
Ich habe nun lange nachgedacht und Dank Eurer Hilfe auch Entschlüsse fassen können. Ich werde einfach warten und wenn sie mich braucht nur für sie da sein.

Ich bin erstaunt welche Spannung zwischen einzelnen Mitgliedern besteht, nur hat es mir nicht geholfen. Aber auf die Vorhaltungen mir gegenüber muß ich reagieren. Ich spreche nun niemanden prsönlich an, jeder der betroffen ist kann sich ja identifizieren.

Ich habe 4 Jahre lang das Pferd gepflegt und die Box ausgemistet, sie brauchte nur zu reiten, teiweise hatten wir 2 Pferde.
Nun zu meiner Person:
Ich bin Dipl.-Ing. für Schiffsbetriebstechnik und Studienrat i.R.
Mein Vater war mittlerer Beamter, meine Mutter Hausfrau. Ich der jüngste von 3 Kindern. Ich durfte nur die mittlere Reife machen, da mein Bruder das Gym schmiß. Damals bezahlte man noch Schulgeld. Also lernte ich Motorenschlosser und machte auf der Abendschule mein Abitur. Uni war nicht möglich, da hierfür das Geld fehlte. Ich fand einen Weg. Ich ging zur Handelsmarine und fuhr als technischer Offiziersanwärter zur See. Dies war nach der Schiffsbesetzungs- und Ausbildungsordnung (SBAO) Voraussetzung zum späteren Studium an der FH. Nach 6 Semestern erhielt ich mein Patent als Schiffsingenieur aber nur als 2. Ing.. ich musste nochmals 2 Jahre fahren um mein Patent als Leitender Ingenieur zu erhalten, das sogenannte "Patent ausfahren". Heute geht das alles schneller. Ich hatte erst mal genug von der Seefahrt. Beruflich hätte ich mich örtlich so sehr verändern müssen, dass diese Möglichkeit nicht in Frage kam. Ich fand eine Lösung: ich ging an die Uni und studierte Berufspädagogik. 4 Semester wurden mir anerkannt und ich belegte nur noch politische Wissenschaften und Industriesoziologie. Im 5. Semester machte ich mein 1. Staatsexamen und ging sofort ins Referendariat. Nach 1 1/2 Jahren das 2. Staatsexamen und nahtlos in den Schuldienst. Inzwischen war ich 34 Jahre. Ich fühlte mich wohl. Dann versetzte man mich an eine FH, Abt. Seefahrt. Dort war ich 5 Jahre. Vorlesung, Gerangel um die Scheine, pseudowissenschaftliches Gehabe war der Alltag. Phasenweise konnte ich meine Texte auswendig, na klar wenn man jedes Halbjahr das Gleiche erzählt. Ich quittierte den Dienst und ging, diesmal als Leitender Ingenieur zur Seefahrt zurück. Während dieser Zeit zerbrach meine Beziehung und meine Tochter hatte nicht unwesentlichen Anteil daran. Ich bin nicht nachtragend und kann vergessen. Dann hatte ich einen schweren Unfall an Bord. Nach der Operation und Genesung war ich nicht mehr seetauglich. Man (Seeberufsgenossenschaft) schickte mich in Seemannsrente mit reduzierten Bezügen. Keine Angst ich komme sehr gut zurecht. Ich bin genügsam, gehe in keine Kneipe, spiele und trinke nicht, aber ich rauche.
Sie hatte es einfacher. Abitur, Studium und Referendariat. Wohl behütet und doch für alles offen, besonders für die Reiterei.
Ich bin der Meinung, daß das, was ich geleistet habe, durchaus Beachtung verdient. Und ich bin durchaus stolz darauf und durchaus nicht überheblich und abgehoben. Auch ist mir Standesdünkel fremd, damit beschäftige ich mich nicht.
Ach ja, jemand hat die Beziehung zu meinem Vater angesprochen und diese als eines meiner Probleme dargestellt. Richtig! Mein Vater war auch mein Freund zu dem ich mehr Vertrauen hatte als zu meiner Mutter. Er war immer für mich da, bis er tödlich verunglückte. Ich vermißte ihn sehr lange. So wie er wollte ich immer sein, offen und ehrlich mit einem guten Gespür für Menschen, ein Bauernsohn. Ihn habe ich hoch geachtet. Als ich 28 ig war wurde er aus dem Leben gerissen. Nun er hatte nur einen Arm, der sch... Krieg - ich wurde Pazifist.
Nun noch ein paar Sätz zu dem Mann von ihr.
Ich rekapituliere: nach 10 Wochen effektiven Zusammenseins die Entscheidung zu heiraten. Zuerst der Gedanke in TN zu leben, sie wollte das nicht, also Kurs D.
Die Phase dieser Zeit mit all ihren Formen entspricht im Wesentlichen den Inhalten aus 1001Geschichten. Und hier liegt mein Fehler. Ich kannte zwar die Zustände in TN, aber habe mich damit nicht so sehr befaßt. Bevor ich ins Forum ging habe ich in den Geschichten gelesen und war empört und aufgebracht was man Menschen antun kann.
Mit diesen Gedanken bin ich an die Beurteilung des Mannes herangegangen und habe auch entsprechend den Text für das Forum verfasst. Ich würden ihn genau wieder so formulieren. Auch bin ich noch immer der Meinung, dass diese Beziehung keinen Bestand haben wird. Ich werde mich zurückhalten und warten. Sollte der junge Mann strebsam und ehrlich sein, ihr kein Leid zufügen, dann bin ich bereit ihm entgegen zu kommen. Ihr habt mir teilweise vorgeworfen ich würde so wenig über ihn schreiben. Wie könnte ich, die Informationen die ich habe sind von ihrer Mutter und diese hat sie aus seinen Erzählungen. Er hat sich mir beim ersten Treffen noch nichteinmal vorgestellt. Mutter bescheinigt ihm hohe Sozialkompetenz.
Bei Frauen in unserer Umgebung ist er beliebt. Mir tritt er nur zu selbstsicher und imponierend auf. Etwas Bescheidenheit und Zurückhaltung wäre angebracht, wenn man mit Nichts aus TN nach D kommt. Eines muß ich ihm aber lassen: er hat meine Tochter innerhalb von10 Wochen in eine totale Abhängigkeit gebracht , die m.E. Gefahren in sich birgt. Ich werde warten und beobachten.

Einen schönen Tag wünscht Euch, verbunden mit herzlichem Dank

Save.

PS. Ich werde im Forum bleiben und sogar Mitglied werden, Euch kann man nur unterstützen, wenn Ihr auch nur eine Frau vor diesen Ungeheuern bewahrt. Alles weitere werde ich nächste Woche mit CiB klären.
Zuletzt geändert von Save am 07.03.2010, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.

Micky1244
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Micky1244 » 06.03.2010, 07:26

Guten Morgen Save,
ich finde es gut, dass du hier im Forum weiter schreiben möchtest,
und vor allem, dass du Mitglied bei CiB werden möchtest.
Die Hochzeit hat nun stattgefunden, nun kehrt irgendwann in absehbarer Zeit
der Alltag ein.
Viele dieser Ehen halten nur bis zum Erhalt der Aufenthaltserlaubnis,
aber das hast du sicher schon gelesen. Du wirst für deine Tochter da sein, wenn sie Hilfe braucht.
Erstmal wird sie deine Hilfe nicht brauchen, da sieht alles noch sehr rosig aus.

Nun ist es wichtig, dass du wieder Zugang zu deiner Tochter bekommst, dass du einigermaßen
höflich und freundlich zugewandt deinem Schwiegersohn begegnest, auch wenn es dir schwer fällt,
das allerdings musst du für dich behalten.
Nur so kannst du am Ball bleiben.
Deine Exfrau hat doch wohl ein gutes Verhältnis zu dem jungen Tunesier,
vielleicht kann sie dir helfen, die Wogen zu glätten.
In die Oper musst du ja nicht mit ihm gehen, ich würde an deiner Stelle alles vermeiden, was deine Tochter und ihn
in eine Lage bringt, wo er so ungebildet wirkt, wie in der Oper.
Also: Verzichte auf den allzu leichten Triumph, ihn vorzuführen oder lächerlich zu machen.
Deine Tochter wird schon von selbst drauf kommen. Noch überwiegen die Hormone, das bleibt ja nicht ewig so.

Bedenke: Du hast eine Menge Lebenserfahrung, du kannst auch taktieren,
wenn es nötig ist, damit vergibst du dir nichts.
Oft ist es klüger, nicht alles zu sagen, was man weiß...
Liebe Grüße, Micky


"Lass uns angeln gehen", sagte der Haken zum Wurm.
Isaiah Berlin: Die Freiheit der Wölfe ist der Tod der Lämmer.

Karin
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Karin » 06.03.2010, 07:55

Guten morgen Save,

ich danke Dir für den Bericht Deines Lebensweges, den ich sehr gut nachempfinden kann.

Ich wohne an der Küste (Container Terminal, Hochschule usw.) Auch ich habe eine Tochter,
sie wählte einen Lebensweg, mit dem ich nicht einverstanden gewesen bin. Jeder will das beste
für die Kinder, die das aber nicht so sehen. Wichtig dabei ist, sich stets im Hintergrund zu
halten, keine Vorwürfe, signalisieren: ich bin immer für Dich da.

Niemals habe ich gesagt, habe ich doch vorausgesehen, auch wenn ich es gedacht habe.
Ich habe meine Tochter nicht verloren.

Es wird sicher einen Weg geben, mit Diplomatie, einen Weg zu Deiner Tochter zu finden.
Auch wenn es etwas länger dauert.

Alles Gute wünscht Karin
Freundschaft ist das Salz des Lebens

Save
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Save » 06.03.2010, 09:35

Auch Dir einen guten Morgen, Karin,
es war gestern schon beschlossen, dass ich mich so verhalte wie Du es anregst.
Die Stadt in der Du wohnst, mit ausgeprägtem maritimen Charakter hat ein BBZ und einen Radarturm. Wenn dem so ist, dann habe ich unter diesem Turm drei Jahre verbracht. Solltest Du weitere Einzelheiten mitteilen wollen, dann PN oder email.

GlG Save

Katinka
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Katinka » 06.03.2010, 10:02

Hallo Save,

es ist schön zu lesen, dass du weiter hier schreiben willst.
... nachher vielleicht von meiner Seite noch mehr, bin noch nicht richtig munter.

LG Katinka
In der Mitte von Schwierigkeiten, liegen die Möglichkeiten.

FlammendeMorgenröte
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 06.03.2010, 10:08

@F.M. Rimbaud-Liebhaberin
Hallo Jazziz

Lächel...ja, Arthur Rimbaud. Mein Nickname ist meine Hommage an ihn.

Liebe Grüße E.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

FlammendeMorgenröte
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von FlammendeMorgenröte » 06.03.2010, 10:33

Guten Morgen Save,

den gestrigen schweren Tag hast Du "ehrenvoll" hinter Dich gebracht.
Nun bleibt es einfach abzuwarten, wie sich die Sache entwickeln wird.

Ich finde es sehr schön und wichtig, dass Du weiterhin aktiv hier im Forum bleiben möchtest.

Denn gerade die Gefühle, die Ohnmacht der Angehörigen, der "Co-Abhängigen"...ich nenne sie auch den "leidenden Rest"...kommen hier in meinen Augen viel zu selten zu Wort bzw. sind Thema.

In ihrer Verblendung, in ihrem "Liebeswahn" sind die wenigsten Bezness-Opfer in der Lage zu erkennen, in welch furchtbare Lage sie häufig Ehemänner/Partner, Kinder, Eltern, Freunde und Verwandte bringen.

Einige „gefallene“ und wieder auferstandene Töchter haben in diesem Strang schon eindringlich gezeigt, wie sehr sie ihre Väter/Eltern in Sorge und Sprachlosigkeit gebracht haben.

Glücklich kann sich preisen wer Eltern hat, die sich auch noch um ihre „alten“ Kinder Sorgen machen. Für Eltern bleibt man immer Kind...egal wie alt man ist.
Das nervt manchmal....auch ich bin Tochter...aber genießt die Fürsorge...denn Eltern leben nicht ewig.

Liebe Grüße E.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf...

Save
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Save » 06.03.2010, 20:02

Liebe Edda,
ich sehe, dass Du im Forum bist. Ich hatte Dir eine email mit einer Bitte geschickt. Mir ist ein Fehler unterlaufen. Ich habe a.o. einen Vornamen benutzt, den Du auf page 3 übernommen hast. Bitte lösche ihn, ich könnte von außen große Problems bekommen.

Vielen Dank,

Save

Edda
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Edda » 06.03.2010, 20:21

Hallo, Save

da musst du mich verwechseln! Ich habe keine email von dir bekommen...

lg Edda

Edda
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Edda » 06.03.2010, 20:24

Okay ich habe verstanden... habe den Namen gexxxt.


lg Edda

monchen
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von monchen » 06.03.2010, 20:26

Nein, Edda,
Save hat recht. In deinem Beitrag steht der Vorname der Tochter, (Seite 3)
Lg monchen
Die beste Möglichkeit, Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen

monchen
Beiträge: 95
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von monchen » 06.03.2010, 20:29

War mal wieder zu langsam
Die beste Möglichkeit, Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen

Save
Beiträge: 20
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Save » 06.03.2010, 20:30

Ich könnte Dich knuddeln, küssen und alles. Mir fällt ein Stein ins Klo.
Nun hast Du einen Vorteil gegenüber den Anderen, quasi "Vorwissen".

Save

Liebes Monchen,
Du gehörst nun auch zum erlauchten Kreis. Für Deine Unterstützung die Hälfte der offen stehenden Versprechungen.
Zuletzt geändert von Save am 06.03.2010, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.

Edda
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Edda » 06.03.2010, 20:33

Save hat geschrieben:Ich könnte Dich knuddeln, küssen und alles. Mir fällt ein Stein ins Klo.
Nun hast Du einen Vorteil gegenüber den Anderen, quasi "Vorwissen".

Save

Mich? :oops: Naja, man sollte schon immer auf seine Anonymität achten in so einem Forum. Andererseits glaube ich nicht, dass zur Zeit jemand von denen, die es angeht, diese Geschichte liest, also cool bleiben.

lg Edda

Save
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Re: Hilfe, meine Tochter heiratet einen Tunesier

Beitrag von Save » 06.03.2010, 21:11

Gl Edda, :D

die Veranstaltung soll filmreif gewesen sein. Die beiden todschick im feinsten Zwirn (Mama bezahlt).
Nun ist auch klar warum man mich nicht dabei haben wollte, der Freund meiner X war auch da. Es sollen auch viele Tunis da gewesen sein, das ging ja schnell mit den Kontakten. Bestanden die eventuell schon früher???? Wenn ja, dann war da schon etwas vorbereitet.
Essen gabs vom Feinsten, für die Tunesier Hammelkeule. Er soll ganz schön den Gastgeber gegeben haben. Seine Mutter soll eine unscheinbare Frau sein, aber alles beobachtend. Sie trug Kopftuch, obwohl meine X was anderes berichtete, als sie aus TN zurückkam.
Er erzählte einem (einer) meiner Schläfer(in), dass er im Club als ANI 800€ bekommen hätte und wegen ihr einen Vetrag über 1000€ als Chefanimateur ausgeschlagen hätte. Kann das stimmen? Ich habe keine Ahnung, was die da unten verdienen.
Ihr habe ich heute 3 SMS geschickt, immer mit Grüßen an ihr Schatzilein, sagen die das alle da unten?

GlG

Save
Zuletzt geändert von Save am 07.03.2010, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.

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