Er-Ich-Wir

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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Schwarzweiß
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 23.10.2014, 19:04

Naja, was heißt "nicht ertragen"?
Darüber nachgedacht habe ich natürlich.
Aber weitergebracht hätte uns das auch nicht wirklich.
Vielleicht hätten wir sogar noch irgendwie Zeit schinden können.
Nochmal durch die Prüfung fallen, wäre eine Variante gewesen.
Aber immer das Visum fuer ein paar Wochen verlaengert zu bekommen, sich da jedes Mal mies behandeln zu lassen, jedes Mal trotzdem nicht zu wissen, wie es weiter geht...
Ging nicht mehr.
Irgendwie wäre dadurch einfach nur viel Zeit verloren gegangen fuer ihn.
Indem man in keinem Land irgendwas "sicher" hat und alle paar Monate wieder den Wohnsitz wechselt.
Waere zumindest sehr schwer geworden.
So war es einfacher.
Und klar war das ein Grund.

Schwarzweiß
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 23.10.2014, 19:06

Hi Anaba,
na, da freut es mich umso mehr, dass du dich an deine Geschichte erinnert fühlst.
Hattest du trotzdem damals dieselben Sorgen oder kam das fuer dich gar nicht in Betracht, so zu denken?

Anaba
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Anaba » 23.10.2014, 19:07

Wir haben auch schon darüber gesprochen, wenn sie mal älter wird...
Keine Ahnung, was dann wird, wenn sie ja nicht hier her möchte.
Du solltest dir da nicht so viele Sorgen machen.
Sie würde hier nie glücklich werden.
Dort ist ihre gewohnte Umgebung und dort wird sie auch bleiben wollen.
Die Geschwister können sie später mal finanziell unterstützen.
Meist ist die Familie groß und es findet sich immer ein Mädchen der Familie,
die ihre Pflege übernimmt.
Mach dir da nicht so viele Gedanken.
Liebe Grüße
Anaba

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Schwarzweiß
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 23.10.2014, 19:29

Anana:
Ja, das weiß ich, die sagt das ja selbst.
Trotzdem wäre das hart.
Ja auch fuer ihn.
Da muesste man halt schauen, wie sich das irgendwie regeln ließe.
Ich wuerde bei fast allem mitziehen, das wollte ich eigentlich sagen.
Aber zur Zeit ist das glücklicherweise noch sehr weit weg.
Wir haben erstmal noch viele andere Dinge, über die wir uns den Kopf zerbrechen können. :D

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Thelmalouis » 23.10.2014, 19:30

Anaba, das freut mich für Dich, dass Du noch immer glücklich verheiratet bist.

Schwarzweiß:
Letzten Endes hast Du ihn geheiratet, weil er es Dir wert war und Du ihn liebst.
Ich hoffe, für Dich, dass Du in 2 Jahren nicht bitter enttäuscht wirst.
Aber was willst Du denn jetzt auch machen oder ändern?
Trennen möchtest Du Dich im Moment sicherlich nicht.
Dazu bist Du oder Ihr viel zu glücklich (mit kleinen Alltags-Reibereien).
Solltet ihr zusammen Kinder bekommen, kommen noch mehr Reibereien vielleicht auch Kämpfe dazu.
Ich kann Dir deshalb nur raten, verbiege Dich nicht für ihn, bleib Dir und Deinen Werten treu, auch hat er eigene Arbeit er braucht DEIN Geld nicht.
Ansonsten genieße solange Du kannst.

In der Liebe hat man nie eine Garantie. Ich weiß, binationale Beziehungen sind nochmal ein Sonderfall. Das Forum hier besteht nicht ohne Grund.
Gruß Thelmalouis


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Es gibt Berge über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. (Ludwig Thoma)

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 23.10.2014, 19:55

Blume:
Was meinst du?
In welcher Hinsicht?
Dass ich ihm diese Arbeit abnehme?
Also das finde ich normal.
Ich hab den Bürojob, Papierkram mache alles eigentlich ich.
Steuern, Kontosachen, Versicherungen.
Habe alles ich gemacht.
Er sagt nur: "Sag mir einfach nur, was ich bezahlen soll." :D
Ist ja jetzt auch kein Drama.
Er sagt mir ja auch nicht, wenn er die Winterreifen auf mein Auto zieht oder da die Bremsen wechselt oder den zum TÜV bringt: "Nööö. Dein Auto. Dein Ding."
Das finde ich normal, dass man sich die Arbeit teilt.
Ich finde Autokram und Technik/Elektronik blöd.
Er den Papierkram.

Ja mit den Kindern, Thelmalouis, das ist etwas, worüber ich auch nachdenke.
aber gut, das hat erstmal noch Zeit.
Da komme ich ggf. auf euer Wissen hier noch zurück.

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Anaba » 23.10.2014, 21:11

Zur Reise nach Ägypten fällt mir noch etwas ein.
Ihn wird in erster Linie nicht gefallen, dass es sich um ein arabisches Land handelt und er
die Pappenheimer in den Touristenhochburgen kennt.
Dazu kommt, dass im arabischen Raum die Ägypter nicht gerade sehr beliebt sind.
Frag ihn mal, ich denke er wird dir das bestätigen.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 23.10.2014, 22:17

Er meint, die sind "billig". :D
Und ob ich es gut finden würde, wenn er nach Russland fährt. :D
Meine Güte, Vorurteilen sei Dank. :D
Und dass ich nicht sagen soll, dass ich mit einem Tunesier verheiratet bin, meinte er auch noch.
Ich war bisher fünf mal in Ägypten, immer mit einer Freundin.
Einfach am Strand herum liegen.
Klar wurden wir angequatscht, aber man kann ja "nein" sagen.
Ich fand das nicht schlimmer als sonst wo.
Indien fand ich schlimm. Wirklich kulturschockmäßig.
Naja, es sind nur drei Tage, soll er anrufen, wenn er sich 'nen Kopf macht, ich werde besonders darauf achten, ihn dann nicht warten zu lassen.

Ja, danke Blume, dass du darauf hinweist.
Diese Dynamik ist mir bekannt.
Auch fuer mich selbst.
Er sollte nicht er arme, bevormundete Junge werden.
So kamen wir uns stellenweise beide vor und ich hatte auch Angst, dass sich da ein "Machtverhältnis" umkehrt, wenn er selbst Geld verdient.
Ist ausgeblieben ohne Auseinandersetzungen.
Aber manche Sachen sind müßig, sie ihm zu erklären.
Da hab ich's schneller selbst gemacht.
Ich habe das in einigen Sachen schon gemacht.
Ist aber auch einfach uncool. Ich finde das selbst auch.
Man stelle sich vor, ich habe mal einen Unfall.
Dann wüsste er gar nicht, was bezahlt werden muss und wo er überhaupt versichert ist.
Da muss ich mich mal hinsetzen und ihm das alles aufschreiben in einer übersichtlichen Liste.
Aber es war auch einfach so viel im letzten Jahr.
Steuerklassen ändern (zweimal)Fanilienversicherung machen, Haftpflicht, Auto, Job suchen, Steuern.
Jetzt lichtet sich das Dickicht langsam, dann bleibt auch Zeit, ihm da mehr zu erklären.

Mit den Reisen:
Er sagt, er freut sich, wenn ich eine schöne Zeit habe.
Wegen Ägypten habe ich ihn eben nochmal ausdrücklich gefragt.
Er sagt: "Ach, das sind so Männergeschichten."
Ah ja.
Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nicht möchte, dass er mir das mal vorhält, weil er findet, dass das auf unsere Kosten geht und er dann mit mir reden muss.
Er meinte, das wäre Quatsch und ihn hätte das bei anderen Zielen ja auch nie gestört.

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Anaba » 23.10.2014, 22:39

Aber es war auch einfach so viel im letzten Jahr.
Steuerklassen ändern (zweimal)Fanilienversicherung machen, Haftpflicht, Auto, Job suchen, Steuern.
Jetzt lichtet sich das Dickicht langsam, dann bleibt auch Zeit, ihm da mehr zu erklären.
Ich denke, das ist das kleinste Problem.
Er ist noch nicht so lange hier und wird das alles lernen.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass unangenehme Dinge sehr gern abgeschoben werden. :D
Ich sehe aber, dass es bei meinen deutschen Freunden oft nicht anders ist.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Dalama » 23.10.2014, 23:40

Anaba hat geschrieben:Nach vielen Problemen und Kämpfen haben wir geheiratet,
zwei Söhne bekommen und halten es schon 32 Jahre miteinander aus. :lol:
Wenn er dich jetzt verlassen würde, wäre er auch ein Beznesser.... , nur eben ein sehr langsamer. :wink:

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von kleeblatt » 24.10.2014, 00:44

wie das damals in der DDR war, weiß ich nicht.

aber hier im westen wurden in dieser zeit noch gastarbeiter angeworben. es waren jedenfalls noch völlig andere voraussetzungen.

wer hier her kam, kam wegen eines guten jobs, und um geld zu verdienen, das war völlig legal.

damals gab es auch noch kein bezness.
liebe grüße, kleeblatt

Schwarzweiß
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 24.10.2014, 07:19

Skeptisch:
Ich bin 'ne Oberzicke? :D
Weil ich auch schon mal ausgeflippt bin, als mir das alles über den Kopf gewachsen ist und mir das alles zu viel wurde?
Oder was lässt dich zu der Annahme kommen?

Kleeblatt:
Naja, das ist ja im Grunde auch heute nicht anders.
Auch heute meinen viele, dass man hier "bessere" Jobs bekommt.
Nur viele kommen eben mit einer falschen Vorstellung und einige vorallem auf falsche Art und Weise, wenn sie dafür eine Frau benutzen.

Bei meinem war es die Tante, die ihm den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass er hier ja sooo gut verdienen könnte.
Die haben ein ganz gutes Leben, sie ist mit einem Deutschen verheiratet.
Aber die war, glaube ich, schon lange hier, als sie ihn kennenlernte.
Die Stellung dieser Tante ist in der Familie auch nicht ganz unproblematisch...
Die Probleme haben sie unterschätzt, bzw. ich würde eher schon sagen "ignoriert".
Es wurde sich vorher nicht ausreichend informiert.
Darüber, dass er gar nicht arbeiten DARF, zum Beispiel.
Als er dann hier war, war das Kind in den Brunnen gefallen.
Er zahlt ihr jetzt jeden Monat ab, was sie in ihn investiert hat, mit der Sprachschule, dem Busticket, der Krankenversicherung usw.
Er hat mir mal gesagt, wenn er das gewusst hätte, hätte er das gar nicht gemacht.
Und als wir mal Streit hatten, in dieser ätzenden Zeit, vor der Hochzeit, hat er auch gemeint, dass er in Tunesien eigentlich ein gutes Leben hatte.
Auch sagte er mir mal, dass er zurück gegangen wäre, wenn wir uns nicht kennengelernt hätten.
Ich weiß nicht, ob es stimmt.
Wer weiß schon, was wäre , wenn...?
Aber ich habe mich sehr wohl gefühlt dort.
Sowohl mit seiner Familie, als auch mit seinen Freunden.
Die sind alle sehr nett zu mir gewesen.
Ich habe ihn auch gefragt, als wir dort waren, warum er DAS, dieses soziale Netzwerk, den Zusammenhalt und das alles, denn getauscht hat gegen Deutschland, wo er nichts hat, außer Stress.
Und ich hatte angesichts dieser schönen Zeit dort sogar Angst, dass er zuhause Heimweh bekommt und auf einmal total unzufrieden ist.
Er hat mir auch mal gesagt, dass er nie vergessen wird, dass ich ihn geheiratet habe und hinter ihm stand, als er nichts hatte.
Und er sieht mich oft an und sagt dann so gedankenverloren: "Schön, dass wir so viel geschafft haben in dem einen Jahr, oder?"
Ja, schön.
Hoffen wir, dass es so bleibt.

Taypan
Beiträge: 23
Registriert: 05.03.2011, 08:44

Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Taypan » 24.10.2014, 08:49

Warum sollte Schwarzweiss hier nicht mehr Schreiben ?

Nur weil sie nach ihren eigenen Aussagen glücklich verheiratet ist ?

Warum sollte sie nicht in ein Bezzi Land fahren, wenn sie es selbst verantworten kann ?

Warum sollte sie sich darum kümmern, ob ihr Mann sein Gesicht verliert, oder auch nicht.

Fragen über Fragen....

sita
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von sita » 24.10.2014, 08:52

@skeptisch
Du schriebst:
Zu euch: du hast ihn geheiratet, meiner Meinung nach solltest du hier nicht mehr mitschreiben, du bist informiert und achtest auf die Warnzeichen, es ist nun sowieso zu spät aus der Sache (Eheschließung) heraus zu kommen. Was auch kommen mag, du kannst nicht mehr ändern, dass du den Ring am Finger hast.
Müssen wir Deine Meinung verstehen?
Schwarzweiß hat sich hier offenbart und ihre Situation sehr realistisch und reflektierend dargelegt. Warum soll sie hier nicht mehr weiterschreiben?
Es kann nur von Vorteil sein, auch für neue User wie sie die komplette Situation auseinanderbröselt und uns mitteilt.
Ich finde ihre Schilderungen auch für Frauen, die Opfer wurden und noch mitten in der Verarbeitung stecken sehr hilfreich.
Schwarzweiß bringt viele Punkte, die manche Frau in der Anfangsphase besser mal beachtet hätte, wenn sie denn den kriminellen Hintergrund erkannt bzw. geahnt hätte.
Bezness ist ein sehr komplexes Thema und den Austausch darüber halte ich für außerordentlich wichtig.
Vor ca. 10/15 Jahren hatte Frau darüber noch keine Kenntnis, doch das Thema ist auch heute noch aktuell und die Aufklärung darüber notwendig.
Hierzu ist der Austausch sehr wichtig. Schwarzweiß wünsche ich ehrlich daß es ihr gelingt eine Beziehung auf rel. gleicher Ebene zu führen.
Und nein in die Zukunft können wir alle nicht schauen, das Fundament muß stimmen ,dies bedeutet viel Arbeit von beiden Seiten. Dies kann ich hier sehr wohl erkennen.
Liebe Grüße
sita


Es ist einfacher die Leute zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht wurden.


Mark Twain

LadyJo
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von LadyJo » 24.10.2014, 09:30

Liebe Schwarzweiß,

auch ich lese deine Geschichte gerne, da mich auch vieles an meine eigene erinnert. Wir sind auch so etwa im selben Alter :)
Natürlich ist nicht alles gleich, aber eben genau die Alltagssituationen, die du schilderst, erlebe ich auch täglich. Und auch ich kriege öfter mal die 'Motten' (sprich, auch ich flippe hin und wieder mal aus - was glaube ich normal ist, wenn man sich nicht komplett verbiegt.
(@Skeptisch - du möchtest uns also sagen, dass du in JEDER Situation die Ruhe in Person bist? NIEMALS ausflippst? Bravo... Nur glaube ich das nicht so ganz...).

Liebe Schwartzweiß, ich habe das Gefühl, dass du dich hier angemeldet hast ,weil du auf Grund euer Geschichte (eben gerade die Ursache der Heirat) deine Zweifel hast, ob es vl Bezness sein könnte oder nicht. Und dadurch, dass er sich sonst vorbildlich verhält und so, wie du schreibst auch der Rest Momentan doch eine ganz normale, herzliche Beziehung ist (und vorallem du ihn liebst!), bist du vl etwas durcheinander und weißt nicht, wo du das einordnen sollst.
Es ist auch für uns schwer zu sagen. Der Anfang könnte durchaus auf Bezness für den Aufenthalt hindeuten. Vl war das auch anfänglich sein Plan und nach der Ehe hat er sich dann doch richtig verliebt und genießt die Zeit und meint es ernst... Vl hat er es von Anfang an Ernst gemeint. Vl ist nach 3 Jahren auch alles vorbei. Dass kann dir hier keiner sagen. Aber fühle dich dennoch willkommen! Auch für den Fall, dass es schief geht, findest du hier immer ein offenes Ohr und Frauen (vereinzelt auch Männer), die dir zur Seite stehen und für dich da sind!

Mit deinen Gefühlen bist du übrigens nicht alleine. Es ist ja sowieso schon eine Herausforderung, mit einem Mann aus diesem Kulturkreis verheiratet zu sein. Aber diese Unsicherheit, was passiert nach 3 Jahren ist zermürbend. Obwohl ich meinen Mann (übrigens Ägypter :P - auch Ingenieur für Maschinenbau) etwas anders kennengelernt und unser Anfang und der Grund der Heirat ein andere war, ebenso der Weg nach DLand und unsere Finanzielle Situation, habe ich auch immer ein etwas flaues Gefühl im Magen, wenn ich daran denke, was wohl wird, wenn er die NE bekommt. Obwohl wir schon länger verheirstet sind als ihr, leben wir dennoch erst seit 10 Monaten in DLand, d.h. auch ich habe noch zu warten. Zu 100% Sicher sein kann ich mir nicht - obwohl mein Mann mich auch wirklich liebevoll behandelt und eigentlich alles für mich tut.

Deine Schilderung über Arbeitsuche, Deutschkurs, Bewerbungen schreiben, etc. könnten von mir kommen :) habe zwar ein etwas anderes 'Rezept', damit unzugehen, aber es erfordert Nerven ohne Ende! Aber auch gibt es sooooo viele andere alltägliche Situationen, bei denen man sich die Haare raufen kann (habe mittlerweile mit Sicherheit paar graue Haare dabei :) )

Über das leben in Tunesien kann ich zwar nicht all zuviel sagen, nur, wie ich es in Ägypten erlebt habe. Als ich dort nur Urlaub gemacht habe, fand ich alles toll! Alle waren nett und zuvorkommend, wahnsinniger Zusammenhalt, Familienbewusst, lieb, etc. Nachdem ich dann dorthin gezogen bin (da war ich noch nicht mit meinem Mann verheiratet), dort wirklich gelebt und gearbeitet habe, die Menschen und die Kultur näher kennenglernt habe, kann ich nur sagen (meine Meinung). Von diesen Eindrücken, die ich im Urlaub hatte, ist nichts mehr übrig geblieben. 0,0 %. Ich fande es schrecklich. Niemand war mehr lieb (vorallem auch nicht die Familie), zuvorkommend musste ich immer sein, damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt, Familienbewusstsein gibt es keins, Egoismus ist an Platz 1, Zusammenhalt nach Außen, aber innen drin total zerrüttet. Nettigkeiten habe ich erbracht, wurde dafür aber beschimpft, beleidigt, in Restaurants, Supermärkten usw. beklaut und betrogen.... .Du wirst solche Eindrücke kaum in einigen Tagen Urlaub erleben. Ich war so froh, wieder in DLand zu sein. Auch, wenn es immer heißt, wie sind nicht Familiär, unfreundlich, kalt, Herzlos oder was auch immer - Ich sehe hier mehr Zusammenhalt, Liebe, Familienbewusstsein, wärme usw. als dort.

@Skeptisch! Zickig finde ich ehr solche Kommentare:
Anscheinend ist sie ne Oberzicke, mit so einem Menschen hält es nichtmal ein Mann aus, der seine Frau abgöttisch liebt. Reiss dichmal zusammen.
Außerdem kann hier doch jeder schreiben. Lt deiner Aussage dürfte ich auch nicht schreiben, weil ich nicht gebeznesst wurde bisher???Und keine Alptraum Beziehung führe? Schwarzweiß rät hier bisher ja auch keiner Frau, sich auf jeden Fall auf Männer aus TN oder sonstwoher einzulassen, sie beschreibt Ihre Beziehung mit allen Problemen und Zweifeln. (Es gab hier auch schon Frauen, die eine Perfekte, Fehlerfreie Ehe hatten und alle dazu bekehren wollen, das es Bezness gar nicht gibt und alle Frauen hier nur quatsch erzählen, und die Männer die Besten sind und es NIEMALS Probleme gibt und alles friede, freude, Eierkuchen, absolut super usw). Das sehe ich hier aber nicht. Ich sehe eine junge Frau, die eine BiNA-Beziehung führt, die zZ funktioniert, aber in der es eben auch Probleme gibt, die dadurch entstehen, und aber auch Zweifel. Und da sollten wir schon Helfen, insofern wir das können.

Liebe Schwarzweiß, es ist wie gesagt nicht Einfach. Du kannst nur Abwarten! Aber genieße dennoch die Zeit und versuche, nicht so viel darüber nachzudenken, dennoch halte es im Hinterkopf und sei für den Notfall vorbereitet. Vl trennt ihr euch ja gar nicht, oder nach 10 oder 20 Jahren... wer weiß das schon.
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und hoffe, es bleibt für euch so, wie es jetzt ist :)
Viele Grüße

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Es gibt nur einen Weg, eine glückliche Ehe zu führen, und sobald ich erfahre, welcher das ist, werde ich erneut heiraten.

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von LadyJo » 24.10.2014, 10:28

Liebe Blume
ich persönlich wundere mich nun auch, aus welchem Grund nicht mehr skeptische Post kommen, egal ob nun laut oder leise.
Ein Mann, der seinen ursprünglichen Wunsch zu studieren, nicht erfüllt hat, heiratet (auch) aus Gründen des Aufenthalts.
Du hast natürlich Recht. Vorallem der Beginn, sie hat Geld, er hat nichts eigenes, sein Plan zu studieren wurde nicht vollbracht (hätte man sich nicht mehr anstrengen können, oder war es einfacher, sich von der TE alles machen zu lassen), sie hilft und macht alles für Ihn, finanziert auch einen Teil... . Und dann wird geheiratet, damit er nicht wieder weg muss. Aber genau das wusste die TE. Die Heirat dient dem Aufenthalt. So wie Schwarzweiß geschrieben hat, war dies abgesprochen, und sie wusste, dass es in diesem Moment eine 'Zweckehe' ist, damit der Mann nicht das Land verlassen muss und weitere Möglichkeit hat, hier sein 'Glück' zu versuchen. Eine Liebesheirat sieht für mich anders aus. Auch wenn natürlich auf der Seite der TE Gefühle da sind.

Ich sehe es so, dass aber sich nach der Hochzeit doch einige Dinge positiv entwickelt haben, und die TE sich wünscht, dass es von seiner Seite wirklich (jetzt und in Zukunft) Liebe ist, und eben nach 3 Jahren nicht alles vorbei ist. Aber das kann man eben nicht sicher sagen. Wie ich schon im letzten Beitrag erwähnt habe, vl hat er alles geplant und es ist nach 3 Jahren vorbei, oder er bleibt, aus welchen Gründen auch immer (dazu können Dankbarkeit, Liebe aber auch einfach Bequemlichkeit oder ein gewisser Lebensstandarterhalt zählen). Voreilig jetzt eine Scheidung einreichen, wird es auch nicht aufklären. Wenn die TE jetzt in ihrer Beziehung Glücklich ist, soll sie es sein, immer mit dem Rat, vorbereitet zu sein. Dazu sind Blume's Tipps auf jeden Fall Gold wert!

Wie gesagt kenne ich diese Zweifel zu gut (ich bin auch nicht alt - habe zwar etwas an Gewicht zugelegt :) ), auch die Umstände meines Beziehungsaufbaus waren anders. Dennoch habe ich immer die Situation im Hinterkopf, denn es gibt die 100% Sicherheit nicht. Und ich kann nachvollziehen, wieso die TE Zweifel hat - eben wegen dem Beginn ihrer Beziehung und den Grund der Heirat. Was nun dahinter steckt, werden wir in einiger Zeit sehen. Viel mehr als abwarten und der TE beistehen, Ratschläge für den Fall der Fälle erteilen, können wir nicht.
Viele Grüße

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Anaba » 24.10.2014, 10:34

Wieso wird hier nicht laut Bezness gerufen? Weil sie jung und schlank ist?
Sie selbst benennt doch ihre Ängste und Sorgen.
Sie weiß, dass die Möglichkeit besteht, dass ihm der Aufenthalt wichtig war
und weiß, dass die Möglichkeit besteht, er könnte sich nachdem er hier sicher ist, verabschieden.
Das kann jede Frau treffen, ob jung und schön oder älter.
Sie schreibt über den Alltag, der eben nicht ganz leicht ist.
Weil man sich zusammenraufen muss, weil er hier vieles lernen muss, was ihm fremd ist, weil man als
Frau da auch mal die Geduld verlieren kann.
Sie berichtet über die Sorgen, die sie sich wegen der Kindererziehung und Religion macht.

Das alles sollten sich Frauen bewusst machen, die eine binationale Beziehung eingehen.
Vor allem auch, dass solche ehe schneller scheitern kann, wegen der Unterschiede, wegen anderer Religion und Tradition, wegen der Familie, eben weil man völlig anders sozialisiert ist.
Dann kommt noch die Angst dazu, er könnte es nur auf den Aufenthalt abgesehen haben.
Das alles weiß sie und verschweigt sie nicht.

Deshalb finde ich auch, dass es gut ist wenn sie hier schreibt.
Eben weil über viele Dinge berichtet wird, die Frauen oft
nicht bedenken, wenn sie solche Beziehuing eingehen.
Liebe Grüße
Anaba

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tuna

Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von tuna » 24.10.2014, 10:45

Hallo schwarzweiß,

ich bin neu hier, lese zwar schon ein bisschen mit, habe mich aber jetzt erst angemeldet, weil ich mir nicht sicher war, ob ich zu dem Thema wirklich was beitragen kann.
Ich hatte selbst schonmal was mit Bezness zu tun und bin noch mal knapp an dieser Kurve vorbeigeschlittert. Irgendwie war ich dadurch aber im Kontakt zu dem Land und habe meinen jetzigen Freund kennen und lieben gelernt. Was bedeutet, dass ich mich auch noch in einer wartenden Haltung befinde und versuche hier zu lesen und zu lernen.
Ich weiß, dass wenn ich ihn einmal beim Lügen erwischen würde, wäre es wahrscheinlich das aus. Denn so eine Verbindung steht auf einer harten Probe um sich zu bewähren. Und man weiß von vornerein nie ob es klappt..
Ich bin auch nach den ganzen Geschichten überzeugt, dass Sie sehr sehr gut lügen können. Und ich glaube ich würde auch darauf reinfallen. (vielleicht nicht mehr auf ein 0-8-15 beznesser Animateur etc, aber wenn er professionell ist weiß man nie)
Für mich spielen Altern und Aussehen dabei keine Rolle. Es kann immer und jedem Passieren. Denn selbst wenn seine Familie viel Geld hat, wer sagt dass er nicht den einfacheren weg einer AE wählt. Und auch wenn er Religiös ist, wer weiß, ob er nicht irgendwann mal den leichteren Weg wählt und nachher um Verzeihung bittet...

Man können behaupten das Vertrauen muss groß sein, umso eine Verbindung einzugehen. Für mich ist es eher so, dass ich das Risiko eingehe. Das ist wie beim Fallschirmspringen, nur sollte man gucken, dass man nicht vorher schon Löcher im Schirm sieht. Oder eine abgerissene Reißleine oder oder...
Aber sicher sein ob man den Sprung überlebt kann man doch nie... und schon garnicht mit dem Tunesier...
Also spring ich oder springe ich nicht. das muss jeder für sich selbst beantworten.
Aber das Forum kann einem helfen Löcher zu finden... oder festzustellen, dass es sich beim Fallschirmspringen einfach um eine verdammt riskante Angelegenheit handelt. Aber so sind wir Menschen nunmal, es sind auch Abenteurer unter uns....
Ob das gesund ist weiß ich selbst noch nicht.

Du bist gesprungen Schwarzweiß.. genieß deinen Fall, aber guck dennoch wo du landest und pass auf dich auf.

Ich habe den Sprung noch nicht gewagt, werde es aber vermutlich auch tun. Ich hoffe das Forum und mein Wissen konnte mich vor dem schlimmsten bewahren... Aber ein vielleicht auch nicht bleibt wohl immer.. wie auch bei dir...

Was mir ganz persönlich an deinem Fall aufgefallen ist:

1. Im ersten Teil ist mir deine Dominante Art aufgefallen. Und dass du ihn mehr wie einen kleinen Jungen behandelt hast. So nachdem Motto gib her deine Bewerbungen, ich mach das schon... Das finde ich für Araber -also dass sie das mit sich machen lasse- sehr untypisch..
genauso, dass er nicht sehr eifersüchtig und sehr tollerant zu sein scheint. Ist doch schon sehr untypisch, oder? Also ich kenn auch nicht sehr viele Araber, aber die die ich kenne oder von denen ich gehört habe, waren da sehr empfindlich, mehr nach dem Motto, die Frau gehört mir und keiner darf sie anfassen...

2. dass er Alkohol trinkt und quasi eine Doppelmoral vertritt (also in Tunesien als religiös ausgeben) und hier in Deutschland die sau rauslassen gefällt mir persönlich auch nicht...
Ich glaube allerdings auch nicht an die "Europäisierung" eines Arabers, wenn er nicht hier aufgewachsen ist, oder lange Jahre hier gelebt hat.
Ich habe es entweder erlebt, dass Sie sich treu bleiben und dann Schwierigkeiten haben sich in Deutschland anzupassen, oder dass Sie sich selbst etwas vormachen und das endet meistens in merkwürdigen Verhaltensweisen.

3. dass du ihn eigentlich nie richtig in seinem Heimatland erlebt hast (außer einem Urlaub bei der Mutter, wie ich es verstanden habe). Für mich fehlt dir da ein gaaaanz großes Stück seiner Kultur, der sehr wichtig ist für eine binationale Beziehung. Und an deiner Stelle wäre es auch wichtig zu wissen, woher er kommt, wie sein Leben vorher war etc. bis ins kleinste Detail um jede Ungewissheit aus dem Weg zu räumen.

Aber was ich auch gelernt habe ist, dass sich niemand perfekt verhält.. es gibt leider kein Patentrezept, denn im Endeffekt handelt es sich um Menschen..

Wichtig ist es viel zu fragen, viel zu wissen. Wenn du alles über ihn weißt und du dir da sicher bist, dann kann es klappen. muss aber nicht....

liebe grüße tuna

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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 24.10.2014, 12:33

Vielen Dank fuer die vielen, lieben Antworten.
Ich muss etwas schnell machen, habe Mittagspause.

Also zu skeptisch:
Ich hätte auch gedacht, dass ich mir hier einiges mehr anhören muss.
Mein Hinweis auf Alter und Aussehen war keinesfalls so gemeint, dass mir das nicht passieren könnte.
Aber DAS ist eben ein Grund, worüber ich nicht auch noch nachdenken muss.
Ich muss mich nicht fragen "Warum ich, wo ich doch älter bin als er und eventuell Kinderplanung abgeschlossen ist und ich 40 kg mehr auf den Rippen habe und mich hier niemand anspricht."
So ist es eben nicht.
Ich bin 28, übrigens, ein Jahr jünger als er.
(Oder eben 21 Jahre älter, wenn man bedenkt, dass Männer nur 7 werden und danach bloß noch wachsen.-Kleiner Scherz.)
Und trotzdem bin ich nur ein Mensch.
Ich gehe nicht wie eine Furie auf ihn los. :D
Aber es wird schon mal in einer Tonlage gesprochen, die ich nicht an mir habe, wenn eben nichts vorher passiert ist.
Dass du das immer und zu 100% fuer dich sagen kannst, finde ich beeindruckend.


Zu dem Ehevertrag:
Den haben wir gemacht, hatte ich im ersten Post so geschrieben.
Gütertrennung haben wir nicht vereinbart.
Allerdings habe ich die Wohnung aus Zugewinnansprüchen herausnehmen lassen.
Ebenso alle Objekte, die ich mal erben werde und die Einnahmen da raus
Wobei der Notar meinte, dass Erbschaften ohnehin heraus fielen?
Er hat Grundstuecke in Tunesien da eintragen lassen.
Außerdem im Fälle einer Selbstständigkeit waere dieFirma raus.
In die Lebensversicherung habe ich ihn bisher auch nicht eintragen lassen.

Schwarzweiß
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Re: Er-Ich-Wir

Beitrag von Schwarzweiß » 24.10.2014, 12:56

Zu den anderen Dingen kann ich generell nicht viel sagen.
Am Anfang wird es so gewesen sein, dass ich dominant war, ja.
Bestimmt sogar.
Das lag aber vorallem an der Situation.
Sorry, ich käme mir auch bescheuert vor, wenn ich ihm denn mit den Bewerbungen helfe, dass er dann nicht wenigstens dabei ist.
Da habe ich ihm natürlich auch mal gesagt: "Ne, du kannst jetzt nicht zu deiner Schwester Kaffee trinken, du musst jetzt bitte kommen und wir machen deine Bewerbungen."
Klar kommt das Mutter-mäßig an. :D
Aber es gibt daneben auch Situationen, in denen ich zu jemandem "aufschauen" möchte.
Einen Mann halt, kein Schoßhündchen.

In Tunesien hat sich das (klar, es ist nur Urlaub, ich kann die Sprache -noch, geplant ist es- nicht) umgedreht.
Er hat alles geregelt, ich bin mehr oder weniger (ganz vertrauensselig :D) hinterhergedackelt.
Ich finde aber, das muss eine Beziehung auch aushalten.
Das ist SEIN Gebiet.
Er kennt sich da aus und passt auf, dass ich nicht über den Tisch gezogen werde.
Und lacht mich jetzt noch aus, dass ich einen Lipgloss fuer acht Euro gekauft habe... :D

Zudem sagt er ja selbst (so im Spaß) : "Ich? Ich unterschreibe HIER GAR NICHTS, was du nicht vorher gelesen hast. :D
Als wir einen Headhunter zur Jobsuche engagiert hatten (hat auch nichts gebracht), hat er mir den Vertrag schnell per Foto geschickt, weil er nicht verstanden hat, wer den jetzt bezahlt.
Das sind so Sachen, das finde ich nicht so dramatisch.
Wir sind verheiratet, es gibt in gewisser Weise ein "Wir".

Auch wenn man nicht zu sagen vermag, wie lange das so sein wird.
Ich kann ja nur JETZT mein bestes dafür geben und das versuche ich eben.

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