Seit einiger Zeit beschäftigt mich nun also auch das Thema Bezness. Ich bin, wie soviele, eher zufällig drüber gestolpert und mir war bis vor Kurzem nicht klar, dass es tatsächlich eine offizielle Bezeichnung für diese Art einer Beziehung gibt.Dachte ich doch bisher nur in einem beschränktem Horizont über AE, Geldtransfer als " erste Hilfe"-leistung oder sonstigen Zuwendungen materieller Natur nach. Warum denn auch nicht sein Geld mit jemanden teilen, der es nun wirklich weitaus nötiger hat, als man selbst?? Am Ende eines Urlaubes war doch eh alles nur ein riesen Spaß! Ein kleiner Urlaubsflirt, gepackt in viel "Schmalz" als Balsam für die Seele. Das Ende des Urlaubes ist ja schließlich absehbar und somit ja auch das Ende eines jeden damit verbundenen Vergnügen.
Soweit die Theorie. Das diese Grundsätze offensichtlich ganz schnell über Bord geworfen werden, sobald man sich entspannt hat und quasi mental im Urlaub "angekommen" ist, ist ja irgendwie verständlich. Raus aus dem Alltag, die Sinne sprechen lassen, seinem Gefühl vertrauen, Neues entdecken und zulassen etc. Aber das es Menschen gibt, die dieses quasi erreichen und daraus ein Bezness entwickeln, darauf wäre ich ja in dem Ausmaß im Leben nicht gekommen. Bis jetzt... Nun gut. Aus Fehlern lernt man ja....
Mai 2015
Viel gearbeitet, zuviel Alltag und noch mehr Stress. Da kommt so ein Mädelsurlaub ja gerade im richtigen Moment!! Hurraaa....und auf nach Tunesien. Noch nie dagewesen und in voller Vorfreude auf Sonne, Strand und diese kleine Insel also ab in den Flieger und los gehts. Meine Stimmung ist wie immer mit dem ersten Schritt in den Flieger im absoluten Urlaubsmodus. Ich bin entspannt und neugierig auf die Dinge, die mich da erwarten. Hab bisher nicht feststellen können, das sich mein Hirn wohl ebenfalls im Urlaubsmodi befindet wenn ich auf Reisen gehe
Angekommen auf Djerba dauerte es natürlich nicht lange, bis ich das ein oder andere Angebot eines Einheimischen bekam. Zunächst einmal beschränkte es sich auf die üblichen Aktionen, wie reiten am Strand, Quadtouren, Kamel streicheln, Inselrundfahrten etc.
Hinzu kamen dann mit zunehmenden Aufenthalt die persönlichen Ansprachen. Einladungen zu Spaziergängen am Strand, Abendessen, Drinks, Discotheken und Bars, Ausflügen zu Ross dem Sonnenuntergang entgegen und so weiter und so fort. Nach 3 Tagen dann war ich erstmalig leicht gereizt von dem Überangebot an Schmeichelein. War mir doch bisher immer klar, welchem Zwecke diese dienen. Bisher habe ich immer ganz tapfer alles abgelehnt.
War mir aber nie darüber im Klaren, das offensichtlich ein harmloses und lockeres Gespräch ( für mich ) in der arabischen Kultur mehr an Bedeutung zugesprochen bekommt, als in der gemein bekannten europäischen Kultur. Das erklärt dann also auch die ständigen Wiederholungen der Anmachversuche derjenigen, denen ich mehrfach erklärt hatte, sie sollten mich doch besser nicht mehr nach einem Date fragen.
Als ich mich nun also dem gefühlten 100-stem Versuch erfolgreich widersetzte, stand ER plötzlich vor mir zusammen mit dem " Liebe auf den ersten Blick" Gefühl. Es dauerte nur einen Bruchteil einer Sekunde und mir war klar...Angriff, der gehört dir!! ( Synapsen sind wohl endgültig kollabiert ) In dem Fall möchte ich auch nicht von Liebe sprechen aber da war eben dieses Gefühl der Begeisterung vom ersten Moment an. Gott im Himmel, war dieser Mann attraktiv!
Es schien, als hätte er mich bereits einige Momente vorher "ausgesucht und somit war unser Treffen im Eingangsbereich des Hotels wohl nicht so zufällig, wie anfangs von mir vermutet. Er fragte nach Feuer und verschwand dann wieder.
Ich ging zurück ins Hotel, setzte mich zu meiner Freundin an den Tisch und erzählte ihr mit dem breitestem Grinsen, was mir soeben passiert ist. Sie grinste ebenfalls und gab mir ihren Segen. Da stand er plötzlich vor unserem Tisch mit einem Freund. Meine Freundin ging dann also "freiwillig" Getränke holen und somit war der Weg geebnet.
Er kam, saß und siegte. Wir unterhielten uns prächtig und lange. Er hieß K****, war 28 Jahre jung ( 8 Jahre jünger also ) und arbeitet beim Millitär. Wir unterhielten uns über seine Arbeit. Wobei er mir, abgesehen das er bedingt dadurch nur bis September auf Djerba stationiert wäre und wohl schon das ein oder andere schlechte Erlebnis in Form von Einsätzen erlebte, nicht ganz soviel darüber verriet. Man unterhalte sich hier nicht so über den Job wie wir es in Dtschld. tun.... Nun gut.
Das Programm im Hotel neigte sich dem Ende und ja, ich hatte Lust mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Also fragte ich ihn, ob wir noch irgendwo einen Drink zu uns nehmen könnten. Mit dem Einverständnis meiner Freundin und trotzallem auch einigen Zweifeln im Gepäck gingen wir los. Es gab ein lauschiges kleines Hotel nur 2 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, öffentlicher Zutritt, gefüllt mit anderen Gästen. Das wog mich in Sicherheit. Und auch die Tatsache, das K**** äußerst überrascht schien, das die Einladung von mir aus ging, erweckte ein gewisses Maß an Vertrauen in mir. Und so saßen wir also bei einem Drink ganz romantisch mit Blick auf den Strand und dem Sternenhimmel und hatten jede Menge zu erzählen und zu lachen. Es klang sehr plausible. Ging doch alles auch irgendwie von mir aus....
Dann war er da der Moment. Wir kamen uns näher, er bezahlte und wir zogen los; wir landeten in seinem Haus. Es war sehr aufgeräumt und er wohnte mit einem Freund dort. Ich vernahm einige "weibliche Akzente" was die Deko anbelangte, er erklärte aber sehr schnell, er wüßte nicht, wer das war. Muss wohl noch vom Vormieter stammen. Ehrlich...ich habe nicht wirklich zugehört, war mir ja auch egal. Meine Gedanken waren hier nicht wirklich beim Bezness. Er zeigte mir sogar seinen Kleiderschrank, den ich ebenfalls ignorierte. Ich hätte es als unhöflich empfunden gleich in den ersten Minuten seinen Kleiderschrank zu checken. Außerdem wollte ich da nicht einziehen, sondern lediglich meinen Flirt für eine Nacht genießen. Gesagt, getan.
Morgens gegen 4 Uhr hab ich mich dann alleine auf den Rückweg zum Hotel begeben. Er schlief und für mich stand fest, das ich nicht mit ihm gemeinsam aufwachen wollte. So trennten sich nun also unsere Wege ohne jede weitere Verabredung und bis auf die komplette Schachtel Zigaretten, habe ich finanziell an diesem Abend auch nicht "bluten" müssen.
Der nächste Tag verlief sehr entspannt. Ich war beseelt von der letzten Nacht, das Wetter zeigte sich wieder von der besten Seite und aufdringliche Anmachen von außen ließen sich nun noch besser abfertigen. Hatte ich doch meinen One Night Stand im Kopf. Alles lief gut. Mein Vertrauen war nicht mißbraucht worden und eigentlich...ja eigentlich ist doch alles halb so wild.Nette Menschen, entspannte Atmosphäre, unverbindliche Nächte...warum also nicht?? Die Zweifel schwanden mehr und mehr.
Der nächste Abend nahte und meine Freundin und ich genoßen mal wieder das Programm im Hotel. Wir tanzten, lachten und als ich mal wieder mein Telefon auf Neuigkeiten von zu Hause checken wollte, war da plötzlich auch eine Nachricht von K****. " Hey...du siehst echt sexy aus in deinem schwarzen Kleid"...ÄHm...bitte??? Er war also da! Er hatte mich beobachtet und ich hatte ihn nicht entdeckt. Das blieb auch erstmal so. Dann sah ich ihn und er grinste mich mit seinem breitesten Lächeln an.Dann lief er demonstrativ an unserem Tisch vorbei und setzte sich allein zwei Tische weiter hin. Mit meinem Getränk und dem Einverständnis meiner Freundin im Gepäck setzte ich mich schließlich dazu. Und wieder waren die Gespräche sehr unterhaltsam und es gab eine Menge zu lachen. Er verpasste mir schließlich den Namen " Crazy", da er es absolut nicht verstehen konnte, warum ich mitten in der Nacht los gezogen bin und ihn hab schlafen lassen. Schließlich wäre es doch einwenig gewagt gewesen, nachts allein als Europäerin auf die Straße zu gehen. Siehe da, er machte sich Sorgen?? Auch sonst verlieh er mir das Gefühl, das er tatsächlich Gefallen an meiner Person gefunden hatte. Er strahlte mich wie verrückt an, stellte mir seinen Freund vor, klimperte mit seinen Augen was das Zeug hielt und verriet mir das ein oder andere persönliche Detail über ihn. Von Allem jedoch nie im Übermaß und immer zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt.
Auch ich ließ ihn meine Bedenken über arabische Männer wissen und er zeigte Verständnis. Wäre er doch anders als alle anderen. Schließlich diene er seinem Land und wäre stolz darauf. In der Tat machte er mir einen sehr erwachsenen und vernünftigen Eindruck.
Und ja, ich wurde wieder schwach. War die Hemmschwelle doch nun einmal überwunden.So zogen wir also wieder durch die Nacht und Bars, ohne das ich auch nur einen TD dazu zahlen musste. OK, die Zigaretten von mir gesponsort, waren wohl bereits eine Selbstverständlichkeit. Aber die teile ich auch zu Hause mit anderen.
Zurück in seinem Haus erklärte ich ihm dann also nochmal, dass ich das alles hier als total "abgefahren" empfinde und ehrlich nicht wirklich weiß, wie das nun einzuordnen wäre. Immerhin war ich ja nicht hier, um mir einen Gigolo zu halten ( bei diesem Wort gerät er regelmäßig in Rage ). Und auch das er meine erste arabische "Erfahrung" wäre. Er nahm mich schmachtend in den Arm und erklärte mir widerum, das ich seine erste Europäerin wäre und er noch nie zuvor eine Frau mit in sein Haus genommen hatte. Gut, das konnte ich mir jetzt nicht vorstellen, denn mir war schon bewußt, das er jetzt nicht 28 Jahre lang auf mich gewartet hat. Und das er mit mir nicht sein erstes Mal erlebt hatte, stand für mich auch fest.
Was mir nicht in den Sinn wollte, warum Kondome tabu waren und das in zweierlei Hinsicht: 1. wo war die Verantwortung seinerseits, wenn er eine reichliche Auswahl an Touristinnen genoß, Krankheiten, Schwangerschaften und 2. wo bitte war mein Hirn!
Im Leben nicht war ich jemals zuvor so dermaßen leichtsinnig. Urlaubsflirt und dann ohne Schutz...diese verdammten Mandelaugen!!
Ich fragte ihn, ob er denn schon Vater wäre, er verneinte. Ich sagte, du könntest einwenig mehr Verantwortung übernehmen und er murmelte nur:" Das tue ich jeden Tag. Jeden Tag muß ich eine große Verantwortung übernehmen und manchmal bin ich einfach nur zu müde. Und glaub mir, du bist soviel mehr wert als ich. Soviel mehr wert..."
Ich bin mir bis heute nicht darüber im Klaren, was er mir damit sagen wollte. In dem Moment aber kam er mir "schwach" vor. Vielleicht ein Moment der eigenen Reflexion? Ich hatte oftmals das Gefühl, das er unsicher wäre im Auftreten, seine Körpersprache entsprach nicht seinen Worten. Das aber hat wohl mein Gefühl dem "armen Jungen" gegenüber nur verstärkt, ihm etwas mehr Selbstsicherheit vermitteln zu wollen. Immerhin spielt es doch keine Rolle wer er ist, solange er gewillt ist, etwas aus seinem Leben zu machen. ( ich muss doch gerade tatsächlich schmunzeln, wenn ich das so lese)
Nun gut, so ging also auch der zweite Abend und die zweite Nacht um. Wir hatten Spaß, ich machte mich danach wieder auf den Weg ins Hotel und alles war gut. So langsam stellte sich eine erste Verknalltheit bei mir ein und für den nächsten Tag verabredete ich mich mit ihm, da dies mein letzter Tag auf Djerba war.
Ich musste ihn unbedingt sehen! An diesem Abend kamen dann auch die ersten " Streitgespräche" auf bezüglich Religion und Glaube und dem kulturellen Unterschied beider Nationen. Das ich, als überzeugter Atheist, mit nur halbbedeckten Beinen und ohne jegliche europäische Begleitung am Abend dafür genügend Stoff biete, war mir zu diesem Zeitpunkt nur begrenzt klar. Und so hörte ich mir also mehrfach an, das der Herr Dtschld. hasst und im Leben nicht dorthin möchte. Zudem definieren wir uns eh nur über materielle Dinge und das kann man nun wirklich nicht " Leben" nennen. Aber meine gesponsorten Zigaretten schienen ihm sehr gut zu munden
In dieser Nacht war er besonders beschützend und aufmerksam gewesen. Gab mir all seine Fürsorge und hatte nur Augen für mich. Er zeigte mir einige Plätze und erklärte mir auch einiges dazu. Mein persönlicher Fremdenführer ließ mir fast keine Zweifel mehr. Zu guter Letz zeigte er mir dann den Sonnenaufgang. Ich wollte schon längst zurück im Hotel sein aber er ließ mich einfach nicht gehen. Er lies mich nicht los. Er zögerte alles hinaus und es fühlte sich echt an.
Zum Zeitpunkt der Abreise dann traf es mich wie ein Hammerschlag. Emotional am Ende und meine Freundin völlig überfordert mit mir. Hatte ich sie doch die letzten 3 Nächte allein gelassen und natürlich keine wirklichen Details erzählt. Immer nur von Spaß im Allgemeinem und den netten Leuten da draußen.
Dabei war ich ein dermaßen hohes Risiko eingegangen und das in allem was ich tat. Außerdem betete ich zu Gott, kein Souvenir in Form von Krankheit mit genommen zu haben.
Dagegen allerdings stand dieses gute Gefühl, das K**** mir vermittelte. War es doch so gegensätzlich zu dem, was ich seit langem in Dtschld. lebte. Für mich stand fest, ich sollte mal mein Leben überdenken und dazu hatte mich offensichtlich dieses Erlebnis gebracht. ( nicht im Sinne von "mit ihm leben", eher meine eigene Lust aufs Leben mal auf andere Bereiche fokussieren ) Ich war ihm irgendwie dankbar, mir diese kompremierte Mid-Life Crisis angetan zu haben.
Zurück in Dtschld. ging die emotionale Achterbahn weiter. Wollte ( bzw. konnte ) ich doch zumindest vorerst niemanden von meinem Abenteuer erzählen und mußte nun zurück in den ganz normalen Alltagswahnsinn. Nebenbei konsultierte ich natürlich sofort einen Arzt; dann hieß es erstmal warten auf die Ergebnisse. Mentaler Dauerstreß! K**** meldete sich auch in regelmäßigen Abständen; mal mehr, mal weniger. Die Chance Abstand zu gewinnen war sehr gering. Zu meiner Überraschung sorgte er sich sogar um meine Telefonrechnung...
Dann allerdings kam eine erste Anfrage für die Miete seines Hauses. Der Vermieter hatte Strom und Wasser abgedreht und er würde nun im Dunkeln sitzen und könnte sich nicht duschen. Sein Freund und seine Arbeitskollegen konnten ihm auch nicht helfen. Ich wäre seine letzte Rettung.
Hatten wir nicht vorher stundenlang darüber geredet, das in Tunesien niemanden gibt, der wirklich in Nöten sei , weil sich immer Freunde und Verwandte kümmern wenn es einem schlecht geht?? Ich sagte nein und machte klar, das er mich nie wieder nach Geld fragen sollte. Da war er also, mein erster " Tiefschlag".
Trotzdem stand mein Entschluß fest, ich musste zurück um mir Gewissheit zu verschaffen. Was war das und warum war es?
Juli 2015
Ich reiste alleine und wurde sehnsüchtig erwartet, trotz aller Enttäuschung über die Ablehnung seiner Einladung, meinen Urlaub doch mit ihm gemeinsam in seinem Haus zu verbringen. Er hatte wohl mit seinem Chef geredet um ein paar freie Tage zu beantragen. 3 Tage bekam er dann.
Kurz nach meiner Ankunft also wieder ein erstes Treffen. Wir tranken etwas in einer Bar und alles konnte nicht schnell genug gehen. Er wollte los. Hatte er mich doch so vermisst und 2 Monate lang keine Zärtlichkeiten mehr ausgetauscht; mit niemanden.
Nach der ersten Nacht gemeinsam ging ich morgens dann zurück ins Hotel. Er begleitete mich, was neu war und fragte mich nach Geld für ein Taxi. Ich gab ihn meinen Geldbeutel und er nahm sich alles was ich dabei hatte. 40TD. Ich wunderte mich, fragte aber nicht weiter nach. War nur hinterher doch sehr verwundert und etwas verärgert über die Dreistigkeit. 40 TD für ein Taxi! Wo wollte er denn hin fahren??
Ich ging dann auf mein Zimmer hörte den ganzen Tag nix mehr von ihm. Hatte er sich nicht frei genommen um Zeit mir mir verbringen zu können? Meine Antennen waren also ausgefahren.
Am Abend dann ein erstes Lebenszeichen. Er hatte wohl den ganzen Tag geschlafen. Gut, das klang plausible nach einer durchgemachten Nacht. Er holte mich mit dem Taxi ab und wir fuhren in eine Bar. Er stieg aus ohne zu zahlen und es war klar, das ich nun an der Reihe war. Etwas verwundert zahlte ich dann das Taxi. Wir tranken etwas, er aß eine Kleinigkeit und auch hier wurde ganz schnell klar, ich hatte die Rechnung zu tragen. Und so ging es die nächsten 2 Tage weiter. Ohne jemals ein Wort darüber gesprochen zu haben oder sonstigen Bemerkungen dazu.
Nicht mal die Nachfrage, ob es denn ok für mich wäre. Es war eine Selbstverständlichkeit. Nachdem er dann auch noch seinen Freund und deren Freundin eingeladen hatte und mich nach meinem Toilettengang bereits mit dem Kellner und der Rechnung empfing, wurde ich zum ersten Mal echt wütend.Das gab ich ihm dann auch zu verstehen und auch, das ich nun kein Geld mehr bei hatte. Er fragte mich, ob ich nun nach Hause wollte. Na klar wollte ich! Jegliche Lust auf weitere Unternehmungen war wie weg geflogen.Gott sei Dank war sein Freund mit dem Auto da. Wir stiegen ein und fuhren los. Noch immer hatte ich mich nicht ganz beruhigt und plötzlich hielten wir an; vor einer Discothek. " Herzlich Willkommen zu Hause!" sagte er mir mit seinem nun nicht mehr so attraktiven breiten Lächeln und zog mich hinein. War das jetzt gerade echt passiert? Ist das sein voller Ernst? Welchen Part von gerade hatte er denn nicht verstanden?
Zu allem Überfluß forderte er mich auch noch auf zu tanzen und etwas zu trinken. Ich lehnte dankend ab; wer weiß, wieviel ich dafür nun auch noch hätte zahlen sollen
Ca. 40 Minuten später kam er wieder und hatte mich wohl "übersehen". Er lief mehrmals an mir vorbei und stand allein an der Theke. Absicht oder nicht? Was geschieht hier eigentlich gerade? Hätte ich es doch besser wissen sollen?
Zwischenzeitlich war mir ein "alter Bekannter" über den Weg gelaufen. " Bushido"...so nennt er sich, weil er wie soviele dort den Rapper Bushido total vergöttert und selbstverständlich ein entfernter Verwandter ist.
Also ging ich zu ihm und erinnerte ihn an seine Worte, die da lauteten. " Wenn du Hilfe benötigst, sag es mir." Ich fragte, ob er mich zurück ins Hotel bringen könnte und er war sofort dabei. Was komisch war, er schaute sich, bevor wir gingen, um und erblickte wohl meine Begleitung am Tisch. Er gab ihm; wobei ich nicht genau schaute ob es nun K**** war, mit seinen Händen zu verstehen, das er mich nun weg bringen würde. Was war das jetzt ?? Mir wurde nur noch schwindelig`. Tatsächlich aber brachte er mich ins Hotel und ich ging ganz schnell aufs Zimmer. Unterwegs erinnerte auch er mich nochmal an seine Worte mit denen er mir sagte, ich sollte besser aufpassen, mit wem ich ausgehe. Und jaaaa...er wäre doch ganz anders und mein großes Glück. Ich war nur noch genervt!
Einige Minuten später klingelte mein Telefon und ich wurde mal wieder schmerzlichst vermisst. Er stand bereits vor dem Hotel und ich machte ihm klar, das ich heute nicht mitkommen werde zu ihm. Er fing an, Süßholz zu raspeln und das es seinem Freund nicht gut ginge; sie deshalb zur Apotheke gefahren sind und das eben der Grund sei, warum ich alleine gelassen wurde. Apotheke? Mitten in der Nacht? Ich ging zurück in mein Bett.
Und im Nu war er da, der nächste Abend = die nächste Katastrophe
Das gleiche Szenario....wir gingen aus, ich zahlte und wirkliche Antworten gab es auch nicht. Ich machte ihm mehrfach klar, das ich diese Art von Tourismus nicht unterstützen werde und sein Verhalten absolut respektlos war. Er wurde kleinlaut und ich hatte wieder den Anschein, er würde von Zeit zu Zeit unsicherer in seiner Haltung. Hatte er mit meiner/ einer Ansprache so niht gerechnet? War ich zu voreillig? Wer spricht auch gerne aus, das er kein Geld zur Verfügung hat...ich war verwirrt.
Nach einer, dieses Mal sehr günstigen und kurzer Nacht auswärts, landeten wir wieder bei ihm. Und tatsächlich unterhielten wir uns lediglich über dies und das, aßen eine Kleinigkeit und gingen dann ins Bett um zu schlafen. War doch alles schon aufregend genug. Gegen halb 1 Uhr morgens dann rief die Mutter seines Freundes an, mit dem wir unterwegs waren und lud zum Ramadanessen. Er konnte nicht verneinen, wegen dem Respekt der Familie gegenüber. ( Um 1 Uhr morgens wird zum Essen geladen? ) Also ging er und ich sollte warten; in seinem Haus. Ich könnte mir was zu trinken nehmen, etwas essen oder eben einfach nur schlafen. Wichtig war nur, er wollte mich da haben, wenn er wieder kommt. Das fand ich echt rührend und ich wollte ihm diesen Gefallen tun. Er hatte mir wohl mehr Vertrauen geschenkt als ich ihm.
Gewarnt von dem bisherigen Ereignissen aber immer noch nicht argwöhnisch genug willigte ich ein. Ich versuchte zu schlafen.Ging nur nicht und nach zwei Stunden vergebener Mühe, begab ich mich auf Erkundungstour durch sein Haus. Was auch immer mich dazu trieb...denn bisher ging ich ja allen Details aus dem Wege.
Da waren Fotos einer sehr viel älteren Dame mit ihm darauf zu sehen. Weitere Fotos mit einer anderen Dame in inniger Zweisamkeit. Beide sahen sehr europäisch aus. War ich nicht seine erste Europäerin? Sagte er nicht, ich wäre die Erste, die er mitbrachte in dieses Haus? Wenn es Ex Freundinnen sind, würde er sich wirklich Ihre Bilder auf den Nachttisch stellen, wenn sie nicht da sind? So schätze ich ihn nicht ein. Aber natürlich hatte er vor mir ein Leben. Also alles halb so wild und ich begab mich wieder ins Bett.
Eine Stunde, ich konnte immernoch nicht schlafen, "erkundete" ich ein weiteres Mal. Noch immer hatte ich keine bösen Gedanken im Hinterkopf.
Doch der Schrank im Schlafzimmer forderte mich dann zum ersten Male richtig heraus. Dort befanden sich, schön sauber zusammen gelegt, Shirts und Kosmetika, die eindeutig einer Frau zu zuordnen gewesen sind. Hmm...war das etwa gar nicht sein Haus? Da fiel mir wieder sein Schlüsselbund ein. Es waren außergewöhnlich viele Schlüssel dran und ein Anhänger einer europ. Automarke. Auf dem einem Bild mit der älteren Dame war ein Auto derselben Marke zu erkennen. Zufall?
Nun schaute ich also auch in seinen Kleiderschrank, den er mir ja präsentieren wollte. Lediglich ein Schuhkarton mit dtsch. Rechnung inliegend fiel mir auf. Deutsch? Sehr europäisch!! Am Tag zuvor noch fragte er mich noch, wie ich denn seine neuen Schuhe finden würde...mir schauderte es.
Zu guter Letzt war da auch noch dieser Vertrag, der besagte, das er im Jahre 2012 als Commis de Rang in einem vor Ort ansässigen Hotel angestellt wurde.
Und ein kleines Detail im Vertrag ließ mich dann vor mir selbst ekeln. Zum einen stand darin ein anderer Name und zum anderen unterschied sich das Geburtsdatum um 5 Jahre von dem, was er mir erzählte. Hatte ich mir etwa einen 23 Jahre jungen Mann geangelt ? Für mich machte diese Abweichung nach unten korrigiert noch mal einen gewaltigen Unterschied. 23 Jahre jung, das war mir ernsthaft viel zu wenig um auch nur in geringsten Ansatz über eine zwischenmenschliche Beziehung nach zu denken.
Ich muß wohl nicht erwähnen, dass ich mich echt betrogen fühlte und jeglicher Anflug an romantischen Gefühlen genauso schnell wieder im Keim erstickt war wie er aufkam. Offensichtlich war er doch nicht ganz so unschuldig wie gedacht und mir war klar, das hier ist lediglich als privater Spaß zu werten aber zu mehr nicht zu gebrauchen.
Gegen 4 Uhr morgens entschloß ich mich dann, zurück ins Hotel zu gehen und ihn nicht mehr zu kontaktieren. Dumm nur, das er mir auf halber Strecke entgegen kam... WIR gingen gemeinsam zurück ins Haus; ins Bett. Plötzlich nahm er mich in den Arm, drückte mich ganz fest und gestand mir seine Liebe! ....Ruhe...
Ich fragte nochmal nach, um sicher zu gehen ich hätte mich nicht verhört. Hatte ich leider nicht und bat ihn, es nie wieder zu sagen. Nicht zu mir und auch zu sonst keinem, solange er es nicht ernst meint. Danach schlief er ein.
Wurde es ihm nicht langsam zu doof, ständig offenen Türen bei mir einzurennen ?? Der Typ ist echt zäh, dachte ich so bei mir.
Als er nun also so seelig vor sich hin schlummerte und ich immernoch nicht schlafen konnte, ging in runter in den Wohnbereich. Dabei stolperte ich über sein Portmonnaie. Das fiel wohl aus seiner Hosentasche als er sich aus zog. Ich betrachtet es erst eine Weile und überlegte ernsthaft, es einfach nur bei dem zu belassen, wie es ist. Allerdings war da ja noch der Name und das Geburtsdatum. Zudem hatte er immer ein riesen Geheimnis um seinen Ausweis gemacht. Ich ergriff also meine ( zweifelhafte ) Chance und guckte rein. Kein Ausweis da, dafür sein Führerschein. Und oh Schreck, das gleiche Geb.datum wie im Vertrag. Ebenso der gleiche Name. Wenigstens der Geburtsort war identisch mit seinen Erzählungen. Ein kleiner Trost, irgendwie.
Ach ja, da war ja noch ein Passbild von Dame Nr. 3; sogar mit vollständigem Name drauf. Ich wunderte mich noch darüber. Ich mein, Schmeicheleien hin oder her aber den kompletten Namen mit Visitenkarte dabei ?? Soviel Vertrauen bekäme er nicht , selbst ohne diese ganzen Lügen, von mir. Aber egal, wer weiß, in welcher Art von Beziehung er mit ihr steckte, denn ich war wohl auf ganz anderer Ebene offensichtlich zu blauäugig.
Mittlerweile total übernächtigt verabschiedete ich mich nun tatsächlich, bevor ich verschwand. Er begleitete mich zur Tür und sagte, er frug nicht!, sondern sagte mir, ich solle ihm Geld für`s Taxi da lassen. Ich drehte mich um, schaute ihn lächelnd an und fragte, welchen Teil von " Frag mich nie wieder nach Geld! " er nicht verstanden hatte? Keine Antwort...ich schloß die Tür hinter mir und ging.
Wieder war den ganzen Tag nix von K**** oder nach neuesten Erkenntnissen, von H**** zu sehen oder zu hören. Ich hatte mich zwischenzeitlich am Strand etwas erholt und traf auch dort auf einen "alten Bekannten". Wir tranken wie fast jeden Nachmittag einen Kaffee zusammen, unterhielten uns und gingen danach wieder getrennte Wege. Keine Anmache, keine sonstigen Avancen, kein ewiges hin und her. Einfach nur oberflächiges Gerede über Dies und Das. Im übrigen bezahlte er jedes Mal
Am frühen Abend dann die erste Nachricht von ihm. Er würde gleich mit dem Taxi kommen und dann könnten wir ein typisches Ramadan Essen zu uns nehmen.
Ich sagte ab, bat ihm aber trotzdem zu kommen, denn immerhin gab es einige Unklarheiten.
Ohne wirkliche Angaben zu machen fragte ich ihn, wer er wirklich ist und welches Ziel er verfolgte. Warum die Lüge mit dem Alter und seinem Namen?
Sicherlich erwartete ich keine wirklich ehrlichen Antworten, aber ein Versuch war es mir trotzdem wert. Zumindest um etwas an Klarheit zu gewinnen. Erstaunlicherweise sagte auch er mir, dass das mit dem Alter so eine Sache wäre. Seine Mutter hätte ihn erst 5 Jahre nach seiner Geburt offiziell angemeldet. Und das mit dem Namen war auch schnell erklärt. Es wäre eben so üblich, das man seinen Kindern Kosenamen zuordnet. ( ?? ) Das klang harmlos und glaubwürdig, also schenkte ich ihm meinen Glauben. Nur das mit dem Job verstand er nicht. Er verstand nicht, warum ich ihm das nicht glauben konnte. Da war er wie vom Donner geschüttelt. Blieb er doch dabei, das er seit 6 Jahren beim Militär arbeitet und dies sehr gerne tut.
Irgendwie fing er dann an, mir leid zu tun.H**** erweckte in mir immernoch nicht den Eindruck, als hätte er vor, mir absichtlich größeren Schaden zu zu fügen. Vielmehr sah er völlig "überrannt" aus von meiner Aktion alles wissen zu wollen und er fühlte sich sichtlich unwohl. Er fühlte sich wohl verraten. Dachte, irgendwer hätte ihn verpetzt und darauf lag auch sein Hauptaugenmerk. Er wollte Namen wissen. Auf die Idee, das alle Informationen er selber oder sein Haus
Als ich ihm dann noch den Tipp gab, das er, wohl eher in Europa als in Afrika, daraus ein offizielles Business ( Begleitservice, Hostesse ) starten könnte, bei dem er auf ehrliche Art und Weise und mit Fleiß jede Menge Geld verdienen könnte ( Win-Win Situation für ihn ! ), wurde es etwas ungehalten. Er schmetterte mir dann an den Kopf, das er selbst, wenn er Geld hätte, es nicht für mich ausgeben würde, sondern eher seiner Familie zukommen lasse würde. Und das er es als selbstverständlich ansieht, das man für ihn bezahlt. Denn immerhin bringen wir Touristen ja auch Geld ( Taschengeld ) mit in den Urlaub, mit der Absicht, es hier auszugeben. Also warum dann nicht auch für ihn? Auf die 100, 200 oder 300 € kommt es doch nun wirklich nicht mehr an!!.. er meinte es tatsächlich ernst und ja, auch diesen Glauben bekam er von mir. War es doch das erste wirklich ehrliche Statement. Also zumindest das erste, an dem ich nicht im ersten Moment zweifelte. Ich dankte ihm, bezahlte ( ausschließlich ) mein Getränk und ging.
Was folgte waren knapp 2 Tage Ruhe. Genügend Zeit um etwas Abstand zu gewinnen. Und so langsam wurde mir klar, dass es lediglich eine Art unausgesprochener Deal war, den wir hier lebten. Er bot sich mir an und bekam im Gegenzug kleine Annehmlichkeiten, die es galt mit Geld zu finanzieren.
Offenbar so ausreichend genug, das wir uns nach eben 2 Tagen wieder trafen und er mich tatsächlich fragte,ob ich ihn denn nicht vermissen würde oder was der Grund dafür war, warum ich mich nicht bei ihm gemeldet hatte. Sein Grinsen verriet mir, es war der reine Sarkasmus der da sprach.
Die Atmosphäre lockerte sich schnell auf, was auch irgendwie daran lag, das es Antworten gab. Ich war noch immer sehr an seiner Geschichte interessiert und zu meiner erneuten Überraschung, führten wir eine lange Diskussion über die unterschiedlichen Lebens- und Denkensweise beider Nationen und so weiter und so fort.
Das war ein sehr offenes Gespräch und es half mir mental gesehen, sehr weiter. An diesen Abend war ich auch gerne bereit, die 1,50 TD für sein Getränk auszugeben
Der Urlaub neigte sich nun fast dem Ende und wieder gab es ein "erstes Mal" für mich....nie zuvor war ich froh darüber, das sich mein Urlaub endlich ! dem Ende neigte. Aber ja so war es. Diese enorme Gefühlsachterbahn, von zu Tode betrübt bis Himmel hoch jauchzend, innerhalb kürzester Zeit, hatte mich echt herausgefordert.
Demzufolge machte ich meinem Habibi schnell klar, das es an diesem Abend etwas ruhiger zugehen wird. Keine ausschweifende Rundreisen durch Bars oder Tanzlokalen in dieser Nacht. Er folgte mir tatsächlich ohne große Nachfragen. Sichtlich erleichtert meinte auch er, er könne mal wieder etwas Schlaf vertragen.
Und so gingen wir zu ihm. Eine Filmlänge später dann schliefen wir ein.
Am nächsten Morgen wachten wir dann zum ersten Mal gemeinsam auf. Mittlerweile auf dem Boden der Tatsachen zurück, fühlte es sich etwas komisch an. Was dann aber folgte, war noch seltsamer.
H**** stand auf, brachte mir die Flasche Wasser ans Bett und wir fingen mal wieder an, uns zu unterhalten. Über seine Familie, seine Zukunftspläne, warum ich immer noch nicht glauben wollte, das er beim Militär arbeitet. ( Der Stachel schien echt tief zu sitzen ) Warum ich seinen Führerschein fotografiert hatte, immerhin könnte ich damit von Dtschld. aus rein gar nix bewirken....
Moment mal, woher wußte er das denn jetzt? Da fiel mir ein, ich hatte ihn zwei Bilder auf meinem Handy gezeigt und die von seinem Führerschein waren dabei ganz offen zu sehen...leichtsinnig.
Spätestens jetzt hätte er mich doch nun wirklich vor die Tür setzen können. Mir war klar, er wußte, das ich in seine "Privatsphäre" eingedrungen war. Aber er tat es nicht.
Stattdessen wurde es immer persönlicher und ich erinnere mich noch sehr genau an seine Mimik, wenn er von seiner Schwester sprach; die Jüngere. Sie standen sich sehr nahe und er bekam immer diese lustigen Fältchen am Mundwinkel, wenn er von ihr sprach. So auch, wenn er von seiner Mutter sprach. Dann zeigte er mir ein Tattoo an seinem Arm, welches gemacht wurde, als sein Vater bei einem Autounfall vor einigen Jahren verstarb. Es sollte zeigen, das er nun, neben seiner Mutter das "Oberhaupt" ist und an die Stelle seines Vater gerückt war. Er schien eine großen Verantwortung im Alter von 12 Jahren übertragen bekommen zu haben. War es das, was er mir mit seinem "Gebrabbel" von Verantwortung im Mai erzählen wollte??
Auch sonst, wenn wir so über seine Familie redeten, und er hielt sich nun wirklich zurück mit Details und antwortet mehr als das er von allein erzählte, hatte ich das Gefühl, einen echten Einblick zu bekommen. Er bekam regelrecht weiche Züge an sich.
Offensichtlich hatte er wieder soviel Vertrauen gefasst oder vielmehr gedacht, er hätte mich "weich gekocht" und fragte aus dem Nichts heraus, ob ich Lust hätte mit zu kommen, er würde mir gerne sein 2. Haus zeigen.
Ähm...bitte was? Ein 2. Haus? Ich starrte ihn nur an, schüttelte mit dem Kopf und verabschiedete mich. Von ihm, von unserem "Deal" und überhaupt von Allem, was drum herum passiert war.