Eine Frage zu einer Freundin

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Cimmone
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Cimmone » 15.11.2025, 18:32

Das spuckt Google KI aus, wenn man nach Einkommen in Gambia fragt:

Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Gambia liegt bei etwa 822 €. Allerdings schwankt das tatsächliche Einkommen stark je nach Beruf und Sektor, wobei einige Quellen von einem monatlichen Durchschnittseinkommen zwischen 100 € und 150 € ausgehen.
Monatliches Einkommen
Gesamt durchschnittlich: Zwischen 100 € und 150 € pro Monat, abhängig von der Quelle und der Berechnungsgrundlage.
Einzelne Beispiele:
Kellner in touristischen Gebieten: ca. 70 € bis 100 € pro Monat
Lehrer in Ausbildung: ca. 35 € pro Monat
Gärtner oder Zimmermädchen in Hotels: ca. 30 € pro Monat
Jahres- und Pro-Kopf-Einkommen
Durchschnittliches Jahreseinkommen: Etwa 822 €.
Pro-Kopf-Einkommen: Rund 850 US-Dollar pro Jahr (entspricht etwa 780 € bei einem Wechselkurs von 1,08 USD/EUR).

https://www.google.com/search?client=ms ... 5&dpr=2.63

Sie schenkt ihm jeden Monat ein halbes Jahreseinkommen.
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gadi
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von gadi » 15.11.2025, 20:57

Es ist schwer zu ertragen, sich das bewusst zu machen. Und selbst wenn man ihr das vorhält, wird sie Rechtfertigungen/Beschönigungen dafür finden (u.a. indem sie sich auf irgendwelche seiner Erklärungen stützt).

Hoffentlich dauert dieser Zustand nicht mehr allzu lange an.
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Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 24.12.2025, 08:53

Liebe Biancamaria,

ich habe ja mit meiner Freundin Ähnliches mitgemacht und den Kontakt schon seit zwei Jahren beendet.
Für mich war das ganze sehr schmerzhaft und es hat gedauert………..
ich bin jetzt damit für mich ganz, denn ich habe mich für mich entschieden, für meine psychische Gesundheit.
Jetzt gerade habe ich (zu Weihnachten) mit meinem Mann beim Kaffee überlegt, wie es meiner Freundin wohl geht.
Ich bin zu dem Resultat gekommen, dass ich es gar nicht wissen will.
Wenn Du einen Rat von mir willst, dann beende diese Freundschaft konsequent. Sie ist schon lange keine wirkliche Freundin mehr, sondern nur noch eine Hülle ihrer selbst.
Es tut sehr weh sich zu trennen und der Schmerz hält lange an. Aber Du rettest damit dich selbst und deine Gesundheit.

Cimmone
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Cimmone » 24.12.2025, 10:27

Bini hat geschrieben:
24.12.2025, 08:53
denn ich habe mich für mich entschieden, für meine psychische Gesundheit.
Möglicherweise geht es genau darum. Denn:
Bini hat geschrieben:
24.12.2025, 08:53
Sie ist schon lange keine wirkliche Freundin mehr, sondern nur noch eine Hülle ihrer selbst.
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gadi
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von gadi » 24.12.2025, 11:23

Besonders heute denken wir oft an Menschen, von denen wir uns aus irgendwelchen Gründen getrennt haben, weil es "so" nicht mehr ging oder an Menschen, die sich von uns getrennt haben oder die schon verstorben sind.

Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich bei denjenigen, von denen ich "ohne böse Absicht ihrerseits" getrennt wurde, schon oft wissen will, wie es ihnen geht. Und dass ich auf jeden Fall hoffe, es geht ihnen gut.

🌲✨🕯️

Liebe biankamaria, ich denke, du gehst deinen beschrieben Weg der sehr sinnvollen Trennung (zumindest bis auf Weiteres) von deiner Freundin konsequent. Ich hoffe, das hat dich schon weiter gebracht in deiner Heilung.
Deiner Freundin wünsche ich, dass sie bald aufwacht und es ihr dann wieder besser geht, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 15.05.2026, 05:37

guten MOrgen meine Lieben, lange her, das ich was geschrieben habe aber es gab auch nichts neues alles war beim alten. Dann rief mich meine Besti vor 3 Tagen weinend an, nach ewiger Funkstille, erzählte mir , er hat ihr gesagt, er heiratet eine andere Frau, weil er will Kinder und auserdem will das seine Familie. Lange Rede kurzer Sinn, sie total am Boden, geweint, usw. Ich habe ihr zugehört, sie getröstet und ihr aber auch gesagt, das ich es ihr so oft gesagt habe, aber egal, ich bin für sie da. Und jetzt kommt der Knaller, sie redet jeden Tag mit ihm, weil sie es nur so verarbeiten kann. Mädels, ich könnte ---------- , ich komme mir so dumm vor, sie wieder in mein Leben gelassen zu haben, wieder besseres Wissen. Ja, Liebeskummer tut weh, ja auch im Alter, aber ich streue doch nicht Salz in die Wunde. Er will sie als zweitfrau behalten usw, nun ist der Ofen bei mir aus. Mir ging es gut ohne das Drama, kaum lasse ich sie weider rein geht es wieder los. Ich frage mich, was ist nur los mit ihr?? Oder besser gesagt, was macht dieser Arsch mit ihr?? Das sie nicht loskommt-Sie sagt, sie will mich nicht anlügen , das sie mit ihm redet, das ist ja nett, aber das nützt nichts mehr. Bin ich zu streng?? Bin ich vieleicht zu hart?? Aber ich kann das nicht verstehen und das ist für mich kein Verhalten das ich tolerieren kann. bitte sagt mir ob ich falsch reagiere. lg

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Cimmone » 15.05.2026, 08:07

Liebe biankamaria,

Schön, von Dir zu hören.
biankamaria hat geschrieben:
15.05.2026, 05:37
sie redet jeden Tag mit ihm, weil sie es nur so verarbeiten kann
Das ist natürlich reine Illusion. Sie redet jeden Tag mit ihm, weil sie die Realität nicht akzeptieren kann.
Man redet ja auch nicht täglich mit dem Straßenräuber, der einem die Handtasche geklaut hat, um das Erlebnis zu verarbeiten. Was also erhofft sie sich davon?
biankamaria hat geschrieben:
15.05.2026, 05:37
Er will sie als zweitfrau behalten
Sehr gnädig von ihm.
biankamaria hat geschrieben:
15.05.2026, 05:37
ich komme mir so dumm vor, sie wieder in mein Leben gelassen zu haben, wieder besseres Wissen.
Dumm nicht, verurteile Dich nicht, weil Du sie magst, Eure ehemalige Freundschaft auf diesem Weg noch in Ehren hältst.
biankamaria hat geschrieben:
15.05.2026, 05:37
Mir ging es gut ohne das Drama, kaum lasse ich sie weider rein geht es wieder los.
Das sollte Dein Richtwert sein. Womit oder ohne was geht es Dir gut?
Das Drama der anderen, egal wem, nutzt Dir nichts. Im Gegenteil. Lass Dich da nicht weiter mit reinziehen. Du kannst nichts für sie tun.
Ich finde nicht, dass Du zu streng oder zu hart bist. Du achtest auf Deine Grenzen, schaust, wie geht es mir und ziehst Deine Konsequenzen.

Bleib dabei und steh zu Dir. Du machst das richtig.
Liebe Grüße
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von gadi » 15.05.2026, 17:07

Liebe biancamaria,

wie schön, dass du deine Freundin immer noch deine Besti nennst.

Was soll man sagen...dieser Beznesser kann machen was er will, wie widerwärtig es auch ist, deine Freundin wird es dennoch stets akzeptieren bzw. Entschuldigungen für sein Verhalten finden und auch dafür, dass sie sich nicht trennen kann. Bestes Beispiel ist die Ausrede/Ausflucht, sie brauche den Kontakt zu ihm zur "Verarbeitung". Natürlich nicht. Eine Droge richtet ja auch widerwärtige Schäden an der Seele und am Körper der Betroffenen an, und dennoch können diese (lange, viel zu lange) nicht ohne.

Sieh die Situation als weiteren "Zwischenstand", als weitere Möglichkeit, die du ihr geschenkt hast (gut so und das brauchst du m. E. auch nicht zu bereuen) und lass deine Besti dann bis auf Weiteres wieder los. Wenn du kannst: Erkläre es ihr kurz und höflich, aber hart in der Sache. Anscheinend geht es nicht anders...mit dir und deiner Besti.

Alle guten Wünsche. 🤍
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biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 18.05.2026, 00:56

Hallo meine Lieben, zuerst mal danke für eure Worte, ich habe mich schon wie ein Unmensch gefühlt, aber ich komme damit einfach nicht klar. Nicht das ich sie belehren will, das nützt nichts, auch will ich nicht , das sie so handelt wie ich es für richtig halte, das alles tut nichts zur Sache, Was ich will, was ich mir wünsche von ihr, das sie nur die Augen aufmacht, das sie sieht, das sie nur eine Melkkuh war und wahrscheinlich immer noch ist, das ist was ich mir wünsche von ihr - Wahrscheinlich wird es das nie werden, das sie aufwacht und sieht was er ist. Er ist ja ein Guter, er hat ihr die Wahrheit gesagt, klar, weil keine Kohle mehr da ist, die er verprassen kann. Das ist der Grund warum er jetzt damit um die Ecke kommt. Er ist kein Guter, war er nie, er hat sie immer nur benutzt und ausgenommen wie ne Weihnachtsgans. Alles hat sie verloren und selbst jetzt ist es immer noch ein Guter. Lieber Gott, was muss da noch kommen, damit man aufhört so was zu denken?? Ja, sie ist meine Besti, immer noch, oder zumindest war sie es . Nur diese Frau, die jetzt da ist, wer ist die?? Die Kenne ich nicht und will sie auch nicht kennen. Es macht mich so irre wütend, sooooooooooo verdammt wütend , das will ich nicht, ich will keine Nerven und negativen Feelings haben, nicht für so einen -dreck. Deswegen ziehe ich mich da raus, ganz und gar jetzt . Auch wenn sie wieder Erwartens nochmal anruft und weint, lege ich auf, weil es dann wieder 2 Tage dauert und alles ist wie gehabt. Sorry, das ertrage ich nicht mehr. Ich wünsche euch eine gute Nacht, passt gut auf euch auf und auf baldiges Lesen.

Ponyhof
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Ponyhof » 18.05.2026, 10:42

Diese ganze Sache hat mehrere Aspekte, ich starte mal den Versuch, das auseinanderzuklamüsern, weil ich glaube, dass es gut wäre, das zu trennen. Ich glaube, das haben wir hier auch schon mehrmals gemacht, aber vielleicht hilft es Dir, wenn es wieder und wieder klar gesagt wird. Und das wird jetzt hier (wieder) mal sehr klar und deutlich, sorry dafür.

Die erste betrifft das Verhältnis zwischen dem Typen und Deiner Freundin. Was die miteinander treiben, kannst Du nicht ändern. Es liegt in der Verantwortung Deiner Freundin, da tätig zu werden, die notwendigen Schritte zu gehen, und aus dem Jammertal bergan herauszusteigen- das ist anstrengend, und anscheinend anstrengender als darin zu verharren, und Dich zum Abladeplatz ihres seelischen Mülls zu machen, um das alles weiterhin ertragen zu können. Auf diesen ganzen Kram hast Du keinen Einfluss.

Die zweite ist Dein Verhältnis zu deiner Freundin, bzw. zu Dir selbst. Welche Rolle spielt für Dich Deine Freundin? Du nennst sie immer noch 'Besti", obwohl sie für deinen Seelenfrieden eher eine "Bestie" ist. Ich sage es mal auf die harte Tour (sorry!): Dein Seelenfrieden ist vom Verhalten Deiner Freundin abhängig (und deren Verhalten kannst Du nicht ändern). Dein Glück hängt also am Verhalten einer anderen Person. (Natürlich übertreibe ich, aber ich meine so die Richtung.) Im Prinzip bist Du hilflos, weil es Dich belastet, und Du ihre Situation nicht ändern kannst. Du lässt dich davon auffressen.

Deiner Besti(e) kannst Du nicht helfen. Dieser Typ gibt ihr irgendwas, und alle Angebote, alle (freundschaftlichen) Beziehungs-Alternativen hat sie ausgeschlagen. Ihr Leben, ihr Problem, ihre Verantwortung. Nicht Deine.

Das Verhältnis zu ihr, bzw. inwieweit Du es zulässt, dass fremde Probleme in Dein Leben hineinregieren, ist deine Baustelle. Wenn Dein Glück/Wohlbefinden vom Verhalten einer anderen Person/ihrem Glück/ihrem Wohlbefinden abhängen/beeinflusst werden, bist Du hilflos/abhängig, weil du deren Verhalten nicht ändern kannst. Und an dieser Ebene kannst Du arbeiten, denn das betrifft Dich. Ohne das hier ausdiskutieren zu müssen, eher als Fragen, die Du dir selber stellen kannst: Was ist für Dich Glück? Was sind Deine Ziele, Dein Leben? Wie sieht Dein soziales Netzwerk aus? Welche "Knoten" stecken da drin? Wer gibt Dir auch etwas zurück, statt immer nur zu nehmen? Wo stehst Du?

Es ist absolut richtig, dass Du Dich von deiner Besti(e) abgrenzt und da versuchst, einen Schlußstrich zu ziehen. Es ist auch gar nicht nötig, sich in einen narzisstischen Egomanen zu verwandeln, und jegliches Mitleid, jegliche Sorge um Andere und jede Hilfsbereitschaft über Bord zu werfen. Das meine ich natürlich nicht! Eher, dass Du in solchen Situationen "Du" bleibst, und eine "bis hierher und nicht weiter"-Grenze ziehen kannst, bevor es Dich fertigmacht. Dass Du für Dich klar(er) definieren kannst, was "Deine" Probleme und was "fremde" Probleme sind, wo Du in welchem Umfang überhaupt eingreifen kannst, und wo Dir die Hände gebunden sind. Und dass Du dann die Verantwortung entsprechend ohne schlechtes Gewissen abgeben kannst. Die Lösung des Ganzen liegt für Dich nicht darin, das Problem Deiner "Freundin" (oder ihre verkorkste Situation) zu lösen, denn das kannst Du nicht. Das einzige, was Du lösen kannst, ist Dein Verhältnis zu fremden Problemen. Das steht in deiner Macht, das Verhalten andere Leute nicht. Je mehr Du selber "auf festem Grund" stehst, desto besser kannst Du Deinen Freunden zur Seite stehen. Aber im Augenblick lese ich es hier so, dass die Probleme Deiner "Freundin" Dir den Grund unter den Füssen wegziehen. Du bist kein "schlechter Mensch" (und lass Dir sowas nicht einreden!), wenn Du dich gesund abgrenzt.
„Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein grosser Glücksfall.“ Dalai Lama

biankamaria
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von biankamaria » 18.05.2026, 21:24

ohhhhhhhhhhhhh wow, du hast recht, so was von recht. Danke das du mir das aufgezeigt hast. Ich bin nicht verantwortlich und schon lange ich ich nur diejenige die aufsammelt und nichts zurückbekommt. Danke das du mir das aufgezeigt hast. Ich habe das total übersehen. Und nun werde mir das zu Herzen nehmen , und es auch verwirklichen. Wie gesagt danke für das Aufwecken. lg

Anissa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Anissa » 28.05.2026, 22:20

Danke, Ponyhof!

Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 26.06.2026, 17:15

Ponyhof, wow, Du hast das total gut erklärt und das Knäuel von Blakamaria entwirrt. Sehr gut.
Ich habe ja ähnliches wie Blankamaria mit meiner Freundin durchgemacht und seit über zwei Jahren keinen Kontakt mehr.
Ich habe mich auch gefragt, warum mich das so belastet hatte, warum ich so wütend war und warum ich meine Freundin nicht loslassen konnte. Es hatte viel mit mir selbst zu tun, mit meinen Kindheitstraumata ( meine Mutter wurde jahrelang nicht gut von meinem Vater behandelt, ich habe meinen Vater gehasst und mir immer gewünscht, sie trennt sich von ihm. Das konnte sie aber damals nicht mit vier Kindern auf dem Dorf in den 60 er Jahren und ohne eigenes Geld.
Ich denke, dass ich durch diese Kindheitserfahrungen so lange an meiner Freundin „hängen“ geblieben bin, obwohl sie ja schon längst verloren war. Dieser Bezness bei meiner Freundin hatte mich so getriggert und an alte Wunden gerissen. Heute lasse ich so was nicht mehr zu in meinem Leben. Sollte sie sich wirklich und wahrhaftig aus dieser schrecklichen Beziehung lösen, steht meine Tür offen. Sonst nicht.

Palisa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 30.06.2026, 10:54

Guten Morgen Ihr Lieben, oh je ich habe die Geschichte von biankamarie von Anfang an gelesen, eine unendliche Geschichte, die bei mir sehr viele, ich nenne es mal " Wouw Efekte" ausgelöst hat. Viele Situationen in der diese beste Freundin drinn hängt, viele Situationen, die ich selber als "Betroffene" genauso erlebt habe, auch da waren Dämonen im Spiel, auch viele Drogen, die ich aber nie angerührt habe, auch unendlich lange Partynächte, wo es kein Morgen zu geben schien, doch nur er und ich, so konnte er gezielt auf das hinarbeiten was er unter Beziehung verstand. So auf die Art, du gehöhrst mir, was natürlich auch schmeichelt, das ich ihm allein genügte, was ich auch sehr gern geglaubt habe. Ich habe 6 Monate in Ägypten gelebt und es viel mir sehr schwer zu gehen denn dieser Rausch, dieses andere Leben, dieses nicht funktionieren zu müssen, machte etwas etwas mit mir. Ich fühlte mich plötzlich wieder jung, und er verstand es dieses Gefühl in mir aufrecht zu erhalten. Ich habe auch viel Geld verloren, lebte auch nur noch in dieser Illusion, das dieser M. es nur gut mit mir meint. Ich erzählte niemandem davon, ausser hier im Forum, habe das alles alleine mit mir alleine ausgemacht, auch wei ich mich schämte. Ich wußte von Benzess gar nichts, und ich glaubte so gerne was ich da höhrte, hätte auch niemals gedacht, das jemand so was so perkekt spielen kann. Doch irgendwann kam die Angst in mir hoch, was passiert wenn ich kein Geld mehr habe und ich nach Deutschland zurück muss, ich hätte mich geschämt meine Geschwister um Hilfe bitten, ich hätte mich geschämt, zu sagen ich habe nichts mehr ich hätte mich geschämt, irgendwo auf ein Amt zu rennen und zu betteln. Das war mein Ziel, als ich ging, ich wollte, durch Arbeit, ( ich bekam meinen Nebenjob wieder) dieses verloren Geld wieder zusammen bringen, das war meine Motiation. Doch weiß ich was dieses Gefühl, da ist einer der liebt mich, der will mich, (ich rede nicht von S.. das war mir unwichtig), der braucht mich, mit einem macht. Und ich denke, das deine Freundin vielleich mal aufwacht, doch will sie vielleicht gar nicht wach werden, will gar nicht mehr zurück in dieses "normale" Leben, und wie ich schon oft hier gelesen habe, ja es ist wie eine Droge. Ich kämpfe auch noch, doch sehe ich es mittlerweile, etwas entspannter, ich lebe allein, schicke kein Geld mehr in Richtung Ägypten, habe meine Finanzen wieder im Griff und egal was noch kommt, M. hat imer noch eine magische Anziehung auf mich, doch arbeite ich drann, mehr kann ich nicht tun. :oops: Noch nicht.

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 30.06.2026, 12:10

Hallo ich bin es noch mal, es hätte mir vor einem Jahr auch noch niemand sagen können, lass den Scheiß es bringt absolut nichts an so ewas festzuhalten, hätte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht gemacht, es bringt nichts jemandem ins Gewissen zu reden, man ist wie unter einer Glocke, man höhrt nichts, man sieht nichts, nur noch dieses eine Thema ist wichtig, Hauptsache es geht diesem Armen ach so Benachtailgten Menschen, der ja so ein schlechtes Leben haben muss gut. Schlimm wie diese Droge funktioniert. :oops: :oops:

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Toastie » 30.06.2026, 16:45

Palisa hat geschrieben:
30.06.2026, 12:10
Hauptsache es geht diesem Armen ach so Benachtailgten Menschen, der ja so ein schlechtes Leben haben muss gut. Schlimm wie diese Droge funktioniert. :oops: :oops:
Ja, na ja. Die Droge macht gefügig und man ist nicht bereit etwas aufzunehmen, was die Droge in Frage stellt, das stimmt schon. Aber das Ganze mit den "armen benachteiligten Menschen" kommt mir eher als Ausrede bzw. Legitimation rüber. Ich meine man geht doch mit Menschen, die einem so leid tun, dass man ihnen ganz dringend helfen will nicht ins Bett? Das eine ist doch ein karitatives und beschützen wollendes Gefühl, das andere ist (vorgetäuschte) beidseitige Liebe? Für mich lässt sich dieser bedingungslose Hilfsgedanke jedenfalls überhaupt nicht mit eigenen Motivationen nach Liebe und Nähe von einem Menschen vereinen! Irgendetwas spießt sich da für mich... :shock:
Getoastet aber nicht verbrannt (Toastie)

Palisa
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Palisa » 30.06.2026, 17:26

Die Formulierung über diese Arrmen benachteiligten Menschen war eher ironisch gemeint, die werden dann bockig wie ein kleines Kind, wenn maan nicht sofort das tut was die von einem erwarten.
ich hätte da mal eine Frage wwie kann ich einen Satz markieren auf den ich Antworten möchte, irgendwie bekomme ich das nicht hin :oops:

Bini
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 30.06.2026, 17:40

Hallo Palisa,

für mich war dein Beitrag sehr, sehr hilfreich. Du hast es soooo gut erklärt, dass man als Angehörige/ beste Freundin in Beste Phasen gar nix machen kann. Ich bewundere deinen Mut und deine ehrliche Reflexion über das, was Du erlebt hast. Und ich finde meine Freundin darin wieder. Leider hat sie viel Geld geerbt und kommt deshalb wohl auch nicht raus aus dieser furchtbaren Beziehung.
Dein Stolz hat gesiegt, dass Du arbeiten und finanziell unabhängig sein willst.
Sei froh, dass Du kein Geld geerbt hast …. (das meine ich ironisch). Ich finde es sehr interessant, was Du schreibst und was dich bewogen hat, das Ganze zu beenden. Danke für deinen Beitrag.

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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Bini » 30.06.2026, 17:44

Das Argument mit den „armen benachteiligten Menschen“ kenne ich auch von meiner Freundin.
Die Beznesser wissen doch sooooo verdammt gut, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit Geld für sie fließt.

Toastie
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Re: Eine Frage zu einer Freundin

Beitrag von Toastie » 30.06.2026, 18:34

Palisa hat geschrieben:
30.06.2026, 17:26
Die Formulierung über diese Arrmen benachteiligten Menschen war eher ironisch gemeint, die werden dann bockig wie ein kleines Kind, wenn maan nicht sofort das tut was die von einem erwarten.
Ach so! "Bockig wie ein kleines Kind"? Ich weiß genau, was du meinst aber diese Verniedlichungen sorgen dafür, dass das knallharte Geschäft dieser Verbrecher wieder kleingeredet und verniedlicht wird. Denn er "meint es ja nicht böse", ist ja irgendwie noch "wie ein Kind". Nein, er reagiert aggressiv, wenn du nicht spurst und Geld überweist, das ist nun wirklich absolut nicht niedlich sondern frech, verrückt und unverschämt und hat nichts mit einem bockigen Kind zu tun, sondern mit einem knallharten Geschäft :!: :x . Denn du machst es dann ja eben möglich, weil er dich so schockiert mit seinem "bockigen, kindlichen Verhalten", dass du deiner Wahrnehmung kaum trauen kannst. "Okay okay, denkst du dir. Wenn es dir sooo wichtig ist und du mir versprichst, dann wieder lieb und nicht bockig zu mir zu sein, bekommst du noch etwas Geld". So wie viele Eltern ihren Kindern den Willen durchgehen lassen oder ihnen noch ein paar Süßigkeiten kaufen, damit endlich Ruhe ist, anstatt es zu erziehen, oder wie kann man sich diesen Kinder-Vergleich denn erklären?! :!: :shock: :? :cry:
Palisa hat geschrieben:
30.06.2026, 17:26
ich hätte da mal eine Frage wwie kann ich einen Satz markieren auf den ich Antworten möchte, irgendwie bekomme ich das nicht hin :oops:
Du markierst den Satz, auf den du dich beziehst, gehst dann auf die Gänsefüßchen (bei mir ist das das 4. quadratische Symbol von links über dem Textfeld). Wenn Du möchtest kannst du dann die erste rechteckige Klammer auch noch kopieren und jeweils über die Klammer mit dem "/quote am Beginn des Zitats drüber geben, dann hast du sogar Namen und Zeitstempel des Zitats dabei! :wink:
Liebe Grüße,
Toastie
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